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Was Nierenprobleme mit Diabetes zu tun haben

Vorsorge nötig  

Was Nierenprobleme mit Diabetes zu tun haben

16.06.2020, 13:44 Uhr | dpa

Was Nierenprobleme mit Diabetes zu tun haben. Diabetes: Dauerhaft erhöhter Blutzucker und Blutdruck sind Hauptrisikofaktoren für eine Nierenschädigung.  (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Diabetes: Dauerhaft erhöhter Blutzucker und Blutdruck sind Hauptrisikofaktoren für eine Nierenschädigung. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

In Folge einer Diabetes kann die Niere Schaden nehmen. Um das zu vermeiden, raten Fachleute zu bestimmten Untersuchungen – und eventuell zu Veränderungen des Lebensstils.

Wer Diabetes hat, bekommt oft Probleme mit der Niere. Und Nierenpatienten haben in vielen Fällen einen unentdeckten Diabetes. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft hin.

Bei Nierenproblemen Blutzucker untersuchen lassen 

Die Experten raten deshalb dazu, bei Nierenproblemen auch den Blutzucker unter die Lupe zu nehmen. Eine Früherkennung von Diabetes und von Nierenerkrankungen sei unbedingt notwendig, um Patienten vor Nierenschäden und möglicherweise einer Transplantation oder einer lebenslangen Dialyse zu bewahren.

"Untersuchungen zeigen, dass etwa jeder Dritte auf der Warteliste zur Nierentransplantation einen bislang unerkannten Diabetes oder Prädiabetes hat", erklärt die Medizinerin Martina Guthoff, Spezialistin für Nierenkrankheiten.

Regelmäßige Untersuchung

Mindestens einmal im Jahr sollten Diabetiker wiederum ihren Urin auf Eiweiß, sogenanntes Albumin, untersuchen lassen. Arbeitet die Niere nicht richtig, wird dieses vermehrt mit dem Urin ausgeschieden.

Dauerhaft erhöhter Blutzucker und Blutdruck sind nach Angaben der Fachgesellschaft Hauptrisikofaktoren für eine Nierenschädigung. Darum sollten beide Werte stabil und im grünen Bereich sein. Menschen mit Diabetes können die Funktion ihrer Nieren zudem fördern, indem sie abnehmen, nicht rauchen, sich gesund ernähren und ausreichend bewegen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtengentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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