Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Geschlechtskrankheiten >

Chlamydieninfektion: Ursache der Geschlechtskrankheit

Junge Frauen gefährdet  

Chlamydieninfektion: Ursache der Geschlechtskrankheit

30.09.2014, 13:57 Uhr | hm (CF), anni

Chlamydieninfektion: Ursache der Geschlechtskrankheit. Junge Frauen sind anatomisch bedingt besonders gefährdet für eine Chlamydieninfektion (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Junge Frauen sind anatomisch bedingt besonders gefährdet für eine Chlamydieninfektion (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ähnlich wie Gonorrhoe wird auch die Chlamydieninfektion durch Bakterien verursacht. Hiervon kommen mehrere infrage. Mehr über die Ursache für das Auftreten von Chlamydien erfahren Sie hier.

Chlamydien: Was ist das?

Als STD – sexually transmitted diseases – werden sexuell übertragbare Krankheiten bezeichnet. Dazu gehört auch die Infektion mit Chlamydien. Verursacht wird die Erkrankung durch Bakterien, die unterschiedliche Symptome hervorrufen können, wie beispielsweise ein Brennen beim Wasserlassen und veränderter Ausfluss. Sowohl Männer als auch Frauen können sich mit Chlamydien infizieren.

Laut dem Portal "geschlechtskrankheiten.de", dem Deutschen Informationsportal für sexuell übertragbare Krankheiten, sind junge Mädchen und Frauen – bedingt durch ihre Anatomie – besonders gefährdet, sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr anzustecken. Der Grund: Bei ihnen ist der Muttermund besonders anfällig für Infektionen.

Weiter heißt es, dass pro Jahr schätzungsweise rund 300.000 Frauen in Deutschland neu an einer Chlamydieninfektion erkranken. Vor allem sexuell-aktive Frauen, die häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, gelten als gefährdet. Am besten können Sie sich vor einer Infektion schützen, indem Sie mit Kondom verhüten.

Ursache für eine Chlamydieninfektion

Die Mehrheit verbindet mit der Chlamydieninfektion eine Infektion der Geschlechtsorgane und Harnwege. Das Bakterium Chlamydia trachomatis gilt als Ursache für die Erkrankung und wird insbesondere durch ungeschützten Sex mit häufig wechselnden Partnern, aber auch über Schmierinfektionen übertragen.

Es können jedoch noch zwei weitere Arten von Chlamydien auftreten: Chlamydophila pneumoniae und Chlamydophila psittaci – auch diese Bakterien sind Auslöser der Infektion.

Während Chlamydia pneumoniae zu einer Entzündung der Atemwege führen kann, ruft das Bakterium Chlamydophila psittaci grippeähnliche Symptome hervor. Letztere Chlamydien-Art tritt vor allem bei Vögeln auf, Menschen erkranken sehr selten daran.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Geschlechtskrankheiten

shopping-portal