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Diagnose von Magersucht: Wie Ärzte die Krankheit feststellen

Diagnose von Magersucht: Wie Ärzte die Krankheit feststellen

25.03.2013, 11:02 Uhr | aw (CF)

Diagnose von Magersucht: Wie Ärzte die Krankheit feststellen. Immer weniger kann ein Hinweis auf Magersucht sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer weniger kann ein Hinweis auf Magersucht sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Diagnose von Magersucht ist der erste Schritt, um gegen die Krankheit vorzugehen. Denn: Meistens bemerken nicht etwa die Betroffenen die Symptome, sondern Freunde und Angehörige. Wichtig ist dann, einen Arzt aufzusuchen, um die Krankheit zu behandeln.

Betroffene behutsam auf Symptome ansprechen

Wenn einer Ihrer Bekannten oder Angehörigen die Symptome von Magersucht aufweist, sollten Sie zunächst mit der Person sprechen – seien Sie dabei jedoch behutsam und beweisen Sie Fingerspitzengefühl. Ansonsten kann es schnell passieren, dass die betroffene Person abblockt oder das Gefühl bekommt, dass ihr Vorwürfe gemacht werden. Ein Arztbesuch sollte dann unbedingt auf dem Plan stehen, da professionelle Hilfe bei der Behandlung vonnöten ist. Möglicherweise ergibt die Untersuchung auch, dass gar keine Magersucht, sondern eine andere Erkrankung vorliegt. Doch wie lässt sich die Diagnose von Magersucht stellen? (So erkennen Sie eine Essstörung bei Jugendlichen)

Diagnose von Magersucht: Fragebögen und Interviews

Der erste Schritt bei der Diagnose von Magersucht ist, dass der behandelnde Arzt das Gespräch mit der betroffenen Person sucht und Informationen zum Essverhalten und dem Gewichtsverlauf zusammenträgt – das gelingt einerseits mit Fragebögen, andererseits aber auch mit strukturierten Interviews. Wichtig ist dabei auch festzustellen, wie Betroffene das eigene Gewicht wahrnehmen.

Bei der Suche nach psychischen Ursachen geht es zudem darum, wie das Familienleben und der Freundeskreis aussehen und ob es irgendwelche Probleme gibt – möglicherweise bestehen auch psychische Krankheiten, wie etwa Depressionen. Da Betroffene oftmals einen verzerrten Blickwinkel auf ihre Ernährung haben, kann ein Ernährungstagebuch hilfreich sein – hier werden alle verzehrten Lebensmittel und die jeweiligen Mengen festgehalten. (Magersucht bei Männern: Kein Sonderfall)

Weitere Untersuchungen notwendig

Abseits dieser Befragung ist es jedoch wichtig, die physischen Symptome genau zu erfassen. Das bedeutet, dass der Arzt Gewicht und Körpergröße ermittelt, um etwa den Body-Mass-Index (BMI) zu errechnen. Auch sind weitere Untersuchungen mittels Ultraschall oder Blutanalysen erforderlich. Denn nur so lässt sich feststellen, ob nicht andere Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse vorliegen oder schon Mangelerscheinungen infolge der Unterernährung eingetreten sind. (Bulimie: Folgen der Krankheit)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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