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Heidekraut: mehr zur Wirkung und Herkunft von Heidekraut

Kräuterlexikon  

Heidekraut: Heilpflanze aus dem Torfmoor

14.10.2016, 10:39 Uhr | rk (CF)

Heidekraut: mehr zur Wirkung und Herkunft von Heidekraut. Das Heidekraut wird oft in der Volksheilkunde angewandt. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Das Heidekraut wird oft in der Volksheilkunde angewandt. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Heidekraut wirkt als Tee unter anderem bei Problemen des Harnapparates, insbesondere wenn die Harnwege der Blase betroffen sind. Äußerlich lassen sich mit der Pflanze Rheuma und Ekzeme behandeln. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Das Heidekraut (Calluna vulgaris), auch Besenheide genannt, gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Der immergrüne Zwergstrauch prägt die Heidelandschaft, im Spätsommer färben seine Blüten die gesamte Gegend in zarte Violetttöne.

Die ledrigen, gegenständigen Blätter liegen schuppenförmig an den Ästchen an, sind nach oben eingerollt und nur wenige Millimeter lang. In kargen Landschaften ist das Heidekraut nicht selten flächendeckend zu finden.

Verwendete Pflanzenteile

Die Blüten und blühende Krautspitzen werden als Tee getrunken und können als Kompresse oder Bad auch äußerlich angewandt werden.

Inhaltsstoffe

  • Arbutin
  • Hydrochinon
  • Gerbstoffe
  • Mineralstoffe
  • Kalk
  • Enzyme
  • Flavonglykoside
  • Saponine

Wirkung

Als Tee wirkt Heidekraut bei Problemen des Harnapparates. Das gilt insbesondere, wenn die Harnwege der Blase betroffen sind; auch bei Nierensteinen soll Heidekraut heilsame Wirkung entfalten.

Äußerlich als Bad angewandt, hilft das Kraut gegen Rheuma; auch andere Stoffwechselprobleme lassen sich mit der Heilpflanze behandeln. Darüber hinaus weist die Volksheilkunde das Kraut als wirksam beim Einsatz gegen Ekzeme aus.

Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Interessantes

Heidekraut fühlt sich besonders wohl in Gegenden, in denen nicht viele andere Pflanzen zu finden sind. Zum Beispiel in Torfmooren, auf Sanddünen, Bergwiesen oder in Kiefernwäldern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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