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Was versteht man unter dem Reizdarm-Syndrom?

Verdauungstrakt gestört  

Was versteht man unter dem Reizdarm-Syndrom?

14.02.2012, 16:39 Uhr | fb (CF)

Das Reizdarm-Syndrom, kurz RDS genannt, ist eine Erkrankung des Verdauungstrakts. Zu den Beschwerden gehören krampfartige Bauchschmerzen, Druckgefühl im Unterbauch, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen. RDS ist eine funktionelle Störung des Verdauungstrakts, ohne dass eine erkennbare Schädigung eines Organs vorliegt. Bei Untersuchungen ist kein erkennbarer Grund festzustellen, und auch Laboruntersuchungen sind in der Regel ohne Befund, weshalb eine gezielte Therapie schwierig ist.

Ursachen des Reizdarm-Syndroms

Beim Reizdarm-Syndrom handelt es sich um eine funktionelle Störung, bei der die genauen Ursachen zur Zeit noch nicht bekannt sind. Gestört sind Abläufe in der Verdauung, die aber keine Gründe in einer krankhaften Veränderung des Darms haben. Stress und psychische Konfliktsituationen begünstigen die Entstehung des RDS. Falsche Ernährungsgewohnheiten, Medikamente und hormonelle Einflüsse kommen unter anderem als Auslöser der gestörten Verdauung in Betracht. Auch eine Bakterienbesiedelung der Darmflora oder eine allergische Reaktion auf Nahrungsmittel können eine der Ursachen sein.

Therapie bei RDS

Da die genauen Ursachen der Erkrankung noch nicht erforscht sind, besteht die Therapie in der Regel darin, die Beschwerden zu lindern. Vielen Betroffenen hilft es bereits, die Ernährung umzustellen. Ballaststoffreiche Nahrung und viel Flüssigkeit können die Probleme lindern und auch Wärme führt zum Abflauen der Beschwerden. Wenn Verstopfung die Probleme auslöst, hilft viel Bewegung und Flüssigkeit und bei schweren Fällen die Einnahme von Abführmitteln. Bei Durchfall hilft der Stoff Loperamid, der die Darmbewegungen hemmt. Bei Bauchschmerzen und Krämpfen gibt es eine Vielzahl verschiedener Medikamente, die Linderung verschaffen. Milchsäurebakterien können helfen, die Darmflora aufzubauen. (Verstopfungen vorbeugen: Auf richtige Ernährung achten)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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