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Zahnbürste: Hart, weich oder mittel?

Zahnpflege  

Zahnbürste: Hart, weich oder mittel?

05.10.2016, 14:51 Uhr | tg (CF)

Zahnbürste: Hart, weich oder mittel?. Mit der richtigen Putztechnik erzielen harte Zahnbürsten das beste Reinigungsergebnis. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der richtigen Putztechnik erzielen harte Zahnbürsten das beste Reinigungsergebnis. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Kauf einer Zahnbürste können Sie in der Drogerie zwischen weichen, harten und "mittleren" Bürsten wählen. Eine pauschale Empfehlung lautet meist, dass weiche Bürsten die beste Wahl sind. Doch stimmt das wirklich? Erfahren Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Bürstenmodelle.

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Weiche Zahnbürsten: Für wen sind sie geeignet?

Menschen, die häufiger zu Zahnfleischblutungen und Entzündungen neigen, sind mit einer weichen Zahnbürste aus zwei Gründen besser bedient: Zum einen vermeiden sie damit Druckschmerzen am womöglich bereits gereizten Zahnfleisch. Zum anderen können sich die Borsten einer weichen Zahnbürste besser an die Zahnoberfläche sowie entlang der Zahnzwischenräume anschmiegen, wodurch der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch besser erreicht wird – da Entzündungen vor allem hier ihren Ursprung haben, ist dieser Mundpartie besondere Beachtung zu schenken. 

Davon abgesehen haben „Putzfehler“ bei weichen Zahnbürsten nicht so starke Auswirkungen. Allerdings erzielen weiche Zahnbürsten auch das schlechteste Reinigungsergebnis, wie ein Test der Stiftung Warentest zeigte. Daher ist ein gründliches Putzen bei diesen Modellen besonders wichtig. Von Nachteil ist zudem die geringe Lebensdauer, da die weichen Borsten relativ schnell abgenutzt sind.

Harte Zahnbürsten reinigen besser

Wenn Sie keine Probleme mit Ihrem Zahnfleisch oder freiliegenden Zahnhälsen haben, können Sie auch eine harte Zahnbürste verwenden. Die Borsten sind hier spürbar steifer und reinigen gründlicher als weiche Zahnbürsten. Im Test erzielten sie das beste Reinigungsergebnis. Sofern bereits eine dünne Schicht Zahnbelag vorhanden ist, kann diese auch noch im verfestigten Zustand effektiv entfernt werden. Im Zuge dessen nimmt die tägliche Zahnpflege auch etwas weniger Zeit in Anspruch. Zudem halten harte Zahnbürsten länger und sind im Einkauf etwas günstiger.

Von Nachteil ist allerdings das von vielen Menschen als unangenehm empfundene „Kratzen“ entlang des Zahnfleisches, welches bei einem übermäßigen Druck Blutungen hervorrufen kann. Daher ist bei Verwendung einer harten Zahnbürste die richtige Putztechnik entscheidend - vertikal vom Zahnfleisch zum Zahn ohne zu großen Druck. 

Mittelharte Zahnbürsten sind ein Kompromiss, da sie zwar etwas schlechter reinigen als harte, dafür aber schonender zum Zahnfleisch sind. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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