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Ja, die Redaktion hat fĂĽr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Impfung gegen Hepatitis B – wie oft ist sie nötig?

Von Lydia Klöckner

17.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Kleinkind bekommt eine Impfung verabreicht.
Nach offizieller Empfehlung sollten Eltern ihre Kinder bereits im Babyalter gegen Hepatitis B impfen lassen. (Quelle: mixetto/getty-images-bilder)
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Die meisten werden schon als Baby gegen Hepatitis B geimpft. Wir erklären, wann eine Auffrischung nötig ist und wie oft die Impfung insgesamt erfolgen sollte.

Hepatitis B ist eine Infektion mit Viren, die eine Entzündung der Leber hervorrufen kann. Meist heilt diese ohne ernste Folgen ab, allerdings nicht immer: Vor allem für Säuglinge und Kinder sowie für Personen mit bestimmten Erkrankungen besteht ein Risiko, dass die Infektion chronisch wird. Die Leber ist dann dauerhaft entzündet, was in eine Leberzirrhose oder Leberkrebs münden kann.


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Darum rät die Ständige Impfkommission (Stiko) Eltern dazu, ihre Kinder bereits als Babys gegen Hepatitis B impfen zu lassen. Jugendliche, die als Baby keine Impfung erhalten haben, sollten die Impfung sicherheitshalber nachholen. Für Erwachsene wird eine Impfung nur unter bestimmten Umständen empfohlen.

Wie oft erfolgt die Impfung gegen Hepatitis B bei Kindern?

Für die Impfung sind in der Regel drei einzelne Impfungen nötig. Die ersten beiden erhält das Kind im Alter von zwei und vier Monaten. Dazwischen sollte ein Abstand von acht Wochen liegen. Die dritte Dosis folgt, wenn das Kind elf Monate alt ist.

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FrĂĽhgeborene sollten nach offizieller Empfehlung viermal geimpft werden, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Sie erhalten im Alter von zwei, drei, vier und elf Monaten jeweils eine Impfdosis. Zwischen der zweiten und der dritten Dosis sollten mindestens vier Wochen liegen.

Jugendliche, die als Baby nicht gegen Hepatitis B geimpft worden sind, erhalten die Impfung ebenfalls in drei Dosen: Die ersten zwei Impfungen finden im Abstand von einem Monat statt, die letzte Impfung erfolgt ein halbes Jahr nach der zweiten.

Erwachsene: Wer sollte sich wie oft gegen Hepatitis B impfen lassen?

Nur manche Erwachsene benötigen eine Impfung gegen Hepatitis B. Empfohlen wird sie vor allem für Menschen mit einem erhöhten Risiko für eine Ansteckung oder für einen chronischen Erkrankungsverlauf.

Dazu zählt insbesondere, wer …

  • … eine Immunschwäche hat, etwa wegen einer HIV- oder Hepatitis-C-Infektion.
  • … aufgrund einer chronischen Nierenerkrankung regelmäßig zur Blutwäsche (Dialyse) muss, weil diese das Immunsystem ebenfalls beeinträchtigt.
  • … oft mit Personen in BerĂĽhrung kommt, die an Hepatitis B infiziert sind oder sein könnten – etwa Familienangehörige oder Sexualpartnerinnen oder -partner.
  • … sich Drogen spritzt.
  • … berufsbedingt Kontakt mit Infizierten hat, zum Beispiel als Arbeitskraft in einer medizinischen Einrichtung, im Sanitäts- und Rettungsdienst, im Gefängnis oder als Polizistin oder Polizist.

Auch Erwachsene mĂĽssen sich dreimal impfen lassen. Zwischen der ersten und zweiten liegt ein Monat und zwischen der zweiten und dritten ein halbes Jahr.

In der Regel ist die Impfung damit abgeschlossen. Fachleute sprechen dann von einer vollständigen Grundimmunisierung. Nach ihr ist meist keine weitere Impfung nötig. Eine Auffrischung erfolgt nur in bestimmten Fällen.

Impfung gegen Hepatitis B: Wann zur Auffrischung?

Wer einer Risikogruppe angehört und darum im Erwachsenenalter erneut gegen Hepatitis B geimpft wurde, braucht meist keine weitere Impfung. Fachleute gehen davon aus, dass dann in der Regel ein lebenslanger Schutz besteht. Zu einer Auffrischung wird nur Menschen geraten, die

  • ein geschwächtes Immunsystem haben, deren Körper also womöglich nicht genĂĽgend Antikörper herstellen kann;
  • ein besonders hohes Risiko fĂĽr eine Ansteckung haben, etwa aufgrund ihres Berufes.

Bei ihnen kontrolliert die Ärztin oder der Arzt durch regelmäßige Blutuntersuchungen, ob ausreichend Antikörper gegen Hepatitis-B-Viren vorhanden sind oder nicht. Wenn nicht, findet eine Impfung zur Auffrischung statt.

Wie oft die Blutuntersuchungen erfolgen, hängt von der Personengruppe ab: Bei Immungeschwächten werden sie einmal im Jahr durchgeführt. Bei Menschen, deren Immunsystem gesund ist, bei denen aber dauerhaft ein stark erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, steht zehn Jahre nach der Impfung eine Kontrolle an.

Übrigens: Das Maß für die Anzahl der Antikörper im Blut ist der sogenannte Titer, welcher in internationalen Einheiten pro Liter (IE/l) angegeben wird. Der Antikörpertiter sollte über 100 IE/l liegen – dann gilt der Impfschutz als ausreichend.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Lydia Klöckner
Von Andrea Goesch
Hepatitis B

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