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Vitamin-D-Mangel: Symptome, Ursachen und wie Sie vorbeugen können


Vitamin-D-Mangel: Ursachen und Symptome

  • Lynn Zimmermann
rk (CF), anni

Aktualisiert am 15.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Ein Paar genießt Sonne und MeerVergrößern des Bildes
Sonnenvitamin: Damit der Körper Vitamin-D bilden kann, benötigt er Sonnenlicht. (Quelle: AleksandarNakic/getty-images-bilder)

Vitamin D ist wichtig für Knochen und Immunsystem. Welche Folgen ein Mangel haben kann und warum Tageslicht so wichtig ist, erfahren Sie hier.

Vitamin D ist auch unter dem Namen Sonnenvitamin bekannt. Der Grund: 80 bis 90 Prozent der benötigten Menge des Vitamins wird vom Körper selbst produziert, sobald Sonnenlicht auf die Haut trifft. Besonders wichtig ist dabei die sogenannte UVB-Strahlung des Lichts.

Auch die Ernährung spielt bei der Vitamin-D-Versorgung eine Rolle – allerdings eine eher geringe. Denn nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in nennenswerten Mengen.

Ursachen für Vitamin-D-Mangel

Damit der Körper ausreichend Vitamin D herstellen kann, muss genügend Sonnenlicht auf die Haut treffen. Ein Mangel kann deshalb leicht entstehen, wenn Menschen sich tagsüber zu wenig im Freien aufhalten – etwa wenn Arbeit und Freizeitbeschäftigungen größtenteils in Innenräumen stattfinden.

Auch ältere Menschen sind häufig von einem Vitamin-D-Mangel betroffen. Denn mit zunehmendem Alter sinkt die Vitamin-D-Produktion in der Haut. Sie beträgt bei Menschen über 65 Jahren noch ungefähr 25 Prozent. Viele ältere Menschen halten sich zudem tagsüber nicht mehr so häufig im Freien auf.

Kinder haben ebenfalls ein höheres Risiko, an einem Mangel zu erleiden, denn sie haben einen besonders hohen Bedarf an Vitamin D, weil sich ihr Körper im Wachstum befindet. Säuglinge haben eine Sonderstellung: Ihr Körper kann Vitamin D noch nicht in ausreichender Menge selbst herstellen. Aus diesem Grund empfehlen Fachleute, den Vitamin-D-Bedarf bei Babys im ersten Lebensjahr mit Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen und so einem Mangel vorzubeugen.

Eine weitere Ursache für Vitamin-D-Mangel kann eine chronische Erkrankung sein, die den Körper daran hindert, das Vitamin aufzunehmen. Dies ist bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Nieren- und Lebererkrankungen der Fall.

Symptome von Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist besonders wichtig für die Gesundheit der Knochen. Kinder, die unter Vitamin-D-Mangel leiden, können eine Rachitis entwickeln.Das ist eine Knochenerkrankung, die mit Knochenverformungen einhergeht. In Deutschland kommt diese Erkrankung nur sehr selten vor.

Zudem können schlechte Zahnbildung, eine verminderte Abwehrfunktion sowie eine unterentwickelte Muskulatur Folge des Vitamin-D-Mangels bei Kindern sein.

Leiden Erwachsene unter Vitamin-D-Mangel, können unterschiedliche Knochenerkrankungen folgen: Osteomalzie, bei der es zur Erweichung der Knochen und Skelettverformungen kommen kann, oder Osteoporose. Letztere Krankheit äußert sich in Knochenschwund, bei dem die Knochen insbesondere bei älteren Menschen porös und brüchig werden.

Bei einem länger anhaltenden Mangel kann es zudem zu diesen Symptomen kommen:

  • erhöhtes Risiko für Knochenbrüche
  • Knochenschmerzen
  • Knochenverformungen (etwa an Rippen, Beinen, Wirbelsäule)
  • Erweichung des Hinterkopfs
  • Fontanelle bei Kleinkindern schließt sich langsamer
  • verringerte Muskelkraft, Muskelschwäche
  • häufigere Infekte

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Damit es nicht zum Mangel an Vitamin D kommt, sollten hellhäutige Menschen in den Sommermonaten Gesicht und Teile der Arme und Beine etwa fünf bis 25 Minuten am Tag der Sonne aussetzen. Dunklere Hauttypen benötigen mehr Sonnenlicht, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken, da ihre Haut UV-Strahlen stärker blockiert.

Zusätzlich sollten Sie auf die richtige Ernährung achten: Fette Fischsorten wie Lachs, Hering und Thunfisch, Pilze oder Milchprodukte enthalten relativ viel Vitamin D.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Vitamin D. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: April 2021)
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