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Bei diesen Infektionen ist das Herz in Gefahr

t-online/ema

06.08.2012Lesedauer: 2 Min.
Bereits eine banale Infektion kann zu einer Herzmuskelentzündung führen.
Bereits eine banale Infektion kann zu einer Herzmuskelentzündung führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wer unter einer schweren Erkältung oder Grippe leidet, sollte auf keinen Fall Sport treiben. Denn der Herzmuskel könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber auch eine vermeintlich banale Erkrankung wie eine Magen-Darm-Infektion kann zu einer Herzmuskelentzündung führen, warnt die Deutsche Herzstiftung.

Körperliche Belastung riskiert Leben

„Wer eine Grippe oder eine andere Infektion mit Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit hat, gehört ins Bett, denn es könnte der Herzmuskel beteiligt sein“, warnt Professor Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Universitätsklinikum des Saarlandes. „Dies gilt auch für Infekte, bei denen kein oder nur geringes Fieber auftritt, wie das häufig bei älteren Patienten der Fall ist. Wer sich in dieser Phase körperlich belastet, riskiert sein Leben“, betont Böhm. Er rät deshalb, mit Sport und anderen körperlichen Belastungen auf jeden Fall abzuwarten, bis alle Begleitsymptome wie z. B. Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber abgeklungen sind und man sich wieder wohl fühlt.

Herzmuskelentzündung durch harmlose Infektion

Durch die Herzmuskelentzündung kommt es zu einer Störung und Schwächung der Kontraktionsfähigkeit des Herzens. Die auch als Myokarditis bezeichnete Krankheit wird in erster Linie durch Viren und Bakterien verursacht, zum Beispiel bei einer Grippe oder Magen-Darm-Infektion. Aber auch andere Erreger und Erkrankungen können der Auslöser sein, beispielsweise Borrelien und die Erreger von Scharlach und Diphtherie.

Symptome einer Herzmuskelentzündung

Eine Herzmuskelentzündung zu erkennen ist schwierig, da es keine eindeutigen Symptome gibt. Dennoch gibt es einige Alarmsignale, die auf eine Herzmuskelentzündung hindeuten können: Abgeschlagenheit und allgemeine Schwäche, Herzrhythmusstörungen und Herzstolpern, Luftnot oder Schmerzen in der Brust, wie sie auch bei einem Herzinfarkt auftreten können. „Eine spezielle Gefahr geht von den Rhythmusstörungen aus, weil sie abrupt in Kammerflimmern übergehen können: Es kommt zum Herzstillstand, der zum Tod führt, wenn nicht sofort eine Reanimation unter Einsatz eines Defibrillators erfolgt“, erklärt Professor Böhm. Weil kein einzelnes spezifisches Symptom auf eine Herzmuskelentzündung hindeutet, müssen laut Böhm behandelnde Ärzte immer das Gesamtbild berücksichtigen. "Verdacht auf Herzmuskelentzündung besteht, wenn die genannten Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer viralen Infektion auftreten,“ so der Kardiologe.

Drei Monate schonen

Die Behandlung einer Herzmuskelentzündung richtet sich nach den jeweiligen Symptomen. Die Herzschwäche und die Brustschmerzen etwa können Böhm zufolge medikamentös behandelt werden. Am wichtigsten ist es aber, dass sich der Patient drei Monate konsequent schont: Viel Ruhe, keine körperliche Belastung, kein Sport oder Ausdauertraining. Auch sei es ratsam, besser den Fahrstuhl zu nehmen statt der Treppe. Erst wenn sich die Herzfunktion nach drei Monaten Schonzeit wieder komplett erholt hat, ist es wieder unbedenklich Sport zu treiben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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