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Diese Hautprobleme kann Ihr Job verursachen

Veränderungen abklären lassen  

Diese Hautprobleme kann Ihr Job verursachen

21.09.2021, 15:48 Uhr | dpa

Diese Hautprobleme kann Ihr Job verursachen. Hautveränderungen: Manchmal können Tätigkeiten im Job ein Handekzem verursachen. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Hautveränderungen: Manchmal können Tätigkeiten im Job ein Handekzem verursachen. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Hautprobleme an den Händen können berufsbedingt sein. Dann lohnt sich für Betroffene das sogenannte Hautarztverfahren – auch finanziell. Was steckt dahinter?

Bemerken Berufstätige kleine Hautveränderungen an den Händen, sollten sie eine dermatologische Praxis aufsuchen. Darauf weist die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) hin. Hintergrund kann ein berufsbedingtes Handekzem sein. Zu den Anzeichen gehören etwa trockene, schuppige Hautstellen, Rötungen oder Juckreiz.

Für einen solchen Fall lohnt sich laut DHA das sogenannte Hautarztverfahren. Ein Dermatologe oder eine Dermatologin kann feststellen, ob es sich um eine Berufskrankheit handeln könnte. Falls ja, kann der Arzt oder die Ärztin bei der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse das Verfahren beantragen.

Finanzielle Vorteile durch Hautarztverfahren

Ziel des Verfahrens sei es, die Hautprobleme frühzeitig zu behandeln, sodass Betroffene im besten Fall ihre Tätigkeit fortsetzen können.

Das Hautarztverfahren bringt laut DHA zudem finanzielle Vorteile: Zuzahlungen zu Medikamenten entfallen, Fahrtkosten werden unter Umständen erstattet. Zudem übernehme der Versicherungsträger in der Regel die Kosten für bestimmte Medizinprodukte.

Es gehört zum Hautarztverfahren, dass Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Betroffene können laut DHA auch individuelle Beratung und Hautschutzseminare erhalten. Bei Bedarf lässt sich ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik oder eine Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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