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Erste Hilfe bei Kohlenmonoxidvergiftung: Das ist zu tun

Sofortmaßnahmen  

Erste Hilfe bei Kohlenmonoxidvergiftung: Das ist zu tun

25.03.2015, 13:15 Uhr | hm (CF)

Evakuation aus der Gefahrenzone hat neben Selbstschutz als Erste Hilfe bei Kohlenmonoxidvergiftung höchste Priorität. Was Sie dabei beachten sollten und welche Sofortmaßnahmen Leben retten können, lesen Sie hier.

Kohlenmonoxidvergiftung: Sofortmaßnahmen zum Selbstschutz

Wenn Sie in einem geschlossenen Raum wie beispielsweise einer Garage eine Person mit einer Kohlenmonoxidvergiftung vorfinden, rufen Sie sofort den Notruf. Benutzen Sie jedoch kein Telefon und keine anderen elektrischen Geräte im vergifteten Raum, denn dort besteht Explosionsgefahr.

Sobald Sie den Raum betreten, halten Sie den Atem an. Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Hand abzudecken, schützt Sie nicht davor, das giftige Gas einzuatmen, informiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Damit sich die Kohlenmonoxidkonzentration im Raum verringert, öffnen Sie als Sofortmaßnahme alle Fenster und Türen und nehmen einen Atemzug frische Luft. Wenn möglich, schließen Sie die Gasquelle. Bringen Sie dann den Betroffenen schnellstens aus dem Gefahrenbereich.

Erste Hilfe bei Kohlenmonoxidvergiftung

Welche Sofortmaßnahmen müssen für den Betroffenen eingeleitet werden? Tragen Sie den Betroffenen nach draußen an die frische Luft und prüfen Sie Puls und Atmung. Ist die Person bei Bewusstsein, reden Sie beruhigend auf sie ein. Bei Atemproblemen lagern Sie den Oberkörper höher.

Sind Atmung und Puls ausgesetzt, müssen Sie als Erste Hilfe bei Kohlenmonoxidvergiftung lebensrettende Maßnahmen einleiten. Dafür muss gegebenenfalls eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt werden. Sind Atmung und Puls normal, platzieren Sie den Betroffenen in der stabilen Seitenlage und achten Sie darauf, dass die Person nicht an ihrem Erbrochenen erstickt. Bis der Notarzt erscheint, bleiben Sie bei dem Verletzten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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