Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeGesundheitKrankheiten & Symptome

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Blutverdünner verdünnen gar kein Blut


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEx-Ski-Weltmeister von Lawine getötetSymbolbild für einen TextAldi-Nord: Erben haben sich geeinigtSymbolbild für einen TextJanuar-Wetter besorgt MeteorologenSymbolbild für einen TextVanessa Mai zeigt sich oben ohneSymbolbild für einen TextGaleria-Mitarbeiter: bittere NeuigkeitenSymbolbild für einen TextSongwriter-Legende ist totSymbolbild für einen TextEx-BVB-Star zurück in der BundesligaSymbolbild für einen TextPopstar heiratet 31 Jahre jüngeres ModelSymbolbild für einen TextDschungel: Fans sorgen sich um CosimoSymbolbild für einen TextKatzenberger sauer auf "Arschkriecher"Symbolbild für einen TextDelfine verbünden sich mit FischernSymbolbild für einen Watson TeaserRTL: Fans lachen über TV-Panne bei IBESSymbolbild für einen TextBund fördert nachhaltige Wohngebäude
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Blutverdünner verdünnen kein Blut

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 10.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Blutplättchen: Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, kann eine Therapie mit Blutverdünnern das Risiko für einen erneuten Anfall stark senken.
Blutplättchen: Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, kann eine Therapie mit Blutverdünnern das Risiko für einen erneuten Anfall stark senken. (Quelle: spawns/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Es gibt weder dickes Blut, noch verbessern Blutverdünner seine Fließeigenschaften. Doch wie schützen die Medikamente dann vor Herzinfarkt und Schlaganfall?

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie wirken Blutverdünner?
  • Blutverdünner bei Arteriosklerose
  • Blutverdünner beugen Thrombose vor

Die Bezeichnung Blutverdünner ist genau genommen nicht ganz richtig. Denn die Medikamente haben weder die Aufgabe, das Blut zu verdünnen, noch, die Fließeigenschaften zu verbessern.

Woraus setzt sich Blut zusammen? Um zu verstehen, wie die Medikamente wirken, muss man sich das Blut genauer anschauen. Es besteht zur Hälfte aus sogenanntem Blutplasma, das sich aus Wasser, Blutsalzen und Eiweißen zusammensetzt. Die andere Hälfte besteht aus roten und weißen Blutkörperchen sowie den Blutplättchen.

Wie wirken Blutverdünner?

Blutverdünner haben zwei Wirkungsweisen: Bei der Blutplättchenhemmung verhindern sie, dass die Blutplättchen zusammenkleben, sich an der Arterienwand zusammenballen und im schlimmsten Fall das Blutgefäß verschließen. Hierfür setzen die Medikamente bei den Blutplättchen an.

Bei der Gerinnungshemmung geht es darum, zu verhindern, dass sich Gerinnsel im Blut bilden. Die Medikamente verdünnen das Blut nicht, sondern reduzieren die Gerinnungsfähigkeit. Die Mittel setzen hierfür am Blutplasma und den enthaltenen Eiweißstoffen an.

Blutverdünner bei Arteriosklerose

Wann welche Medikamente zum Einsatz kommen, ist abhängig vom Krankheitsbild des Patienten. Häufig greifen sogar beide Behandlungsansätze ineinander. Blutplättchenhemmer, darunter Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, werden vor allem Patienten mit Arteriosklerose – also bei verkalkten Blutgefäßen – verschrieben. Bei ihnen haben sich bereits Ablagerungen aus Fetten und Kalk an den Wänden der Arterien gebildet. Mediziner sprechen von Plaques.

Die Blutplättchenhemmer verhindern, dass sich die Arterien durch anhaftende Blutplättchen verschließen. Dadurch sinkt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, kann eine Therapie mit Aspirin das Risiko für einen erneuten Anfall stark senken.

Ist Ihr Risiko für einen Herzinfarkt erhöht? Hier geht es zum Test.

Blutverdünner beugen Thrombose vor

Gerinnungshemmer kommen zum Einsatz, um das Thromboserisiko zu senken. Das ist beispielsweise dann wichtig, wenn sich der Patient nach einer Operation nur wenig oder gar nicht bewegen kann.

Außerdem bekommen Patienten mit Vorhofflimmern oft ebenfalls Gerinnungshemmer verschrieben. Ansonsten kann es passieren, dass sich durch den unregelmäßigen Herzrhythmus ein Gerinnsel bildet und in den Kopf gespült wird. Die Konsequenz: Der Patient erleidet einen Schlaganfall.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Was ist eine Schalentierallergie und wie erkennt man sie?
Von Laura Helbig
Von Wiebke Posmyk
A
AffenpockenAnalfissurAnalthromboseAtheromAugenzucken

















t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website