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Was hinter einem roten Strich am Arm steckt

hut

Aktualisiert am 12.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Der rote Strich ist ein deutliches Warnzeichen: Hier ist eine schwere Infektion im Gange.
Der rote Strich ist ein deutliches Warnzeichen: Hier ist eine schwere Infektion im Gange. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Der breite, hellrote Strich, der sich am Arm entlang zieht, deutet nichts Gutes an. Doch handelt es sich dabei wirklich um das Symptom einer Blutvergiftung, wie hÀufig angenommen? Wir klÀren auf, was hinter dem Warnsignal "roter Strich" steckt.

Roter Strich ist kein unmittelbares Zeichen einer Blutvergiftung

Beim Anblick des langen, roten und schmerzempfindlichen Streifens am Arm denken viele sofort an Blutvergiftung - und geraten in Panik. Denn heißt es nicht, dass die Lage lebensbedrohlich wird, wenn der Strich das Herz erreicht? Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, erklĂ€rt die deutsche Sepsis-Gesellschaft. Der rote Strich deutet nicht auf eine Blutvergiftung (Sepsis) hin, sondern auf eine EntzĂŒndung der LymphgefĂ€ĂŸe. Und diese ist nicht akut lebensbedrohlich.

Lymphangitis kann durch kleinste Hautverletzungen entstehen

Die sogenannte Lymphangitis entsteht hĂ€ufig durch Hautverletzungen, AbschĂŒrfungen oder eitrige EntzĂŒndungen an den ExtremitĂ€ten. Durch die kleinen Wunden treten Bakterien in die Lymphbahnen unter der Haut ein. So bildet sich ein roter Streifen, der vom EntzĂŒndungsherd in Richtung Lymphknoten, also zur Körpermitte, wandert. Im Unterschied zur Sepsis, bei der sich Krankheitserreger im ganzen Körper ausbreiten, ist die Infektion also zunĂ€chst örtlich - auf die Lymphbahnen - begrenzt. Da die Bakterien jedoch innerhalb weniger Stunden zu den Lymphknoten wandern, werden diese hĂ€ufig ebenfalls von der EntzĂŒndung erfasst und schwellen an.

Keine Entwarnung fĂŒr den roten Strich

Ob Sepsis oder nicht - auf jeden Fall sollte man zum Arzt, sobald man einen roten Strich auf der Haut bemerkt. Wird die Lymphangitis nicht rechtzeitig behandelt, kann sich die EntzĂŒndung auf den gesamten Körper ausbreiten und sich - in seltenen FĂ€llen - zu einer Blutvergiftung entwickeln. Diese Ă€ußert sich meist durch Fieber, geistige Verwirrtheit, schwere Atmung und einen schnellen Pulsschlag. Auch nachlassender Harndrang kann ein Anzeichen einer Sepsis sein. Und diese kann tödlich enden.

Antibiotika und feuchte UmschlĂ€ge helfen gegen die EntzĂŒndung

Die Lymphangitis wird mit Antibiotika behandelt, meist werden Penicilline verabreicht. Zudem wird die von der EntzĂŒndung betroffene Körperregion durch einen Schienenverband ruhig gestellt. Desinfizierende, feuchte UmschlĂ€ge sorgen zusĂ€tzlich dafĂŒr, dass die Infektion schnell abklingt. Desweiteren muss der Patient auf eine sorgfĂ€ltige Haut- und Fußpflege achten, um sich vor weiteren Infektionen zu schĂŒtzen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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