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Anzeichen f├╝r Krebs k├Ânnen lange vor der Diagnose auftreten

Von Nicole Sagener

Aktualisiert am 06.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Was tun gegen Krebs?: Ulrich Keilholz leitet das Krebszentrum der Berliner Charit├ę und erkl├Ąrt, welche Vorsorgema├čnahmen sinnvoll sind. (Quelle: t-online)
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Fr├╝he Hinweise auf Krebs k├Ânnen Jahre oder Jahrzehnte vor der Diagnose auftreten, zeigt eine Studie. Die Erkenntnisse k├Ânnten den Weg f├╝r neue Therapien ebnen.

Die ersten Anzeichen von Krebs k├Ânnen bereits Jahrzehnte vor der Diagnose eines Tumors erkannt werden. Dies geht aus einer im Fachmagazin "Nature" ver├Âffentlichte Studie hervor. Sie zeigt, dass sich die genetischen Mutationen, die gesunde Zellen in b├Âsartige umwandeln, in manchen F├Ąllen sogar schon im Kindesalter nachweisen lassen.

Ver├Ąnderungen schon Jahre vor ersten Anzeichen f├╝r Krebs

Bei jeder f├╝nften Mutation k├Ânne man von einem solchen "Fr├╝hereignisÔÇť in der Tumorentwicklung ausgehen, hei├čt es in der Untersuchung. Die neuen Erkenntnisse zur komplexen Genetik von Tumorleiden er├Âffnen wom├Âglich ganz neue Wege f├╝r k├╝nftige Diagnoseverfahren.

"Das Au├čergew├Âhnliche ist, wie einige der genetischen Ver├Ąnderungen viele Jahre vor der Diagnose aufzutreten scheinen." Das sei lange bevor andere Anzeichen daf├╝r vorliegen, dass sich ein Krebs entwickelt, schreibt Clemency Jolly, Mitautorin der Studie vom britischen Francis Crick Forschungsinstitut.

Die Untersuchung wurde im Rahmen des Pan-Cancer Analysis of Whole Genomes-Projekt (PCAWG) durchgef├╝hrt, der bislang umfassendsten Meta-Analyse des Erbguts von Krebstumoren. Die beteiligten 1.500 internationalen Forscher untersuchten Proben von rund 2.700 Tumoren und 38 verschiedenen Krebsarten ÔÇô darunter Leber-, Gehirn- und Pankreastumoren.

Chance f├╝r neue Tests zur Fr├╝herkennung

Forscherin Jolly und ihre Kollegen sind zuversichtlich, dass in Zukunft diagnostische Tests entwickelt werden k├Ânnten, die solche Mutationen mithilfe sogenannter Fl├╝ssigbiopsien aufsp├╝ren. Die Idee dahinter: Lie├čen sich Mutationen in frei schwebender DNA im Blut nachweisen, k├Ânnte dies Hinweise auf Tumoren an anderer Stelle im K├Ârper liefern.

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Krebspatienten k├Ânnten damit k├╝nftig m├Âglicherweise in einem sehr fr├╝hen Stadium der Krankheit auf eine b├Âsartige Wucherung getestet und entsprechend behandelt werden. Dies w├╝rde es auch erm├Âglichen, Kinder fr├╝hzeitig zu untersuchen, um eine Tumorerkrankung zu vermeiden.

Tumoren entstehen, wenn k├Ârpereigene Zellen beginnen, unkontrolliert zu wachsen und sich ├╝berm├Ą├čig teilen. Ausgel├Âst wird dieser Prozess, wenn im Erbgut der Zellen Mutationen stattfinden, die von den k├Ârpereigenen Abwehrmechanismen nicht bek├Ąmpft werden. Die Frage, warum das Immunsystem die Krebszellen nicht angreift, steht zunehmend im Fokus der Krebsforschung.

Krebs in reichen Industrienationen h├Ąufigste Todesursache

Ein tieferer Einblick in die Genetik der Krebszellen hilft nicht nur, die Entstehung von b├Âsartigen Wucherungen besser zu verstehen. Er kann auch wichtige Ansatzpunkte f├╝r neue Behandlungsmethoden bieten. Und diese sind relevanter denn je.

In den reichen Industrienationen sind Tumorleiden inzwischen Todesursache Nummer eins und haben damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen abgel├Âst.

Grafik: Das Diagramm zeigt den Zusammenhang zwischen den h├Ąufigsten Todesursachen und dem Lebensstandard.
Grafik: Das Diagramm zeigt den Zusammenhang zwischen den h├Ąufigsten Todesursachen und dem Lebensstandard. (Quelle: The Lancet)

Allein in Deutschland erkranken j├Ąhrlich rund 500.000 Menschen an Krebs. Weltweit registrierte die Internationale Agentur f├╝r Krebsforschung (IARC) 18,1 Millionen neue Krebserkrankungen im Jahr 2018, knapp zehn Millionen Menschen starben daran. Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) d├╝rfte sich die Zahl der globalen Krebsf├Ąlle bis 2040 fast verdoppeln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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