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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Schlaganfall: Welche Symptome ernste Warnzeichen sind

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 14.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Schlaganfall: Es ist die dritthÀufigste Todesursache in Deutschland.
Schlaganfall: Es ist die dritthÀufigste Todesursache in Deutschland. (Quelle: peterschreiber.media/getty-images-bilder)
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Fast 270.000 Deutsche erleiden jĂ€hrlich einen Schlaganfall. Etwa 200.000 davon sind erstmalige SchlaganfĂ€lle. Doch nach dem ersten folgt oft ein zweiter Infarkt im Gehirn. Wir erklĂ€ren, wie der zweite Schlaganfall verhindert werden kann und welche Warnzeichen Betroffene ernst nehmen mĂŒssen.

Das Wichtigste im Überblick


Ein Schlaganfall betrifft vor allem Ă€ltere Menschen. Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zufolge sind fast 80 Prozent aller Betroffenen Ă€lter als 60 Jahre. Doch auch jĂŒngere Menschen und sogar Kinder können einen Schlaganfall erleiden.

Schlaganfall: lebensbedrohliche Durchblutungsstörung im Gehirn

Die schlagartig einsetzende Durchblutungsstörung im Gehirn ist in den meisten FĂ€llen durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) oder einen Verschluss einer Hirnarterie durch eine GefĂ€ĂŸverkalkung (Arteriosklerose) verursacht. Die plötzliche Unterversorgung des Gehirns hat fĂŒr die Betroffenen weitreichende Folgen:

  • Der Schlaganfall ist die dritthĂ€ufigste Todesursache in Deutschland. Jeder fĂŒnfte Betroffene stirbt in den ersten Wochen an den Folgen.
  • Bis zu 40 Prozent der Schlaganfall-Patienten versterben innerhalb eines Jahres.
  • Rund 64 Prozent der ĂŒberlebenden Patienten sind auf Pflege und/oder Therapie angewiesen. 15 Prozent davon mĂŒssen in Pflegeeinrichtungen versorgt werden.
  • Der Schlaganfall ist die hĂ€ufigste Ursache fĂŒr Behinderungen in Deutschland.

Nach dem ersten folgt oft ein zweiter Schlaganfall

Bereits beim ersten Schlaganfall ist das Risiko groß, dass körperliche EinschrĂ€nkungen und Behinderungen zurĂŒckbleiben. Viele finden nur unter grĂ¶ĂŸer Anstrengung den Weg zurĂŒck in einen halbwegs normalen Alltag.

Umso schlimmere Auswirkungen hat es, wenn der Schlaganfall ein zweites Mal auftritt. Und das ist gar nicht so selten der Fall. Das Schlaganfallrisiko liegt bei Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, um ein Vielfaches höher als bei Menschen ohne Schlaganfall. Selbst mit einer wirksamen Vorbeugung erleiden noch etwa fĂŒnf Prozent einen erneuten Hirninfarkt.

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Zweiten Schlaganfall vorbeugen: Blutgerinnung hemmen

Bei einem Schlaganfall hĂ€ngt die Überlebenschance stark davon ab, wie rasch der Patient auf eine Spezialstation fĂŒr die Behandlung von SchlaganfĂ€llen (Stroke Unit) kommt und notfallmedizinisch behandelt wird. Es kommen Medikamente zum Einsatz, welche das Blutgerinnsel auflösen. Diese werden entweder als venöse Infusion verabreicht oder ĂŒber einen Katheter direkt vor Ort eingespritzt. Mit Hilfe des Katheters ist es zudem möglich, das Gerinnsel zu entfernen.

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Ist das gelungen, gilt es, einem zweiten Herzinfarkt vorzubeugen. Im Rahmen der SekundĂ€rprĂ€vention helfen Medikamente, welche die Blutgerinnung hemmen, einem erneuten GefĂ€ĂŸverschluss vorzubeugen. Umgangssprachlich werden diese Medikamente als BlutverdĂŒnner bezeichnet. Diese muss der Patient nach dem Schlaganfall dauerhaft einnehmen. Blutdrucksenkende Medikamente sowie Cholesterinsenker begleiten die medikamentöse Schlaganfalltherapie meist ebenfalls.

