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Online-Test: Muss ich abnehmen?

Online-Test: Muss ich abnehmen?

29.06.2011, 10:58 Uhr | cme

. Body Mass Index: Das Gewicht allein sagt nicht viel aus. (Foto: Archiv)

Metabolic Balance: Das Blut soll Aufschluss darüber geben, was der Körper verträgt. (Foto: imago)

Massives Übergewicht macht krank und verkürzt das Leben - darin sind sich Experten einig. Doch kleine Speckrollen schaden nicht - zumindest wenn man gesund isst und sich regelmäßig bewegt. Neue Studien zeigen zudem: Wichtiger als die Körperfettmenge ist der Ort, wo der Speck sitzt. Wie sieht es bei Ihnen aus: Müssen Sie abspecken? Machen Sie hier den Online-Test.

Body Mass Index nur begrenzt aussagekräftig

Der Body Mass Index - kurz BMI genannt - basiert auf der Formel Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch Körpergröße (in Metern) zum Quadrat. Das Ergebnis ist bei Normalgewichtigen ein Wert zwischen 19 und 25. Darüber liegende Werte zeigen laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Übergewicht an. Doch der Wert ist umstritten. So basiert der BMI allein auf dem Gewicht und berücksichtigt beispielsweise nicht den unterschiedlichen Körperbau. Menschen mit hoher Muskelmasse, zum Beispiel Bodybuilder, haben einen verhältnismäßig hohen Body-Mass-Index, auch wenn sie kaum Körperfett besitzen. Der BMI kann daher nur als Richtwert gelten.

Dick ist nicht gleich dick

Überschüssige Fettpolster werden ohnehin erst dann zum Problem, wenn sie dem Menschen schaden. Ein Wert zwischen 25 und 30 gilt beispielsweise nur als leichtes Übergewicht, bei dem man nicht unbedingt abnehmen muss. Wer für sich einen BMI in diesem Bereich ermittelt, sollte aber wissen, dass seine Gesundheit möglicherweise gefährdet ist. Als unproblematisch gilt ein hoher BMI nur in Verbindung mit einer großen Muskelmasse. Doch auch das Körperfett schadet nicht immer. Reiterhosen oder Speck an Beinen und Po gelten als relativ ungefährlich. Das tiefer liegende Fett im Bauchraum hingegen fördert die Entstehung verschiedener Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen, wie aktuelle Studien zeigen.

Bauchumfang statt BMI

Aufgrund der neuen Erkenntnisse wird in letzter Zeit zunehmend der Bauchumfang zur Beurteilung von behandlungsbedürftigem Übergewicht herangezogen. Bei Frauen sollte der Taillenumfang nicht über 80 Zentimetern (cm) liegen, bei Männern nicht über 94 cm. Spätestens ab einem Wert von 88 cm (Frauen) beziehungsweise 102 cm (Männer) besteht ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Ab einem BMI von 30 allerdings gibt es kaum noch Zweifel, die Grenze zur Adipositas ist auch unabhängig vom Bauchumfang erreicht: Das Gewicht ist zu hoch und sollte reduziert werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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