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Diabetes: Diese Hautveränderung können darauf hinweisen

Warnzeichen erkennen  

Diese Hautveränderung kann auf Diabetes hinweisen

29.11.2019, 16:56 Uhr | dpa

Diabetes: Diese Hautveränderung können darauf hinweisen . Eine Frau berührt ihre Beine: Bestimmte Hautprobleme an dieser Stelle können ernsthafte Ursachen haben. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Eine Frau berührt ihre Beine: Bestimmte Hautprobleme an dieser Stelle können ernsthafte Ursachen haben. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Viele Symptome können auf die weit verbreitete Zuckerkrankheit deuten. Auch das größte Organ sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden – denn bestimmte Hautveränderungen können erste Signale sein.

Bräunliche Flecken, narbenähnlich und rund, sind mögliche Anzeichen einer nicht erkannten Diabetes-Erkrankung. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin.

Wo werden die Hautprobleme sichtbar?

Meist zeigen sich die Pigmentveränderungen am Schienbein – sie finden sich nach Angaben der Experten bei einem Großteil der Diabetes-Patienten. Wer derartige Flecken, die auch an Füßen oder Unterarmen auftreten können, bemerkt, sollte beim Arzt nüchtern seinen Blutzucker prüfen lassen.

Ein weiteres mögliches Warnzeichen für Diabetes sind starke, hartnäckige Pilzinfektionen, zum Beispiel an der Achselhöhle oder im Leistenbereich. Auch hier empfiehlt die Fachgesellschaft einen Check des Blutzucker-Werts. Ist der Wert normalisiert, kann die Infektion oft erfolgreich behandelt werden. Ähnliches gilt für die Flecken: Diese verschwinden demnach, sobald der Diabetes eingestellt ist.

Mit richtiger Pflege vorbeugen

Diabetespatienten sollten für die Gesundheit ihrer Haut auch etwas tun. „Die tägliche Hautpflege ist essentiell“, betont DDG-Expertin Dr. med. Cornelia Woitek. Besonders hilfreich sind feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte mit den Inhaltsstoffen Glyzerin, Panthenol, Hamamelis, Aloe Vera, Vitamin E und Harnstoff.
 

 

„In der kalten Jahreszeit sollten Menschen mit Diabetes außerdem nicht zu heiß und zu lange baden und sich gut abtrocknen, um nasse Hautstellen zu vermeiden“, rät Woitek.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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