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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was hilft gegen Ischiasschmerzen?

t-online, rk

Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Zur Vorbeugung von Ischiasschmerzen hilft Bewegung, bei akuten Schmerzattacken nur der Gang zum Arzt.
Zur Vorbeugung von Ischiasschmerzen hilft Bewegung, bei akuten Schmerzattacken nur der Gang zum Arzt. (Quelle: gilaxia/getty-images-bilder)
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Schmerzen vom unteren RĂŒcken bis in die Beine hinein deuten auf Probleme mit dem Ischiasnerv hin. Oft hilft eine Spritze vom Arzt, langfristig zeigen DehnĂŒbungen und Gymnastik positive Effekte.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was sind Ischiasschmerzen?
  • Ein Gang zum Arzt klĂ€rt die Ursachen des Ischiasschmerzes
  • Was hilft gegen den Ischiasschmerz?
  • Sonderfall: Ischias in der Schwangerschaft

Was sind Ischiasschmerzen?

Der Ischias ist der grĂ¶ĂŸte Nerv, der im menschlichen Körper zu finden ist. Er steuert zahlreiche Funktionen, unter anderem die Bewegungen der Beine. Im Bereich des GesĂ€ĂŸes tritt der Nerv aus dem RĂŒckenmark aus, er fĂŒhrt dann in die Beine und bis in die FĂŒĂŸe hinein. Wenn der Nerv eingeklemmt ist, was sowohl im GesĂ€ĂŸ als auch im Bereich der LendenwirbelsĂ€ule geschehen kann, verursacht er starke Schmerzen vom Po bis in die Beine.

Was ist eine Ischialgie? Die Ischialgie, auch Ischiasreizung oder Ischiassyndrom genannt, ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr Schmerzen im Versorgungsbereich des Ischiasnerves (Nervus ischiadicus). Sie gehört zu den Neuralgien und ist meist durch eine Reizung der Nervenwurzeln bedingt.


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Ein Gang zum Arzt klÀrt die Ursachen des Ischiasschmerzes

Ischiasschmerzen können durch Muskelverspannungen, einen Bandscheibenvorfall oder in seltenen FĂ€llen durch einen Tumor hervorgerufen werden. Lassen Sie sich daher in jedem Fall vom Arzt untersuchen. Er kann herausfinden, ob und gegebenenfalls wie stark der Nerv gereizt ist. Er ĂŒberprĂŒft den Kniesehnenreflex und kann seine Diagnose bei Bedarf mit einer Computertomographie oder einer Magnet-Resonanz-Tomographie untermauern.

Was hilft gegen den Ischiasschmerz?

Wenn die Ursache der Ischiasschmerzen eine Muskelverspannung ist, kann eine Triggerpunktmassage helfen. Triggerpunkte sind lokale MuskelverhĂ€rtungen, welche Schmerzen verursachen und durch spezielle Massagetechniken vom Physiotherapeuten gelöst werden können. Als Sofortmaßnahme ist es hilfreich, wenn Sie die WirbelsĂ€ule entlasten und sich mit angewinkelten Beinen auf den RĂŒcken legen.

Wenn der Ischias durch einen Bandscheibenvorfall in Mitleidenschaft gezogen wurde, hilft oftmals nur eine Operation weiter. Gegen die akuten Schmerzen hilft ansonsten eine Spritze. Auch Medikamente zum Einnehmen, die die Muskeln entspannen und entzĂŒndungshemmend wirken, können sinnvoll sein. WĂ€rme ist bei Ischiasschmerzen auf jeden Fall immer hilfreich. Ein Heizkissen, eine WĂ€rmelampe oder ein warmes Kirschkernkissen sorgen bei leichteren Schmerzen fĂŒr Linderung. Zur Vorbeugung sind regelmĂ€ĂŸige Bewegung und Sport – beispielsweise Nordic Walking – optimal.

Sonderfall: Ischias in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kann Ischias durch eine EntzĂŒndungsreaktion des Ischiasnervs ausgelöst werden. Aufgrund des wachsenden Ungeborenen verschieben sich verschiedene anatomische Strukturen im Körper der Schwangeren. DrĂŒcken diese auf den Ischiasnerv, entstehen die oben beschriebenen Symptome.

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Auch das ungeborene Kind selbst kann auf den Nerv drĂŒcken und so Beschwerden verursachen. Schließlich wird wĂ€hrend der Schwangerschaft die GesĂ€ĂŸmuskulatur stark beansprucht, was ebenfalls Ischias-Symptome hervorruft. Liegt die Ursache in der Schwangerschaft selbst, können verschriebene Massagen oder Kompressen die Schmerzen lindern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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