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Zwei einfache Tipps: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

Wenn Zellen entarten  

So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

14.09.2020, 17:16 Uhr | dpa-tmn

Zwei einfache Tipps: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken. Tumorzellen: Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. (Quelle: Getty Images/Mohammed Haneefa Nizamudeen)

Tumorzellen: Darmkrebs zählt zu eine der häufigsten Krebserkrankungen. (Quelle: Mohammed Haneefa Nizamudeen/Getty Images)

Weniger Tabak, weniger Alkohol und weniger Fleisch konsumieren, das "Rezept" gegen Krebs mutet einfach an. Doch der innere Schweinehund muss dafür erstmal überwunden werden. Dabei geht es ganz leicht.

Rund 40 Prozent der Krebserkrankungen in Deutschland sind nach Angaben einer Expertin auf ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Neben Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum spiele die Ernährung eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Tumoren.

"Das haben nicht so viele auf dem Schirm, dabei ist falsche Ernährung für fünf bis acht Prozent der Neuerkrankungen verantwortlich", sagte Susanne Weg-Remers, die den Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) leitet, der Deutschen Presse-Agentur in Heidelberg. Mit einer gesunden ausgewogenen Ernährung könne man die Wahrscheinlichkeit senken, an einer der häufigen Krebsarten wie etwa Brustkrebs oder Darmkrebs zu erkranken.

Falsche Ernährung kann Brust- und Darmkrebs fördern

Insbesondere Fettleibigkeit löse aufgrund von Entzündungen im Körper Zellwachstum aus. Dabei bestehe die Gefahr, dass Zellen entarten, sagte die Expertin anlässlich der "Nationalen Krebspräventionswoche" vom 14. bis 18. September. Diese soll auf das große Potenzial der Krebsvorbeugung aufmerksam machen.

Die Ernährung sei besonders bei Erkrankungen der Brust und des Darms ein Risikofaktor, erläuterte Weg-Remers. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich bekommen etwa 69.000 Frauen diese Diagnose. Mit etwa 58.000 Fällen pro Jahr gehört auch Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen.

Auf zu viele Kalorien und zu viel rotes Fleisch besser verzichten

Neben einer Kalorienzufuhr, die die verbrauchten Kalorien übersteigt, fördern auch Konsum von Fleisch und dessen gesundheitsschädliche Zubereitung Krebs. Der Verzehr von rotem Fleisch wie Rind, Schwein, Lamm und Ziege erhöhe das Krebsrisiko, vor allem wenn es gepökelt oder geräuchert wird. Scharf angebratenes oder auf dem Grill verkohltes Fleisch enthält krebserregende Substanzen.

Weg-Remers rät: "Lieber zart-golden statt dunkelbraun grillen." Der Verbrauch an rotem und verarbeitetem Fleisch sollte 500 Gramm pro Woche nicht übersteigen. Geflügel und Fisch seien unbedenklicher. "Kalorienfallen" seien nicht nur Softdrinks, sondern auch Obstsäfte. "Lieber Wasser, Tee oder Schorlen trinken", empfiehlt die Medizinerin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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