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Pickel am Po schnell wieder loswerden

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Peinliche Pusteln  

Pickel am Po schnell wieder loswerden

13.05.2018, 12:30 Uhr | akl, hs, t-online.de

Pickel am Po schnell wieder loswerden. Pickel am Po: Stress kann eine Ursache für die Mitesser sein. (Quelle: Getty Images/energyy)

Pickel am Po: Stress kann eine Ursache für die Mitesser sein. (Quelle: energyy/Getty Images)

Pickel am Po sind vielen peinlich und werden verschwiegen. Meist sind die Pusteln harmlos, sie können aber auch permanente Gewebeschäden verursachen. Woher die Pickel am Po kommen und wie man sie loswird.

Ursachen für Pickel am Po

Zeigen sich bei einem gesunden Menschen kleine Eiterpickel am Po, ist der Auslöser meist harmlos. Starkes Schwitzen beim Sport, synthetische Stoffe und Unverträglichkeiten von Waschpulver oder Weichspüler führt in den meisten Fällen zu den Mitessern. Auch Reibung durch enge Kleidung, wie beispielsweise beim Fahrradfahren, kann eine Ursache sein.

Besonders bei Männern kann es auch durch ein eingewachsene Haare zu Pickeln am Po kommen. Auch hormonelle Schwankungen der Pubertät und Schwangerschaft sowie Medikamente können Pickel entstehen lassen. Neben dem Po- und Genitalbereich – hier sind besonders Männer betroffen – können auch Achseln, Leiste, Oberschenkel und Brust betroffen sein. 

Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem 

  • Rauchen, 
  • Übergewicht,
  • enge Kleidung, 
  • Diabetes mellitus,
  • genetische Faktoren,
  • aber auch Stress.

Pickel am Po: Viele verschweigen das peinliche Leiden. (Quelle: Getty Images/Staras)Pickel am Po: Viele verschweigen das peinliche Leiden. (Quelle: Staras/Getty Images)

Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 800.000 Menschen betroffen. Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen, da viele aus Scham nicht zum Arzt gehen oder die Erkrankung von Ärzten nicht erkannt und mit Abszessen verwechselt wird.

Pickel am Po schnell loswerden

Wer unter Eiterpickeln am Po leidet, kann sie mit ausreichender Hygiene bekämpfen. Dazu zählen 

  • regelmäßige Peelings,
  • punktuell aufgetragene Anti-Pickel-Cremes und 
  • Zinksalben.

Die Entzündungen werden dann in der Regel schnell wieder verschwinden. Um den Eiterbläschen vorzubeugen, empfiehlt sich auch lockere Kleidung am besten aus Baumwolle. Denn diese scheuert nicht so stark, sodass die Haut nicht gereizt wird. Verwenden Sie für Ihre Wäsche am besten ein allergiegeeignetes Waschmittel.

Achtung: Ausquetschen sollte man die Unreinheiten nicht, denn das kann fiese Schwellungen und Entzündungen nach sich ziehen. 

Verzichten Sie auf eine Rasur der betroffenen Stellen. Denn das Rasieren führt auch immer zu Mikroverletzungen der Haut, die sich entzünden können. Bei schmerzhaften, eitrigen und großen Pickeln sollte man einen Hautarzt um Rat fragen.

Vorsicht vor der Behandlung mit Teebaumöl

Teebaumöl gilt als desinfizierend und entzündungshemmend. Bei einer Behandlung von Pickeln am Po ist allerdings Vorsicht geboten. Denn in Deutschland erhältliches Teebaumöl unterliegt nicht der Arzneimittelverordnung und kann daher von unterschiedlicher Qualität sein. Außerdem können die Inhaltsstoffe Allergien auslösen.

Auch wenn Teebaumöl gegen Pickel am Po hilft, kann es gleichzeitig zu allergischen Pusteln oder Hautausschlag kommen. Lassen Sie sich vor der ersten Anwendung von einem Arzt beraten.

Achtung: Asthmatiker dürfen das Öl nicht verwenden, denn der Geruch des Öls kann schwere Anfälle auslösen. 

Wann Pickel am Po gefährlich sind

Die harmlosen und kleinen Pickel am Po sind jedoch nicht vergleichbar mit den starken Entzündungen der Akne Inversa. Hierbei handelt es sich um eine chronische und sehr schmerzhafte Erkrankung von Talgdrüsen und Haarfollikeln an bestimmten Hautarealen.

Es kommt schubweise zu eitrigen Entzündungen, Beulenbildung und Knoten. Schäden am Gewebe sind, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, möglich. Während manche unter einer vermehrten Pickel- und Abszessbildung am Hintern leiden, muss bei anderen der betroffene Hautbereich sogar operativ entfernt werden.

Akne Inversa kann nach Jahren des Leidens auch zu Krebs entarten. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht eindeutig geklärt. 

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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