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Wie sich Alterswarzen entfernen lassen

Von Geraldine Nagel

Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 4 Min.
Älterer Mann blickt aus dem Fenster.
Ab einem gewissen Alter sind Alterswarzen keine Seltenheit. (Quelle: Willowpix/getty-images-bilder)
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Alterswarzen sind gutartige Hautgeschwulste, die früher oder später fast jeder hat. Wie sie aussehen und warum sie meist nicht entfernt werden müssen.

Das Wichtigste im Überblick


Alterswarzen kommen häufig vor – die gutartigen Hauttumoren entstehen bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter, meist ab dem 50. Lebensjahr. Frauen und Männer sind dabei gleichermaßen davon betroffen. Nach dem 60. Lebensjahr weisen bereits mehr als 90 von 100 Menschen solche Hautgeschwulste auf. Auch die Anzahl derselbigen nimmt mit dem Alter zu.

Gut zu wissen
Der Fachausdruck für Alterswarzen lautet seborrhoische Keratose, Verrucae seborrhoicae oder Verrucae senilis. Daneben sind für Alterswarzen auch Bezeichnungen wie seborrhoische Warzen, senile Warzen oder Fettwarzen geläufig.

Typische Merkmale: Wie sehen Alterswarzen aus?

Alterswarzen sind rundliche Hautgeschwulste, deren Färbung von einheitlich rosig-beige über hellbraun bis hin zu bräunlich-schwarz reichen kann und die sich beim Abtasten in manchen Fällen talgig-fettig anfühlen. Normalerweise bereiten seborrhoische Warzen keine Beschwerden – ein gelegentlicher Juckreiz ist jedoch nicht ungewöhnlich.

Alterswarzen bilden sich häufig am Körperrumpf, also an Rücken, Schultern, Brust oder Bauch, können jedoch auch an Armen oder Beinen, am Hals, im Gesicht oder auf der Kopfhaut auftreten. Abgesehen von den Schleimhäuten sowie den Handflächen und Fußsohlen können sich seborrhoische Keratosen im Prinzip überall am Körper entwickeln.

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Die Größe der gutartigen Hautgeschwulste kann stark variieren: Der Durchmesser reicht bei Alterswarzen von wenigen Millimetern bis hin zu etwa drei Zentimetern, in seltenen Fällen auch größer. Während manche eher flach bleiben, werden andere im Laufe der Zeit dicklich und ragen deutlich über das umgebende Hautniveau heraus. In der Regel sind die Ränder der seborrhoischen Warzen scharf begrenzt.

Seborrheic keratosis, narrow focus
Alterswarzen sind harmlose Hautgeschwulste, aber manchmal nicht leicht von schwarzem Hautkrebs zu unterscheiden. (Quelle: Lipowski/getty-images-bilder)

Das Aussehen der Alterswarzen kann sich verändern: Anfangs haben die Hautveränderungen eine eher matte Oberfläche, die im Laufe der Jahre jedoch oft zunehmend schuppiger und zerklüfteter wirkt und optisch einer platt gedrückten Rosine ähneln kann.

Wie viele Alterswarzen sich bilden, ist individuell sehr verschieden. Während manche Menschen eine Vielzahl an senilen Warzen aufweisen, bilden sich bei anderen nur wenige der gutartigen Hautveränderungen.

Ursachen: Warum entstehen Alterswarzen?

Die genauen Ursachen der seborrhoischen Keratose sind bislang unklar. Möglicherweise gibt es eine erbliche Veranlagung, denn in manchen Familien kommen Alterswarzen häufiger vor.

Daneben scheinen sowohl die normalen Alterungsprozesse der Haut als auch die Menge der über die Lebensjahre auf die Haut getroffene UV-Strahlung beziehungsweise Sonnenstrahlung die gutartigen Hauttumoren zu begünstigen.

Gut zu wissen
Alterswarzen sind keine echten Warzen, denn sie entstehen nicht durch Viren. Deshalb sind sie auch nicht ansteckend.

Können Alterswarzen bösartig werden?

