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Warum Allergiker nicht auf Desinfektionsmittel vertrauen sollten


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Allergiker sollten nicht auf Desinfektionsmittel vertrauen

Von dpa
Aktualisiert am 18.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Schneidebrett wird abgewaschen: Temperaturen über 65 Grad entfernen die für Allergiker gefährlichen Proteine.
Ein Schneidebrett wird abgewaschen: Temperaturen über 65 Grad entfernen die für Allergiker gefährlichen Proteine. (Quelle: tab1962/getty-images-bilder)
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Haselnüsse und Erdnüsse sind die häufigsten Nussallergien und deshalb für einige sehr gefährlich. Die Stoffe können beispielsweise einen anaphylaktischen Schock auslösen. Daher sollten bereits kleinste Nussspuren gründlich entfernt werden. Diese Tipps helfen Ihnen.

Mit Nussallergien ist nicht zu spaßen: Schon Spuren von Nüssen können bei manchen Betroffenen schwere Reaktionen auslösen. Pesto oder andere Lebensmittel können sie deshalb nicht essen. Werden die leeren Gläser weiterverwendet, für selbst gemachte Marmelade etwa, können Allergiker daraus aber essen – gründliches Spülen vorausgesetzt. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin.

Hohe Temperaturen können Proteinreste entfernen

Gründlich bedeutet in diesem Fall: Mit Spülmittel und heißem Wasser, also dem "Hohe Temperatur"-Modus der Spülmaschine. Das entspricht etwa 65 bis 70 Grad. Damit werden alle Proteinreste entfernt, und damit auch die gefährlichen Allergene.

Die Kombination aus heißem Wasser und Spülmittel ist Studien zufolge ohnehin das beste Mittel, um Allergene zu entfernen. Desinfektionsmittel ist im Vergleich weniger zuverlässig, weil es vor allem zum Kampf gegen mikrobielle Verunreinigung gedacht ist – Allergene fallen aber nicht darunter.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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