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Impfungen vor der Schwangerschaft: Das Ungeborene schützen


Impfungen vor der Schwangerschaft: Das Ungeborene schützen

hm (CF)

27.01.2016Lesedauer: 1 Min.
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Eine Impfung vor der Schwangerschaft kann später Komplikationen minimieren.
Eine Impfung vor der Schwangerschaft kann später Komplikationen minimieren. (Quelle: CTK/CandyBox/imago-images-bilder)
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Mit Impfungen vor der Schwangerschaft sorgen Frauen mit Kinderwunsch rechtzeitig dafür, dass ihr ungeborenes Kind vor Schädigungen durch Virusinfektionen geschützt wird. Einige Impfungen dürfen bei Schwangeren zudem grundsätzlich nicht vorgenommen werden.

Impfungen vor der Schwangerschaft erledigen

Einige Impfungen bringen während der Schwangerschaft Risiken für das ungeborene Kind mit sich. Für Frauen mit Kinderwunsch ist es deshalb wichtig, sich rechtzeitig um einen ausreichenden Impfschutz zu kümmern. So sind sie selbst vor Infektionskrankheiten geschützt und vermeiden es, dass Viren über die Plazenta auf das Kind übertragen werden. Denn dadurch kann das Ungeborene geschädigt werden und es kann im schlimmsten Fall sogar zu einer Fehl- oder Totgeburt kommen.

Auch nach der Geburt profitiert das Baby noch drei bis sechs Monate lang vom Impfschutz der Mutter, wenn Impfungen vor der Schwangerschaft erfolgt sind.

Welche Impfungen vor dem Kinderwunsch wichtig sind

Vor allem Impfungen mit Lebendvakzinen sollten nicht während der Schwangerschaft oder während der letzten drei Monate davor erfolgen. Hier besteht das Risiko, dass das Ungeborene durch die Impfung Schaden nimmt. Das gilt für Masern, Mumps, Windpocken und Röteln. Vor allem bei Röteln ist eine Erkrankung während der Schwangerschaft gefährlich für das Kind, weshalb diese Impfung besonders wichtig ist.

Frauen mit Kinderwunsch sollten als Impfungen vor der Schwangerschaft außerdem Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten vornehmen lassen.

Laut Angaben des Berufsverbands der Frauenärzte können manche Impfungen wie die gegen Polio oder Hepatitis A auch während der Schwangerschaft erfolgen, wenn sonst das Risiko einer Erkrankung bei der werdenden Mutter besteht. Die Entscheidung muss aber immer sorgfältig abgewogen werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Ann-Kathrin Landzettel
Virusinfektion
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