Alterswarzen können unter Umständen mit Melanomen, also schwarzem Hautkrebs verwechselt werden. Bei der seborrhoischen Keratose handelt es sich jedoch um gutartige Hauttumoren, aus denen sich kein Krebs entwickelt.

Wann sind Alterswarzen ein Fall für den Arzt?

Alterswarzen sind normalerweise harmlos. Um aber sicherzugehen, dass es sich bei Hautveränderungen nicht doch um Hautkrebs handelt, zeigen Sie diese am besten immer einmal einer Hautärztin oder einem Hautarzt.

Ein Besuch in einer hautärztlichen Praxis ist außerdem zu empfehlen, wenn in letzter Zeit auffällig viele neue (möglicherweise stark juckende) Alterswarzen dazugekommen sind oder Ihnen diese aus anderen Gründen merkwürdig vorkommen.

Das gilt ebenso, falls Alterswarzen häufiger bluten oder Schmerzen bereiten (etwa durch reibende Kleidung oder auch scheinbar grundlos) oder Sie diese als kosmetisch störend empfinden.

Alterswarzen: So stellt der Arzt die Diagnose

Dass es sich um Alterswarzen handelt, kann die Hautärztin oder der Hautarzt meist bereits durch bloßes Betrachten erkennen. Bestehen dennoch Unsicherheiten bezüglich der Diagnose, kann es ratsam sein, die Hautveränderungen vorsichtshalber in einem kleinen Eingriff zu entfernen und in einem Labor untersuchen zu lassen. So lässt sich eindeutig feststellen, ob es sich wirklich nur um eine harmlose Alterswarze oder vielleicht doch um Hautkrebs handelt.

Behandlung: Wie lassen sich Alterswarzen entfernen?

Aus medizinischer Sicht ist es eigentlich nicht nötig, Alterswarzen zu entfernen. Es kann jedoch kosmetische Gründe dafür geben, seborrhoische Keratosen zu behandeln. Etwa, wenn die Alterswarzen deutlich sichtbar sind (wie zum Beispiel im Gesicht) und Betroffene sich dadurch beeinträchtigt fühlen.

Viele lassen Alterswarzen auch entfernen, wenn sie an ungünstigen Stellen sitzen, etwa unter dem Hosenbund oder dem BH-Gummi. Dann kann die fortwährende Reibung dazu führen, dass Alterswarzen zu schuppen beginnen oder verletzt werden und bluten. Trägt die Position der Alterswarzen zu solchen (teils schmerzhaften) Beschwerden bei, kann es ratsam sein, diese entfernen zu lassen.

Alterswarzen lassen sich auf unterschiedliche Weise loswerden. Eine gängige Methode dafür ist etwa eine Laser- oder Kältebehandlung (Kryotherapie). Aber seborrhoische Warzen lassen sich auch mit dem sogenannten scharfen Löffel abtragen (Kürettage) oder chirurgisch entfernen. In manchen Fällen treten Alterswarzen nach dem Entfernen jedoch erneut auf (Rezidivbildung).

Nicht empfehlenswert: Alterswarzen selbst entfernen

Wer Alterswarzen loswerden will, sollte keinesfalls selbst daran herumschneiden oder auf andere Weise daran herumdoktern. Gängige Warzenmittel auf Säurebasis aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt helfen bei seborrhoischen Keratosen nicht, denn diese sind keine Warzen im eigentlichen Sinn. Frei verkäufliche Vereisungsmittel gegen Warzen erreichen nicht die nötige Temperatur, um auch senile Warzen zu entfernen.

Ob Warzen-Hausmittel wie eine Behandlung mit Apfelessig oder Teebaumöl Alterswarzen verschwinden lassen, bleibt fraglich. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist weder für echte Warzen noch für seborrhoische Warzen wissenschaftlich belegt. Dafür können Hausmittel wie diese jedoch unter Umständen die Haut reizen.

Solche Selbstbehandlungen bergen vor allem ein großes Risiko für Verletzungen, Blutungen, Wundinfektionen oder Narben. Bei störenden Alterswarzen ist deshalb unbedingt ein Besuch in einer hautärztlichen Praxis zu empfehlen. So lässt sich auch sicherstellen, dass es sich tatsächlich um Alterswarzen handelt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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