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Wissenswertes zum Lennox-Gastaut-Syndrom

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Epilepsie  

Wissenswertes zum Lennox-Gastaut-Syndrom

16.09.2015, 10:24 Uhr | uc (CF)

Wissenswertes zum Lennox-Gastaut-Syndrom. Das Lennox-Gsstaut-Syndrom tritt häufig bei Kindern zwischen dem zweiten und siebten Lebensjahr auf. Einem Drittel der Fälle liegen keine bestimmten Ursachen zugrunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Lennox-Gsstaut-Syndrom tritt häufig bei Kindern zwischen dem zweiten und siebten Lebensjahr auf. Einem Drittel der Fälle liegen keine bestimmten Ursachen zugrunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Epilepsie kann unterschiedliche Formen haben – das Lennox-Gastaut-Syndrom ist ein Beispiel für eine besonders schwere Art der Krankheit, die häufig bei Kindern auftritt. Lesen Sie hier mehr zu Symptomen, möglichen Ursachen und der Behandlung der epileptischen Erkrankung.

Das Lennox-Gastaut-Syndrom: Typische Merkmale

Das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) ist eine Form der Epilepsie, die laut der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung besonders häufig bei Kindern zwischen dem zweiten und siebten Lebensjahr auftritt. Die Krankheit macht sich durch sehr häufige Anfälle bemerkbar, oft mehrere pro Tag. Typische Symptome sind sogenannte tonische Anfälle: Die Muskulatur versteift, beispielsweise in den Beinen.

Auch myoklonische Anfälle sind bei dieser Form der Epilepsie häufig – diese machen sich durch plötzliche Muskelzuckungen bemerkbar. Im Allgemeinen dauern die Anfälle bei dieser Form der Fallsucht nur wenige Sekunden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Kinder stürzen und sich verletzen: Betroffene tragen daher häufig einen Helm.

Die Gehirnschädigung – auch Enzephalopathie genannt – ist ein Symptom oder die Folge von LGS. Nach der Krankheitsklassifikation ICD-10 wird das Lennox-Gastaut-Syndrom unter G40.4. "Sonstige generalisierte Epilepsie und epileptische Syndrome" – beispielsweise neben dem West-Syndrom – klassifiziert.

Ursachen und Behandlung der Epilepsie

Die Ursachen für das Lennox-Gastaut-Syndrom liegen häufig in Schädigungen des Gehirns, beispielsweise durch Meningitis oder durch andere Erkrankungen. Auch Hirnschäden im Verlauf der Schwangerschaft oder während der Geburt können diese Form der Fallsucht begünstigen. Laut Aussagen von Dr. med Helmut Volkers auf "anfallskind.de" liegen bei einem Drittel der vom Lennox-Gastaut-Syndrom Betroffenen keine oder unbekannte Ursachen vor, das heißt man schließt Schäden im Hirn nicht aus, kann solche aber auch nicht nachweisen.

Üblicherweise wird die Nervenkrankheit durch verschiedene Medikamente behandelt – die medikamentöse Therapie kann jedoch die Anfälle nicht vollständig verhindern. Mit zunehmendem Alter des Kindes treten im Krankheitsbild die Anfälle möglicherweise in den Hintergrund, während sich andere Auffälligkeiten bemerkbar machen. Häufig sind dies Entwicklungsverzögerungen, eine Lernbehinderung sowie Sprach- oder Bewegungsstörungen.

Prognose für Betroffene des Lennox-Gastaut-Syndroms

Die Lebenserwartung ist laut dem Portal "epilepsie-informationen.de" bei einer symptomatischen Epilepsie wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom um 10 Jahre verkürzt. Eine positivere Prognose sei bei einer idiopathischen oder kryptogenetischen Epilepsie gegeben.

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