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Lebensmittelhygiene: Die zehn verderblichsten Lebensmittel

So schnell wird unser Essen schlecht

31.05.2011, 11:27 Uhr | jlu

Lebensmittelhygiene: Die zehn verderblichsten Lebensmittel. Lebensmittel: Die zehn verderblichsten Lebensmittel. (Foto: imago)

Fleisch gehört zu den verderblichsten Lebensmitteln. (Foto: imago)

Milch, Wurst, Eier und Fisch haben eines gemeinsam: Sie sind tierische Lebensmittel und gehören damit zu den verderblichsten Lebensmitteln. Werden sie falsch gelagert, können die Speisen innerhalb von einer Stunde zum Gesundheitsrisiko werden. "Doch auch Wasser und Beeren können schnell schlecht werden", sagt Christiane Manthey Lebensmittel- und Ernährungsexperten bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. So schnell verderben Lebensmittel - klicken Sie sich durch.

Tierische Lebensmittel werden schnell schlecht

Tierische Lebensmittel sollte man vor allem im Sommer mit Vorsicht genießen. "Sie sind ein idealer Nährboden für Bakterien wie Salmonellen, E.coli, Listerien oder Streptokokken", weiß Manthey. Der Grund: Die Nahrungsmittel haben einen besonders hohen Eiweiß- und Wasseranteil. Ist diese Umgebung warm genug, können sich Bakterien dort schnell vermehren. Salmonellen beispielsweise reichen dafür bereits zehn bis vierzig Grad Celsius aus: Aus zehn Erregern können bei diesen Temperaturen innerhalb einer Stunde 80 werden, nach drei Stunden sind es bereits 5000.

Auch Wasser kann verderben

Das Tückische: Auch in Speisen, die mit tierischen Lebensmitteln hergestellt wurden, können sich Bakterien schnell vermehren. "Lebensmittel wie Sahnetorten, Tiramisu, Cremes, Dips und Salat mit Mayonnaise- oder Joghurtdressing gelten deshalb ebenfalls als Risikolebensmittel", erklärt die Lebensmittelexpertin. Gleiches gilt für rohe oder unzureichend gegarte Fleischgerichte, wie Brathähnchen, Mettwurst oder Fleischsalate. Vorsicht ist auch bei Tiefkühlprodukten geboten, deren Kühlung unterbrochen war. Was viele nicht wissen: Wasser zählt auch zu den leicht verderblichen Waren. "Wasser im Glas oder in einer offenen Flasche sollte man innerhalb eines Tages austrinken, um die Besiedelung mit Bakterien zu verhindern", rät Manthey.

EHEC durch verdorbene Lebensmittel

Wer verdorbene Lebensmittel isst, muss mit verschiedenen Beschwerden rechnen. Typisch sind Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. "Möglich sind außerdem gefährliche Folgeerscheinungen wie blutiger Durchfall, eine EHEC-Infektion, eine Lebensmittelvergiftung oder Nervenschäden", sagt die Expertin. Ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit einem geschwächten Immunsystem reagieren in der Regel empfindlicher auf verdorbene Lebensmittel als andere.

Kühlen schützt vor Bakterienbefall

Doch keine Sorge: Auf Risikolebensmittel muss man nicht verzichten - vorausgesetzt, man hält sich an einige einfachen Regeln. So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), leicht verderbliche Lebensmittel im Kühlschrank zu lagern und nur kurz ins Warme zu stellen. Viele Erreger sterben außerdem ab, wenn man die Lebensmittel einige Minuten bei mindestens 70 Grad Celsius erhitzt. Dies ist besonders bei Fleisch wichtig. Wer rohe und gekochte Nahrungsmittel getrennt voneinander lagert, verhindert, dass Keime übertragen werden.

Gemüse und Obst zählt normalerweise nicht zu den schnell verderblichen Lebensmitteln. Wegen der derzeitigen EHEC-Infektion raten Experten, Früchte und Gemüse mindestens 30 Sekunden lang mit kräftigem Reiben unter möglichst warmem Wasser zu waschen. Was Sie derzeit beim Umgang mit Gemüse beachten sollten, erfahren Sie hier.

Nicht mit Schwämmen spülen

Die Expertin von der Verbraucherzentrale rät außerdem zu sorgfältiger Küchenhygiene: "Handtücher, Spülbürsten und Lappen sollten regelmäßig gewaschen werden, da sie fast immer feucht und warm sind und deshalb wahre Brutstätten für Bakterien sind", sagt Manthey. Von Spülschwämmen rät sie ganz ab, da diese nicht gereinigt werden können. Beim Zubereiten ist es wichtig, getrennte Schneidebretter und Messer für Fleisch und Gemüse zu benutzen. Diese sollten anschließend mit heißem Wasser und Spülmittel gespült werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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