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Gelbsucht bei Neugeborenen

t-online, nak

14.04.2010Lesedauer: 2 Min.
Neugeborenes bei der Phototherapie.
Eine Phototherapie hilft bei der Neugeborenengelbsucht. (Bild: Imago) (Quelle: imago-images-bilder)
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Gelbsucht kommt bei Neugeborenen recht häufig vor. Drei von fünf Säuglingen sind in den ersten Lebenstagen davon betroffen. Die Neugeborenengelbsucht (Neugeborenenikterus) ist an einer Gelbfärbung der Haut erkennbar. Meist verläuft sie harmlos und ist kein Grund zur Sorge. Doch bestimmte Arten der Gelbsucht beim Baby müssen behandelt werden, zum Beispiel mit einer Lichttherapie (Phototherapie). Wir haben Tipps, wie Sie mit einer Neugeborenengelbsucht umgehen.

Kein Grund zur Sorge

Schon in den ersten Lebenstagen wird die rosige Haut der Neugeborenen bei rund 60 Prozent gelblich. Sammelt sich eine erhöhte Menge des Gallenfarbstoffs Bilirubin, so färben sich Haut, Schleimhaut und Augen gelblich. Bilirubin ist ein Abfallprodukt, das beim Abbau der roten Blutkörperchen entsteht. Doch Eltern müssen zunächst keinen Grund zur Sorge haben. Steigen die Bilirubinwerte im Blut nicht über bestimmte Grenzwerte und haben sie sich nach etwa zehn Tagen bis zwei Wochen wieder normalisiert, muss keine zusätzliche Therapie begonnen werden. Trotzdem können Eltern den Abbau des Bilirubins im Körper ihrer Kleinen unterstützen.

Stillen, Stillen, Stillen

Wird das Neugeborene gestillt, sollte es möglichst häufig und lange angelegt werden. Denn die Muttermilch regt die Darmtätigkeit des Babys an. So wird die Ausscheidung des Bilirubins beim Neugeborenen gefördert. Zusätzlich können stillende Mütter auch immer ein wenig Vormilch auf Vorrat abpumpen. Wenn das Neugeborene zu müde zum Trinken ist, kann die Muttermilch mit dem Löffel gegeben werden. Nicht gestillte Neugeborene können zusätzlich Flaschennahrung etwas Tee oder Zuckerlösung bekommen.

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So oft wie möglich ans Tageslicht

Auch Tageslicht wirkt sich bei einer Gelbsucht günstig aus. Doch Vorsicht: Das Baby sollte keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Wenn ein Spaziergang nicht möglich ist, legen Sie das Neugeborene auf einer Decke oder im Kinderwagen direkt an ein helles Fenster.

Körper warm halten

Eine gleichbleibende Körpertemperatur von 37 Grad ist wichtig. Viel Wärme braucht das Neugeborene in diesen Tagen. Verzichten Sie daher auch aufs Baden. Beim Waschen und Wickeln sollte eine Wärmelampe (Heizstrahler) an sein.

Phototherapie

Wird ein Bilirubinwert über dem Grenzwert im Blut des Säuglings festgestellt, ist eine Phototherapie angezeigt. Bei dieser schmerzlosen Behandlung wird das Baby in mehreren Intervallen von vier bis sechs Stunden einem blauen Licht ausgesetzt. Es trägt dabei einen Augenschutz. Durch die Phototherapie wird das Bilirubin so aufgespaltet, dass es wasserlöslich wird. So kann es leichter aus dem Körper ausgeschieden werden. Sorgfältige Überwachung, vermehrte Flüssigkeitszufuhr und Temperaturkontrolle sind während der Therapie ebenfalls wichtig.

Austauschtransfusion

In seltenen Fällen reicht die Phototherapie zur Senkung des Bilirubin-Anteils im Blut nicht aus. Dann wird eine Austauschtransfusion durchgeführt. Dabei wird das gesamte Blut im Körper des Babys durch Spenderblut mit einem normalen Bilirubin-Gehalt ausgetauscht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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