Zweiten Schlaganfall verhindern: Aufs Herz schauen

Nach dem ersten Schlaganfall ist es wichtig, die Ursache herauszufinden. Dabei ist der Blick auf das Herz unverzichtbar. Die gefĂ€hrlichen Blutgerinnsel haben immer wieder im Herzen ihren Ursprung. Das Risiko, dass sich ein Thrombus im Herzen bildet, der ĂŒber den Blutstrom ins Gehirn getragen wird, ist besonders bei Herzrhythmusstörungen erhöht.

Beim Vorhofflimmern beispielsweise fließt das Blut langsamer als sonst durch das Herz. Je lĂ€nger die Verweildauer des Blutes im linken Vorhof ist, desto grĂ¶ĂŸer ist die Gefahr, dass BlutblĂ€ttchen zusammenklumpen. Eine gut behandelte Herzerkrankung senkt das Risiko fĂŒr einen Schlaganfall.

Zweiten Schlaganfall vorbeugen durch gesunden Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil ist nach dem Schlaganfall ebenfalls von großer Bedeutung, um dem zweiten Hirninfarkt vorzubeugen. Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene ErnĂ€hrung, die den Körper mit wichtigen NĂ€hrstoffen versorgt. GemĂŒse, Obst, Vollkornprodukte und HĂŒlsenfrĂŒchte sollten reichlich auf den Teller kommen; fett- und zuckerhaltige Lebensmittel hingegen nur in Maßen.

Eine gesunde ErnĂ€hrung hilft zudem, Übergewicht zu verhindern. Übergewicht ist ein bedeutender Risikofaktor fĂŒr einen Schlaganfall. Auch Bewegung spielt eine bedeutende Rolle bei der PrĂ€vention eines zweiten Schlaganfalls. Die körperliche AktivitĂ€t sollte an die LeistungsfĂ€higkeit des Patienten angepasst und unter therapeutischer Betreuung erfolgen. Auf Zigaretten und Alkohol sollten Schlaganfall-Patienten ganz verzichten.

Gute Diabetes-Therapie hilft, Schlaganfall-Risiko zu senken

Liegt ein Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 (Zuckerkrankheit) vor, ist es wichtig, dass dieser gut eingestellt ist. Laut der Deutschen Gesellschaft fĂŒr klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) haben Diabetiker ein zwei- bis dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko.

Transitorisch ischĂ€mische Attacke (TIA): kleiner Schlaganfall vor dem großen

Als kleinen Schlaganfall bezeichnen Mediziner die sogenannte Transitorisch ischĂ€mische Attacke, kurz TIA. Diese tritt meist wenige Tage bis Wochen vor dem "echten" Schlaganfall auf. Allerdings werden die Warnzeichen der TIA von vielen Betroffenen nicht ernst genommen – weil sie wieder verschwinden. Die Symptome der TIA Ă€hneln stark denen eines Schlaganfalls, lassen aber nach wenigen Minuten meist wieder nach. Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt bei

  • LĂ€hmungen der rechten oder linken Körperseite. Beispiel: Sie können einen Arm nicht mehr heben.
  • GefĂŒhlsstörungen der rechten oder linken Körperseite. Beispiel: Sie verspĂŒren TaubheitsgefĂŒhle und Kribbeln.
  • Koordinationsstörungen. Beispiel: Sie haben Schwierigkeiten zu greifen oder zu schreiben.
  • Sprachstörungen. Beispiel: Sie haben Schwierigkeiten zu sprechen oder andere zu verstehen.
  • Sehstörungen. Beispiel: Sie nehmen Doppelbilder wahr oder haben GesichtsausfĂ€lle.
  • HĂ€ngender Mundwinkel auf einer Gesichtsseite
  • Gangunsicherheit, Schwindel
  • Bewusstlosigkeit

Sollten die genannten Symptomen auftreten, sollten Sie Sie unverzĂŒglich den Notarzt unter der 112 rufen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Geraldine Nagel
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