Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Epileptischer Anfall im Schlaf: Schwer zu erkennen

Nächtliche Fallsucht  

Epileptischer Anfall im Schlaf: Schwer zu erkennen

15.09.2015, 13:56 Uhr | tl (CF)

Ein epileptischer Anfall im Schlaf stellt Ärzte vor eine besondere Herausforderung. Denn der Beginn des Anfalls ist bei der Diagnose einer Epilepsie meist von großer Bedeutung. Hier erfahren Sie mehr.

Epileptischer Anfall im Schlaf wird nicht immer wahrgenommen

Wenn ein epileptischer Anfall im Schlaf auftritt, wird er vom Betroffenen oder dessen Partner meist auch als Anfall oder zumindest als ungewöhnlich erkannt. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Betroffene gar nichts von ihrer Epilepsie wissen, wenn die Anfälle im Schlaf auftreten.

Ist dies der Fall, weisen in der Regel nur Symptome am nächsten Tag darauf hin. Diese können sich als Müdigkeit, muskelkaterartige Schmerzen oder Bissverletzungen auf der Zunge äußern. Stellen Patienten derartige Symptome fest, sollten sie in einer ärztlichen Untersuchung abklären, ob es sich um Fallsucht handeln könnte.

Darum ist die Diagnose der Schlaf-Epilepsie so schwierig

Der Beginn eines epileptischen Anfalls ist laut dem Universitätsspital Bern für die korrekte Diagnose von großer Bedeutung. So kann es für die richtige Diagnose von Fallsucht wichtig sein, ob der Patient vor dem Anfall oder zu Beginn beispielsweise ein seltsames Gefühl in der linken Hand verspürt oder ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Auch Zuckungen können einen Fallsucht-Anfall ankündigen. Tritt ein epileptischer Anfall im Schlaf auf, bemerken Patienten diese Vorzeichen jedoch oft nicht.

Die beste Möglichkeit zur Diagnose ist für Betroffene die Untersuchung im Schlaflabor, wo der Schlaf von Experten überwacht werden kann. Dem kann eine private Videoüberwachung in der Nacht vorangehen. Die Aufzeichnung des Schlafs kann Aufschluss darüber geben, ob es sich tatsächlich um Epilepsie handelt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal