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Mundhöhlenkrebs: Was ist das? Und welche Symptome gibt es


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Diese Symptome können auf Mundhöhlenkrebs hindeuten

t-online, nho

Aktualisiert am 31.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Zahnarztbesuch: Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig.
Zahnarztbesuch: Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig. (Quelle: Bojan89/getty-images-bilder)
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Jedes Jahr wird in Deutschland bei etwa 10.000 Menschen die Diagnose Krebs in Mundhöhle oder im Rachenraum gestellt. Betroffen davon sind vor allem Männer. Die Krebsart wird oft erst spät erkannt und endet bei rund der Hälfte der Betroffenen tödlich.

Häufige Krebserkrankung bei Männern

Mundkrebs ist ein Tumor, der in allen Bereichen der Mundschleimhaut einschließlich der Lippen auftreten kann. Er belegt Platz laut der Deutschen Krebsgesellschaft sieben auf der Liste der am häufigsten vorkommenden Krebsarten bei Männern. Viel zu häufig wird die Krankheit bei Betroffenen zu spät erkannt. Der Tumor befindet sich dann meist schon in einem Stadium, in dem man ihn nur noch schlecht behandeln kann.

Mundkrebs entsteht in Stufen

Die Krebstumore entstehen aus Vorstufen, die ein Zahnarzt oder Arzt mit bloßem Auge erkennen kann. Diese Veränderungen der Mundschleimhaut sind bis dahin noch leicht zu behandeln. Häufig bemerken Betroffene diese Stellen gar nicht. So kann ein unscheinbarer weißer Fleck in der Mundhöhle ein Vorbote von Mundkrebs sein. Auch aus schlecht heilenden kleinen Wunden oder dauerhaften Irritationen im Mundraum kann Mundkrebs entstehen.

Halten diese Veränderungen länger als eine Woche an, sollte man einen Arzt aufsuchen. Weitere Symptome können Schmerzen, vermehrter Speichelfluss, Kau- und Schluckbeschwerden oder schlechter Mundgeruch sein. Bei Sensibilitätsverlust oder Taubheitsgefühl in einem Teil des Mundes sollten Sie ebenfalls aufmerksam werden. Der Zahnarzt untersucht bei der halbjährlichen Kontrolle auch die Mundschleimhäute. Die Untersuchung, die von der Krankenkasse bezahlt wird, sollte man daher regelmäßig wahrnehmen.

Mithilfe einer Gewebeprobe kann Mundhöhlenkrebs eindeutig festgestellt werden. Computertomotgrafie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) sowie Ultraschall und Röntgenaufnahmen können zeigen, wie weit der Tumor bereits fortgeschritten ist.

Zigaretten und Alkohol sind Risikofaktoren

Wie bei anderen Krebserkrankungen, steigert Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum das Risiko für Mundkrebs. Aber auch mit steigendem Alter erhöht sich die Gefahr einer Erkrankung. Zudem begünstigen unzureichende Pflege und Sauberkeit der Zähne oder eine schlecht sitzende Zahnprothese die Entstehung von Mundkrebs. Auch eine Infektion mit bestimmten Typen der Humanen Papillomaviren (HPV) kann das Risiko erhöhen.

Zeigt sich der Krebs auf den Lippen, können ausgiebige Sonnenbäder eine mögliche Ursache sein. Weitere mögliche Risikofaktoren sind zu wenig Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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