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Brot und Brötchen einfrieren: So machen Sie es richtig!

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Brot und Brötchen einfrieren: So machen Sie es richtig

28.04.2020, 16:24 Uhr | sah, t-online.de

Brot und Brötchen einfrieren: So machen Sie es richtig!. Brot und Brötchen: Sie halten sich mehrere Monate im Tiefkühlfach. (Quelle: Getty Images/Wavebreakmedia Ltd)

Brot und Brötchen: Sie halten sich mehrere Monate im Tiefkühlfach. (Quelle: Wavebreakmedia Ltd/Getty Images)

Frisches Brot oder frische Brötchen schmecken am besten – doch wenn etwas übrig bleibt, lassen sich die Backwaren sehr gut einfrieren. Mit diesen Tipps schmecken sie nach dem Auftauen wieder frisch.

Um Brot vor dem Austrocknen zu schützen, lässt es sich gut einfrieren. Optimalerweise frieren Sie das Brot möglichst frisch ein – etwa sofort nach dem Kauf. Dann schmeckt es nach dem Auftauen am besten. Wollen Sie selbst gebackenes Brot einfrieren, achten Sie aber darauf, dass es komplett abgekühlt ist.

Wie friert man Brot und Brötchen am besten ein?

Sie können einen ganzen Laib Brot einfrieren oder es aber schon portioniert in Scheiben geschnitten in das Gefrierfach geben. Der Vorteil bei letzterer Methode ist, dass es sich so portionsweise wieder auftauen lässt. Auch Toast kann eingefroren werden.

Wichtig ist, dass Sie zum Einfrieren von Brot und Brötchen einen geschlossenen Behälter verwenden. Lagern Sie die Backwaren am besten luftdicht in einem Gefrierbeutel. Aber auch eine Gefrierdose oder ein fest verschlossener Baumwollbeutel sind geeignet. Alufolie empfiehlt sich dagegen nicht, sie ist zu durchlässig.

Wie lange kann man Brot und Brötchen einfrieren?

Brot hält sich mehrere Monate in der Tiefkühltruhe. Einen ganzen Laib können Sie drei bis vier Monate einfrieren, einzelne Scheiben bis zu drei Monate. Brötchen und Toastbrot sind eingefroren ein bis drei Monate haltbar. 

Tipp: Am besten notieren Sie das Einfrierdatum direkt auf dem Behälter, so behalten Sie den Überblick.

Was bedeuten die weißen Stellen auf dem Brot?

Wenn Sie Brot in der Tiefkühltruhe lagern, kann es sein, dass sich auf Teig und Kruste weiße Flecken bilden. Das ist jedoch kein Schimmel, denn bei Minustemperaturen können sich Schimmelsporen nicht vermehren. Es handelt sich dabei lediglich um Eiskristalle, die beim Auftauen wieder verschwinden.

Wie taut man Brot und Brötchen am besten auf?

Frisches Brot: Durch Einfrieren lässt sich der Genuss verlängern. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)Frisches Brot: Durch Einfrieren lässt sich der Genuss verlängern. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Ganze Brotlaibe tauen Sie am besten bei Raumtemperatur auf und nehmen sie bereits am Vorabend aus dem Gefrierfach. Denn bis das Brot essbar ist, dauert es mindestens fünf Stunden. Decken Sie es es beim Auftauen einfach mit einem Tuch ab. Halbe Brotlaibe stellen Sie dafür einfach auf die Schnittfläche.

Haben Sie das Brot in Scheiben eingefroren und es muss mal schnell gehen, können Sie die gefrorenen Scheiben in der Mikrowelle auftauen oder direkt im Toaster erwärmen. Dann hat das Brot allerdings das klassische Toast-Aroma. Schonend aufgetaut und kurz im Backofen aufgebacken, schmeckt es wie frisch.

Aufgetaute Brötchen können Sie mit etwas Wasser benetzen und im Ofen wieder aufbacken. Gefrorene Brötchen geben Sie direkt für ein paar Minuten in den Backofen.

Geschmierte Brote einfrieren

Sie können auch schon geschmierte Stullen einfrieren. Das funktioniert zum Beispiel gut mit einem Belag aus Frischkäse mit geraspeltem Gemüse. Wer morgens sehr wenig Zeit hat, kann den Belag schon am Abend vorher zubereiten.

Das Brot – zum Beispiel mit einem cremigen Milchprodukt, geraspelter Möhre und Kräutern belegt – sollten Sie dann mit Frischhaltefolie umwickeln und einfrieren. Die Haltbarkeit beträgt dann etwa 14 Tage. So können Sie die Stullen je nach Bedarf auftauen.

Brot nicht im Kühlschrank aufbewahren

Im Kühlschrank sollten Sie Brot nur in Ausnahmefällen lagern, nämlich bei feucht-warmem Wetter. Denn die Aufbewahrung im Kühlschrank beugt zwar Schimmel vor, führt aber dazu, dass das Brot schneller alt wird.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

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