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Herzstiftung fordert vereinfachte Regeln zur Wiederbelebung


Der größte Fehler ist Nichtstun  

Herzstiftung fordert vereinfachte Regeln zur Wiederbelebung

10.04.2019, 07:44 Uhr | dpa

Herzstiftung fordert vereinfachte Regeln zur Wiederbelebung. Wiederbelebung an einem Dummy: Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 60.000 Menschen an Herzversagen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Wiederbelebung an einem Dummy: Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 60.000 Menschen an Herzversagen. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde – und das beherzte Eingreifen von Ersthelfern. Doch aus Angst vor Fehlern trauen sich viele nicht, zu handeln. 

Die Deutsche Herzstiftung fordert die Vereinfachung der Wiederbelebung durch Laienhelfer. "Wir wissen aus eigener Erfahrung, aber auch aus Studien, dass viel mehr Menschen den Mut haben bei Herzstillstand zu reanimieren, wenn sie die alleinige Herzdruckmassage ohne Mund-zu-Mund-Beatmung anwenden können", sagt der Notfallmediziner und Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dietrich Andresen. "Je einfacher das Reanimieren wird, desto mehr Menschen getrauen sich zu drücken."

Der größte Fehler ist Nichtstun

Jedes Jahr erleiden nach Angaben der Stiftung rund 65.000 Menschen in Deutschland ein plötzliches Herzversagen – mehr als 60.000 sterben daran. Viele könnten mit sofortigen Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden.


"Wir haben in Deutschland immer noch das Problem, dass Ersthelfer häufig nur die 112 wählen und bis zum Eintreffen des Rettungsteams gar nichts tun, weil sie meinen, sie müssten zur Herzdruckmassage auch die Atemspende durchführen", sagte Andresen. Aus Angst, Fehler zu machen, täten viele lieber gar nichts.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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