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Drosten: "Es geht anscheinend nicht ohne Sentinel-Testung"

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 02.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Christian Drosten: Der Virologe gilt als fĂĽhrender Corona-Experte in Deutschland.
Christian Drosten: Der Virologe gilt als fĂĽhrender Corona-Experte in Deutschland. (Quelle: Michael Sohn/ap-bilder)
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Nach mehreren Virusausbrüchen an Schulen in Israel sollen die Einrichtungen wieder geschlossen werden. Der Charité-Virologe Christian Drosten spricht in diesem Zusammenhang Sentinel-Proben an. Was steckt dahinter?

Israel hat die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben. Doch die Gesundheitsbehörden meldeten am 28. Mai einen ungewöhnlichen Anstieg von Neuinfektionen – darunter auch zahlreiche Fälle an Schulen. Mitte Mai hatte Israel mit der Öffnung der Schulen begonnen. Das Kabinett um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verkündete nun die Schließung von Schulen, die eine erhöhte Rate von Neuinfektionen aufweisen.

Zu diesen Vorfällen äußerte sich der Virologe Christian Drosten auf Twitter. Er hält eine ständige Sentinel-Testung für sinnvoll.

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Was bedeutet Sentinel-Testung?

Sogenannte Sentinel-Tests werden für Stichproben-Untersuchungen genutzt. Die Testungen erfolgen auf freiwilliger Basis bei der gesundheitlichen Vorsorge oder Behandlung. Sentinel-Erhebungen haben das Ziel, "epidemische Entwicklungen spezifischer Krankheitsfelder in einer Teil-Bevölkerung bzw. der Bevölkerung insgesamt zu ermitteln", schreibt das Robert Koch-Institut (RKI). Aus den gesammelten Daten der Patienten lässt sich demnach die Krankheitslast in der Bevölkerung hochrechnen. Bei der Influenza etwa erhebt das RKI routinemäßig seit Jahren Daten.

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Dem "Ärzteblatt" zufolge werden auch für das Coronavirus SARS-CoV-2 Sentinel-Proben vom RKI ausgewertet. Seit dem 24. Februar senden ausgewählte Praxen ihre Proben von Patienten mit Atemwegsinfektionen an das RKI. Dort werden die Proben nicht nur auf Influenza- und Erkältungsviren, sondern auch auf das neue Coronavirus untersucht.

"Wir ziehen damit praktisch eine Stichprobe aus der Bevölkerung von Menschen mit Atemwegsinfektionen, um zu schauen, inwieweit sich das neue Virus in der Bevölkerung schon verbreitet hat", sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade im März.

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Wie können Sentinel-Proben in der Corona-Krise helfen?

Sentinel-Testungen sind im Gegensatz zu Corona-Massentests an der gesamten Bevölkerung gut umzusetzen. Als repräsentative Stichprobe könnten sie Informationen zur Infektions-Dunkelziffer und zum Ausmaß der Verbreitung des Virus in der Bevölkerung liefern.

Als eines der ersten Länder hat Australien Sentinel-Testzentren eingerichtet, um möglichst viele Personen nach dem Zufallsprinzip auf SARS-CoV-2 zu testen – egal ob mit oder ohne Symptomen. Denn eine Coronavirus-Infektion kann auch asymptomatisch verlaufen. Die Testung könnte somit helfen, auch unbekannte Übertragungen aufzudecken.

Ob und wann die Sentinel-Testungen auch in Deutschland ausgeweitet werden, ist bislang nicht bekannt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Nicole Sagener
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