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Augenzucken: Ursachen und was dagegen hilft

Harmlos oder Krankheitssymptom?  

Was hinter Augenzucken steckt und wie man es loswird

10.07.2018, 14:04 Uhr | ak (CF), fsch

Augenzucken: Ursachen und was dagegen hilft. Augenzucken: Eine Ursache kann zu langes Gucken auf den Bildschirm sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Augenzucken: Eine Ursache kann zu langes Gucken auf den Bildschirm sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Augenzucken kann verschiedene Ursachen haben. Gelegentliches Lidzucken bedeutet im Normalfall noch keine gesundheitliche Gefahr und verschwindet oft von selbst. Es gibt allerdings Symptome, bei denen Sie besser einen Arzt aufsuchen sollten.

Was ist Augenzucken?

Im Durchschnitt schließt und öffnet sich das menschliche Augenlid etwa 10 bis 15 Mal pro Minute – meist, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Der Lidschlag – auch Blinzeln genannt – dient der Befeuchtung und Reinigung des Auges. Wenn das Augenlid jedoch plötzlich sehr schnell und unkontrolliert flattert und zuckt, spricht man von Augenzucken oder Lidzucken. 

Die unwillkürlichen Muskelzuckungen – im Fachjargon auch "benigne (gutartige) Faszikulationen" genannt – treten meist einseitig am rechten oder linken Oberlid auf. Auch wenn Betroffene die Zuckungen deutlich wahrnehmen und als störend empfinden, sind sie harmlos und von außen kaum sichtbar. Doch was steckt dahinter?

Augenzucken: Mögliche Ursachen

Augenzucken kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen ist Stress der Auslöser. Daneben können auch Situationen, die zu einer Ermüdung der Augen führen, aber nicht unbedingt mit Stress verbunden sind, Lidzucken auslösen. Das ist im Beruf nicht selten der Fall, wenn das Auge den ganzen Tag dem Computerbildschirm ausgesetzt ist.

Eine weitere mögliche Ursachen ist ein Magnesiummangel. Denn steht dem Körper nicht ausreichend Magnesium zur Verfügung, wird die Funktion von Nerven und Muskeln beeinträchtigt. Muskelkrämpfe sind dann die häufigste Folge – und diese können in allen Muskeln, auch am Augenlid, auftreten. Ein erhöhter Magnesiumbedarf besteht zum Beispiel beim Sport oder in der Schwangerschaft. 

Im seltenen Fall kann auch eine neurologische Erkrankung am Auge, im Gehirn oder an den Nerven dahinterstecken. Dann ist die Signalübermittlung zwischen Nerven und Muskeln gestört, was sich in Augenzucken äußern kann. Zuckungen am Auge können ebenfalls im Rahmen einer Tic-Störung auftreten.

Ursachen für Augenzucken im Überblick:

  • Stress
  • Nervosität
  • Übermüdung der Augen
  • Magnesiummangel
  • neurologische Erkrankung
  • Tic-Störung

Behandlung: Wann zum Arzt?

Da das Zucken in der Regel nicht dauerhaft auftritt und nach gewisser Zeit wieder aufhört, unternehmen die meisten Menschen nichts dagegen. Wenn das Augenzucken jedoch permanent über einige Wochen hintereinander vorkommt oder sich vielleicht sogar noch verschlimmert, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären. Beim Verdacht auf eine neurologische Erkrankung sind weitere Untersuchungen beim Neurologen zu empfehlen.

Was tun gegen Augenzucken?

Je nach Ursache gibt es verschiedene Möglichkeiten, was Sie gegen Zuckungen am Auge tun können. Mit folgenden Maßnahmen lässt sich das Augenzucken lindern bzw. verhindern:

  • Ruhepausen: Wenn Sie den ganzen Tag vor dem Computer sitzen, sollten Sie Ihren Augen ab und zu eine Pause gönnen, indem Sie zum Beispiel aus dem Fenster schauen. Auch den Feierabend sollten Sie lieber an der frischen Luft oder beim Sport als vor dem Fernseher oder Smartphone verbringen. 
  • Magnesiume: Achten Sie darauf, Ihrem Körper ausreichend Magnesium über die Ernährung zuzuführen, damit die Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven störungsfrei funktioniert. Viel Magnesium steckt zum Beispiel in Lebensmitteln, wie Nüssen, Kakao, Bohnen und Spinat. Vor allem, wenn Sie viel Sport treiben, Stress haben oder während der Schwangerschaft kann es schnell zu einem Mangel kommen. 
  • Entspannung: Ist Stress die Ursache für das Augenflattern, ist es ratsam, regelmäßig bei Yoga und Meditation zu entspannen. Gegen anhaltenden Stress sowie psychische Belastung können darüber hinaus Autogenes Training oder eine Psychotherapie helfen. 
  • Massagen: Schließen Sie die Augen und massieren Sie mit den Fingern sanft das Augenlid. Die Entspannung der Muskeln am Auge führt meist dazu, dass das Zucken nachlässt. 
  • Übungen: Verschiedene Übungen, wie Augenrollen oder Augenbrauen hochziehen, können bei Lidzucken helfen. Sie lockern und entspannen die Augenmuskulatur. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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