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Fuchsbandwurm und Hundebandwurm behandeln

Parasiten  

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm behandeln

05.07.2013, 14:26 Uhr | mb (CF)

Um eine Infektion durch Fuchsbandwurm und Hundebandwurm behandeln zu können, spielt das Stadium der Erkrankung eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit einer operativen und einer medikamentösen Behandlung.

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm verursachen Echinokokkose

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm behandeln sollte nur ein Spezialist. Suchen Sie daher bei einem Verdacht auf einen Befall mit diesen Parasiten sofort einen Arzt auf. Die Behandlung hängt Angaben des Gesundheitsportals „onmeda.de“ zufolge vom Stadium und der Art, der durch die Wurmlarven im Körper ausgelösten Erkrankung Echinokokkose ab.

Hundebandwürmer verursachen beim Menschen eine sogenannte zystische Echinokokkose, bei der es zu einer großen Zyste in den betroffenen Organen kommt. Fuchsbandwürmer verursachen hingegen eine alveoläre Echinokokkose, also viele kleine Bläschen, sogenannte Alveolen.

Bandwurm behandeln: Operative Entfernung

Die operative Entfernung einer einzigen Zyste bei einer Infektion mit Hundebandwürmern ist relativ unproblematisch, kann allerdings zum Problem werden, wenn die Zyste zu groß ist. Der Operateur muss darauf achten, dass die Haut der Zyste nicht reißt, damit die darin enthaltenen Larven nicht in den Körper auslaufen und eine erneute Ansteckung auslösen.

Die operative Entfernung von vielen kleinen Alveolen bei einer Infektion mit Fuchsbandwürmern ist dagegen sehr viel schwieriger - vor allem im fortgeschrittenen Stadium, wenn sich bereits eine Masse kleiner Bläschen gebildet hat.

Medikamentöse Therapie

Falls eine Operation nicht möglich ist, besteht immer noch die Möglichkeit einer Therapie mit Medikamenten. Die Wirkstoffe Mebendazol und Albendazol werden zur Bekämpfung von Wurmkrankheiten am häufigsten eingesetzt. Sie töten die Wurmlarven im Inneren des Körpers ab. Je nach Stadium der Erkrankung kann eine medikamentöse Behandlung von Echinokokkose manchmal über Monate, aber auch über Jahre gehen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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