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Joggen oder Walking: Was ist besser?

Das passende Training  

Joggen oder Walking: Was ist besser?

22.04.2015, 09:29 Uhr | ah (CF)

Joggen oder Walking: Was ist besser?. Ob Sie nun joggen oder walken: Wichtig ist, dass Ihr Puls im richtigen Bereich liegt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sie nun joggen oder walken: Wichtig ist, dass Ihr Puls im richtigen Bereich liegt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Frage "Joggen oder Walking" stellen sich sowohl Einsteiger als auch Aktive häufig und denken dabei an so verschiedene Aspekte wie Fettverbrennung, Entspannung oder die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems. Abhängig vom persönlichen Ziel und vom Fitnessstand des Sportlers fällt die Antwort darauf unterschiedlich aus.

Joggen lässt die Pfunde schmelzen

Für viele Sportler ist Joggen oder Walking ein Mittel im Kampf gegen die Pfunde. In Sachen Fettverbrennung bietet die schnellere Gangart einen klaren Vorteil, auch wenn Walking ebenfalls Wirkung zeigt: „Sicherlich ist der Kalorienverbrauch da, und es kann, wenn Sie längere Zeit untätig waren, ein wunderbarer Anfang für einen aktiveren Lebensstil sein.

Aber der Kalorienverbrauch ist längst nicht so stark, als würden Sie dieselbe Zeit lang laufen“, schreibt Fitness-Experte Michael Feigin in der US-Onlinezeitung „Huffington Post“. Geht es Ihnen beim Laufsport also primär um Ihr Gewicht, sollten Sie sich langfristig fürs Joggen entscheiden, Walken eignet sich eher zum Einstieg.

Ein straffer Körper dank Walking

Mit dem Wunsch nach dem Idealgewicht geht oft der Traum von einem straffen Körper einher. Ob Joggen oder Walking, hier kommt es auf die richtige Technik an.

Grundsätzlich hat Joggen das größere Potenzial, Beine und Po zu trainieren – alleine schon deswegen, weil das schnellere Tempo die Muskeln stärker beansprucht. Aber: „Wer während des Walkens konsequent die Beine anspannt und große schnelle Schritte macht, strafft die Muskeln sicherlich mehr, als jemand, der sehr locker in kleinen, flachen Schritten joggt“, erklärt die Frauenzeitschrift „Brigitte“.

Inwiefern der Oberkörper trainiert wird, hängt von Arm- und Rückeneinsatz ab. Dieser ist vor allem beim Nordic Walking gewährleistet. Es wirkt aber erst dann, wenn Sie die Arme möglichst weit schwingen und wenn Ihre Stöcke möglichst lange im Bodenkontakt bleiben. Außerdem sollten die Stöcke die ganze Zeit über etwa im selben Winkel gehalten werden, den Ihr vollständig nach hinten ausgestrecktes Bein erreicht.

Der Puls: Entscheidend für Herz und Kreislauf

Wenn Sie mit Joggen oder Walking vor allem Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen wollen, kommt es auf das Training im richtigen Pulsbereich an. Einsteiger sind dabei mit Joggen schnell überfordert, Sportler mit Walken eher unterfordert. Als gute Faustregel hat sich hier erwiesen: Sind Sie noch locker in der Lage, sich zu unterhalten, fordern Sie sich nicht genug, Pressatmung und ein roter Kopf deuten dagegen auf Überforderung hin.

Speziell für das Training des Herz-Kreislauf-Systems empfiehlt Sportmediziner Dr. Joachim Schubert in „Der Westen“ Nordic Walking, da dieses mehr Muskelgruppen einbezieht – etwa auch den Schultergürtel.

Joggen oder Walking als Entspannungsmaßnahme

Viele Aktive nutzen Joggen oder Walking auch zum Entspannen. „Das ist ein echter Flow, das zufriedene Gefühl, in seiner Tätigkeit aufzugehen und den Eindruck zu haben, dass es wie von selbst läuft“, erklärt der Sportpsychologe Prof. Henning Allmer vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln in der „Brigitte“.

Es geht also mehr um Spaß und weniger darum, das Letzte aus sich herauszuholen. Ob dafür Joggen oder Walken das Mittel der Wahl ist, ist individuell verschieden. Hier entscheidet die Erfahrung jedes einzelnen Sportlers.

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