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Corona-Impftermin Sachsen: Infos zur Anmeldung & Hotline

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Sachsen: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

26.03.2021, 10:47 Uhr | cat, t-online

Corona-Impftermin Sachsen: Infos zur Anmeldung & Hotline. COVID-19-Impfstoff und Spritzen: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: imago images/Jussi Nukari/Lehtikuva)

COVID-19-Impfstoff und Spritzen: Die Corona-Impfungen finden in regionalen Impfzentren statt. Die Terminvergabe erfolgt nach einem vom Gesundheitsministerium festgelegten Prioritätenprinzip. (Quelle: Jussi Nukari/Lehtikuva/imago images)

In Sachsen haben 13 Impfzentren und 31 mobile Impf-Teams seit dem 11. Januar ihre Arbeit aufgenommen. Wie in allen Bundesländern erhalten zunächst Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe gehört, wie die Terminvergabe in Sachsen erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist in Sachsen wie in allen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.


 

 
Die Liste der impfberechtigten Personen wird größer. Seit Anfang März können sich alle Menschen aus der zweiten Priorisierungsgruppe für einen Impftermin registrieren. Dabei handelt es sich unter anderem um Lehrer, Erzieher, Personal in Arztpraxen, Menschen mit bestimmten Erkrankungen, Schwangere sowie bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren. 

Polizisten in Sachsen erhalten als priorisiert eingestufte Gruppe ebenfalls eine Corona-Impfung. Durch eine Anpassung der "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus Sars-CoV-2" des Bundesgesundheitsministeriums ist dies möglich. Das Impfkonzept sieht vor, dass zunächst die Polizisten berücksichtigt werden sollen, die durch "häufigen und unüberschaubaren Kontakt" einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Wie werde ich benachrichtigt?

Die in Sachsen impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre und älter sind, erhalten keine schriftliche Benachrichtigung, die sie über mögliche Impftermine informiert. Um einen Impftermin erhalten zu können, müssen sie diesen selbst vereinbaren. Erfolgen kann das wahlweise über eine telefonische Hotline oder online über eine Website.

Wegen des vorübergehenden Impfstopps mit dem Impfstoff von AstraZeneca mussten 19.000 Impftermine zwischen dem 15. März und dem 22. März abgesagt werden. Die Betroffenen werden in der kommenden Wochenmitte schriftlich über ein neues Impfangebot informiert. Wann genau die neuen Impftermine stattfinden können und mit welchem Impfstoff das Impfangebot unterbreitet wird, ist derzeit noch offen.

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Für die telefonische Vergabe der Impftermine hat Sachsen eine eigene Hotline eingerichtet. Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0899 089 ist eine Anmeldung zur Corona-Impfung möglich. Dabei wird die impfberechtigte Person mit Namen und Geburtsdatum zunächst registriert. Auf t-online-Nachfrage wurde zudem mitgeteilt, dass im Anschluss an das Telefonat ebenfalls eine schriftliche Bestätigung der Termine für die Erst- und Zweitimpfung postalisch zugestellt wird. Beide Impftermine werden paarweise vergeben, um sichergehen zu können, dass die notwendigen Zeitabstände zwischen den Covid-19-Impfungen eingehalten werden.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anfrage besteht auch die Möglichkeit, sich online für die erste und zweite Corona-Impfung im Impfzentrum anzumelden. In Sachsen wurde ein Impf-Serviceportal eingerichtet, das über folgende Internetseite erreichbar ist: https://sachsen.impfterminvergabe.de/.

Hier müssen Sie sich zunächst einmal registrieren. Dafür erfolgt eine Berechtigungsprüfung, anschließend werden die persönlichen Daten angegeben und Zugangsdaten festgelegt. Es folgt eine E-Mail-Benachrichtigung, die einen Link zur Terminvereinbarung enthält. Über diesen können Sie, nach erfolgreicher Anmeldung, einen Wunschtermin im Impfzentrum Ihres Landkreises bzw. Ihrer kreisfreien Stadt vereinbaren. Hierzu füllen Sie einen Fragebogen aus und erhalten nach positiver Prüfung Ihrer Angaben eine Terminbestätigung.

Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, erhalten Sie über die sächsische Impf-Hotline ebenfalls Hilfe bei der Buchung eines Online-Termins.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannte Telefonnummer oder das Online-Serviceportal vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in ihrer Einrichtung durch ein mobiles Impf-Team. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die organisierende Pflege- und Einrichtungsleitung.

Senioren und pflegebedürftige Personen, die zu Hause leben, gesundheitlich jedoch außer Stande sind, ein Impfzentrum aufzusuchen, sollen ihre Corona-Impfung perspektivisch über mobile Impfteams oder behandelnde Hausärzte erhalten. Dies tritt in Kraft, sobald die Impfstoff-Kapazitäten bzw. die besonderen Lagerungs- und Transportbedingungen des jeweils zur Verfügung stehenden Covid-19-Impfstoffs dies zulassen. Daneben sind in verschiedenen Kommunen zusätzliche Angebote für Menschen mit Einschränkungen zur leichteren Erreichbarkeit der Impfung geplant.

Liste der Impfzentren in Sachsen 

Der Freistaat Sachsen hat für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt jeweils ein Impfzentrum eröffnet. Folgende regionale Impfzentren haben ihren Betrieb aufgenommen:

  • Chemnitz
  • Dresden
  • Leipzig
  • Borna (Landkreis Leipzig)
  • Belgern-Schildau (Landkreis Nordsachsen)
  • Zwickau (Landkreis Zwickau)
  • Pirna (Sächsische Schweiz - Osterzgebirge)
  • Mittweida (Landkreis Mittelsachsen)
  • Treuen OT Eich (Vogtlandkreis)
  • Riesa (Landkreis Meißen)
  • Löbau (Landkreis Görlitz)
  • Annaberg-Buchholz (Erzgebirgskreis)
  • Kamenz (Landkreis Bautzen)

Laut Sozialministerium sind Zweigstellen von Impfzentren denkbar, um das Angebot regional ergänzen zu können. Weitere Details sind derzeit allerdings nicht bekannt.

Die sächsischen Impfzentren sind täglich geöffnet, unter der Woche für zehn Stunden und am Wochenende acht Stunden. Jedes Impfzentrum ist mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet. Wenn Bedarf besteht und die Impfstoff-Kapazitäten es zulassen, können die größten Objekte auf bis zu zehn solcher Strecken erweitert werden. Sachsenweit können sich so täglich bis zu 13.000 Bürgerinnen und Bürger gegen Covid-19 impfen lassen.

Mit dem Taxi ins Impfzentrum? 

Die Anfahrt zum Impfzentrum, sei es mit Taxi, Bus oder Bahn, ist in der Regel selbst zu organisieren und zu bezahlen. Eine Fahrtkostenerstattung für medizinische Behandlungen erfolgt nur in sehr wenigen gesetzlichen Ausnahmefällen seitens der Krankenversicherung. Hier ist es ratsam, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen. Möglicherweise können Sie so von einer Kostenübernahme profitieren.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den sächsischen Impfzentren gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Personalausweis
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Bestätigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • bei Vorerkrankungen: wichtige Unterlagen, wie Herzpass, Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste
  • wenn vorab ausgedruckt und ausgefüllt: Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Zunächst werden bei der Anmeldung im Impfzentrum die persönlichen Daten durch das Personal abgeglichen. Dabei muss auch ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Anschließend führt ein Arzt vorab ein Aufklärungsgespräch, in dem nach der medizinischen Vorgeschichte gefragt und dann über die Corona-Impfung informiert wird. Die Impfung wird, nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung, durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit, wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen. Aktuell wird in Sachsen der von BioNTech/Pfizer entwickelte Impfstoff verimpft. Für den vollen Impfschutz sind bei diesem Impfstoff zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig. Den vollen Impfschutz erreichen Sie nach derzeitigem Kenntnisstand sieben Tage nach der zweiten Impfung.


Am 6. Januar 2021 erhielt auch der Impfstoff der Firma Moderna von der Europäischen Kommission die Zulassung.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft.

Zwischenzeitlich wurden Astrazeneca-Impfungen gestoppt. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung kam es zu Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen. Die Ursache konnte im Anschluss ermittelt werden, weshalb die Impfungen wieder freigegeben wurden.

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In absehbarer Zeit ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller zu rechnen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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