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Antibabypille: Was tun, wenn man die Pille vergisst?

Hormonelle Verhütung  

Pille vergessen – was nun?

16.08.2018, 12:02 Uhr | t-online.de, lk

Antibabypille: Was tun, wenn man die Pille vergisst?. Frau mit Pillenpackung (Quelle: Getty Images/Vertigo3d)

Pille vergessen: Hauptgründe dafür sind Stress, unerwartete Ereignisse oder ein unregelmäßiger Lebensrhythmus. (Symbolbild) (Quelle: Vertigo3d/Getty Images)

Verhütung ist in vielen Partnerschaften Frauensache. Schließlich ist die Pille das beliebteste  Verhütungsmittel. Männer sollten sich dabei aber nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen. Denn immer wieder kommt es vor, dass Frauen die Einnahme vergessen. 

Es lässt sich kaum vermeiden: Irgendwann passiert es eben doch und man vergisst, die Pille einzunehmen. Hauptgründe dafür sind Stress, keine festen Einnahmezeiten, unerwartete Ereignisse sowie ein unregelmäßiger Lebensrhythmus.

So überrascht es kaum, dass etwa jede dritte Schwangerschaft nicht geplant ist. Oft sind Verhütungsfehler schuld. Pille und Kondom sind in Deutschland die häufigsten Verhütungsmethoden und deshalb passieren mit ihnen auch die meisten Pannen. Eine französische Studie zeigt: Jede fünfte von 3.000 befragten Frauen, die ungewollt schwanger wurden, hatte mit der Pille verhütet.

Bei Pannen mit der Pille zusätzlich verhüten

Wird die Pille einmal vergessen, kommt es zu einem starken Hormonabfall, der den Eisprung auslösen kann. Der Zyklus wird heftig durcheinandergebracht, das Risiko einer Schwangerschaft ist erhöht. Das kann ebenfalls bei Krankheiten mit Durchfall oder Erbrechen sowie durch die Einnahme zusätzlicher Medikamente passieren. In diesen Fällen hilft nur die zusätzliche Verhütung mit Kondomen.

Ring oder Pflaster als Alternative zur Pille

Wer die Pille regelmäßig vergisst, hat Alternativen. Spirale, Verhütungsstäbchen oder Vaginalring sind Methoden, bei denen kein Vergessen möglich ist. Auch das Verhütungspflaster kommt für Frauen infrage, die häufiger die Pille vergessen. Vaginalring und Verhütungspflaster basieren auf einem ähnlichen Prinzip wie die Pille: Sie enthalten Östrogen und Gestagen, die gleichmäßig an den Körper abgegeben werden.

Zudem gibt es mit dem Diaphragma, der Portiokappe und dem Frauenkondom Alternativen, die ganz ohne Hormone auskommen. Und mit der Themperaturmethode oder der Kalendermethode gibt es auch ganz natürliche Wege zur Verhütung. 

Die Pille danach

Für den ungünstigen Fall, dass Sie die Pille vergessen haben, es aber dennoch zum Geschlechtsverkehr kam, gibt es nur eine verlässliche Methode, um sicherzugehen, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt: Die Pille danach. Sie kann je nach Präparat innerhalb von 72 Stunden (3 Tage) oder innerhalb von bis zu 120 Stunden (5 Tage) eingenommen werden. Jedoch empfehlen Experten, sie am besten innerhalb von 12 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einzunehmen. Sie verhindert den Eisprung.

Es gibt die Pille danach rezeptfrei in der Apotheke. Sie kostet je nach Hersteller zwischen rund 15 und 30 Euro. Frauen unter 18 Jahre können sie kostenlos bekommen, wenn der Arzt die Pille verschrieben hat. Frauen bis 20 müssen 5 Euro Rezeptgebühr bezahlen.

Bei häufigem Vergessen Methode wechseln

Wenn es immer wieder vorkommt, dass die Pille vergessen wird oder es zu größeren zeitlichen Schwankungen der Einnahme kommt, dann ist das für den Körper eine unnötige Belastung. Zudem muss immer zusätzlich auf andere nichthormonelle Art verhütet werden, etwa mit einem Kondom. Insofern liegt die Überlegung nahe, zu einer neuen Verhütungsmethode zu wechseln. Hilfreich ist es, dafür zu wissen, welcher Verhütungstyp Sie sind.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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