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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was zu viele oder zu wenige Erythrozyten bedeuten

CQ, Thea Wittmann

Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 3 Min.
MTA mit Blutprobe
Die Erythrozyten geben Aufschluss √ľber die Sauerstoffversorgung des K√∂rpers (Quelle: Travelsouls/getty-images-bilder)
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Ist die Anzahl der roten Blutk√∂rperchen zu hoch oder zu niedrig? Aufschluss dar√ľber gibt das kleine Blutbild. Welche Erythrozytenwerte normal sind und welche Ursachen hinter abweichenden Werte stecken.

Das Wichtigste im √úberblick


  • Wie wird die Anzahl der Erythrozyten bestimmt?
  • Erythrozyten: Welcher Wert ist normal?
  • Was bedeutet ein niedriger Erythrozytenwert?
  • Was bedeutet ein zu hoher Erythrozytenwert?
  • Welche Lebensmittel erh√∂hen die roten Blutk√∂rperchen?

Die Erythrozyten, auch bekannt als rote Blutk√∂rperchen, √ľbernehmen im K√∂rper die Sauerstoffversorgung. Sie transportieren Sauerstoff (O) von der Lunge in alle K√∂rperzellen ‚Äď und Kohlendioxyd (CO) aus den Zellen zur√ľck in die Lunge. Die roten Blutzellen enthalten den Blutfarbstoff H√§moglobin, der Sauerstoff bindet.


Eisenhaltige Lebensmittel

Pfifferlinge
Blutwurst
+10

Erythrozyten m√ľssen vom Knochenmark st√§ndig millionenfach neu gebildet werden, denn ihre Lebensdauer ist auf wenige Monate begrenzt. Verbrauchte Erythrozyten werden √ľber die Milz und Leber abgebaut.

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Die Zahl der Erythrozyten ist wichtiger Teil der ärztlichen Diagnostik: Wie viele rote Blutkörperchen im Blut enthalten sind, lässt sich anhand eines Blutbildes feststellen. Besonders niedrige oder zu hohe Erythrozytenwerte deuten nicht zwingend auf eine Krankheit hin. Jedoch ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen.

Wie wird die Anzahl der Erythrozyten bestimmt?

Um die Erythrozyten im Blut zu bestimmen, ist eine Blutabnahme n√∂tig. √Ąrztinnen und √Ąrzte bestimmen routinem√§√üig die Anzahl der roten Blutk√∂rperchen √ľber eine Blutuntersuchung als Teil des kleinen Blutbildes. Der Erythrozytenwert wird auch vor Operationen, bei Infektionen oder zur Verlaufskontrolle einer Erkrankung bestimmt.

Achtung: Erythrozyten beziehungsweise Blut im Urin sind ein Warnsignal. Weist der Teststreifen bei einer Urinuntersuchung rote Blutk√∂rperchen nach, kann das auf eine Entz√ľndung der Harnwege oder eine Verletzung der Schleimhaut hinweisen. In seltenen F√§llen ist ein Tumor (Nieren- oder Blasenkrebs) die Ursache.

Erythrozyten: Welcher Wert ist normal?

F√ľr M√§nner und Frauen gelten unterschiedliche Normwerte f√ľr Erythrozyten, angegeben in Millionen rote Blutk√∂rperchen pro Mikroliter Blut:

  • M√§nner: 4,8 bis 5,9
  • Frauen: 4,3 bis 5,2

Gut zu wissen: Schwangere und Kinder haben häufig niedrige Erythrozytenwerte, ohne dass eine Krankheit dahinter steckt.

Was bedeutet ein niedriger Erythrozytenwert?

Ein zu niedriger Erythrozytenwert ist ein Hinweis darauf, dass die Zellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind. In den meisten Fällen liegt eine Blutarmut (Anämie) vor. Um eine Anämie sicher zu diagnostizieren, muss zusätzlich die Hämoglobinkonzentration im Blut kontrolliert werden.

Anzeichen einer An√§mie sind Bl√§sse, M√ľdigkeit, Kopfschmerzen und Leistungseinbu√üen. Betroffene f√ľhlen sich abgeschlagen und bekommen schon bei leichter Anstrengung Atemnot. Eine An√§mie kann unterschiedliche Ursachen haben. Dazu z√§hlen etwa:

  • Eisen- oder Vitaminmangel
  • Infektionen, entz√ľndliche Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma oder chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankungen
  • Blutverlust, etwa nach einem Unfall, einer Operation oder Geburt, zum Teil auch bei starker Menstruationsblutung
  • Autoimmunerkrankungen oder Infektionen, die die roten Blutk√∂rperchen zerst√∂ren, zum Beispiel Malaria

Wichtig ist, der Ursache f√ľr zu niedrige Werte auf den Grund zu gehen. Am h√§ufigsten kommen An√§mieformen vor, die durch einen Mangel an Eisen, Vitamin B oder Fols√§ure hervorgerufen werden. Entsprechende Pr√§parate gleichen den Mangel aus. In F√§llen eines schweren Blutverlustes kann auch eine Bluttransfusion n√∂tig sein.

Was bedeutet ein zu hoher Erythrozytenwert?

Ist die Anzahl der roten Blutzellen in einer Blutprobe zu hoch, liegt eine sogenannte Polyglobulie vor. Meist entsteht sie als Folge eines Sauerstoffmangels, zum Beispiel nach längerem Aufenthalt in Höhenluft mit niedriger Sauerstoffsättigung.

Zu hohe Erythrozytenwerte können aber auch auf eine Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark oder eine Austrocknung hinweisen.

Welche Lebensmittel erhöhen die roten Blutkörperchen?

F√ľr die Blutbildung sind Eisen, Fols√§ure und Vitamin B essenziell. Vitamin C steigert die Eisenabsorption im K√∂rper. Bei niedrigen Erythrozytenwerten, die auf einen ern√§hrungsbedingten Mangel zur√ľckzuf√ľhren sind, ist eine vollwertige, ausgewogene Ern√§hrung wichtig. Reichlich Eisen ist in Innereien, Fleisch und Fisch, in Getreide und H√ľlsenfr√ľchten enthalten. Zu den Spitzenreitern z√§hlen Schweineleber, Linsen, Sesam und Haferflocken. M√§nner sollten t√§glich 10 Milligramm Eisen zu sich nehmen, Frauen 15 Milligramm.

Fols√§ure steckt in Blattgem√ľse und gr√ľnen Gem√ľsesorten wie Gr√ľnkohl und Spinat, H√ľlsenfr√ľchten und Weizenkeimen. Der Tagesbedarf f√ľr Erwachsene liegt bei 300 Mikrogramm. Vitamin B kommt haupts√§chlich in tierischen Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Innereien oder Milchprodukten wie K√§se. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 4 Mikrogramm. Gute Vitamin-C-Quellen sind Obst und Gem√ľse: Zitrusfr√ľchte, Paprika, Kohl und Petersilie gelten als Top-Lieferanten. Frauen sollten t√§glich 95 mg, M√§nner 110 mg pro Tag zu sich nehmen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Sandra Simonsen
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