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Kirschen: Wie gesund ist die beliebte Frucht wirklich?


Wie gesund sind Kirschen wirklich?

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 19.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Kirschen: Frisch gepflückt schmecken sie am besten.
Kirschen: Frisch gepflückt schmecken sie am besten. (Quelle: Anna Pustynnikova/getty-images-bilder)
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Für viele gehören sie zum Sommer wie Eis und kühle Limo: Kirschen sind ein beliebtes Obst. Immer wieder tauchen in den Früchten aber auch Maden auf. Ist das Mitessen der Tierchen schädlich?

Das Wichtigste im Überblick


  • Wann haben Kirschen Saison?
  • Wie gesund sind Kirschen?
  • Diese Nährstoffe enthalten Kirschen
  • Sind Maden in Kirschen schädlich?
  • Mythos: Zu Kirschen kein Wasser trinken
  • Kirschen richtig lagern: Wie lange sind sie haltbar?
  • Unterschied: Süß- und Sauerkirschen

Ob als Kompott, Marmelade oder auf dem Kuchen – mit Kirschen lassen sich unzählige Süßspeisen zubereiten. Sie können die heimischen Früchte auch als Snack naschen. Doch wie gesund sind Kirschen überhaupt?


Exotische Früchte richtig öffnen und essen: Kaki, Papaya & Co.

Aromatische Palmfrucht: Die harte Schale der Kokosnuss ist schwer zu knacken. Dabei ist es mit der richtigen Technik ganz einfach: Zuerst durchbohren Sie die Augen der Kokosnuss mit einem Korkenzieher oder Schraubenzieher und lassen durch die entstandenen Löcher das Kokoswasser ablaufen. Dann schlagen Sie vorsichtig mit der spitzen Seite eines Hammers um die Mitte der Kokosnuss herum, bis sich ein Riss bildet. So lässt sich die Kokosnuss relativ leicht aufbrechen.
Aufgeschnittene Papaya: Die reife Frucht hat eine gelbliche Schale, die sich leicht eindrücken lässt. Das Fruchtfleisch der Papaya besitzt eine Menge gesunder Nährstoffe. Aber auch ihre Kerne sind essbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Papaya zu essen. So geht es am einfachsten: Schneiden Sie die Frucht längs in zwei Hälften, entfernen die Kerne und löffeln das Fruchtfleisch aus.
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Wann haben Kirschen Saison?

Ab Ende Mai geht's los: Kirschen erobern die Obstabteilung im Supermarkt und die Stände auf den Wochenmärkten. Früchte aus regionalem Anbau können Sie vermehrt in den Monaten Juni und Juli kaufen. Sie stammen vorwiegend aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Doch auch in Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und Bayern wird viel Obst geerntet.

Tipp: Wenn Sie Kirschen entkernen und einfrieren, können Sie sie zu einem späteren Zeitpunkt verarbeiten. Alternativ können Sie die frischen Kirschen entkernt zu Marmelade einkochen.

Selbst im Winter müssen Sie nicht auf frische Früchte verzichten: Von Mitte November bis Februar sind kleine Mengen Kirschen aus Südafrika, Argentinien und Chile im Supermarkt erhältlich. Allerdings sollten Sie bedenken, dass über derart weite Strecken importierte Ware die Umwelt stark belastet.

Wie gesund sind Kirschen?

Kirschen: Früchte aus regionalem Anbau können Sie vermehrt in den Monaten Juni und Juli kaufen.
Kirschen: Früchte aus regionalem Anbau können Sie vermehrt in den Monaten Juni und Juli kaufen. (Quelle: Ansonmiao/getty-images-bilder)

Kirschen gehören für viele zur Sommerzeit dazu, doch sind die roten Früchte gesund? Die Frage lässt sich klar mit Ja beantworten: Sie enthalten zahlreiche Vitamine wie Vitamin C und B-Vitamine. Zudem sind sie zwar süß, aber dennoch kalorienarm, weil sie zu rund 85 Prozent aus Wasser bestehen. 100 Gramm Kirschen haben nur etwa 65 Kilokalorien.

Für Schwangere besonders wichtig: Sie enthalten auch Folsäure (Vitamin B9). Das Vitamin ist zudem unentbehrlich für die Blutbildung und Zellteilung. Darüber hinaus stecken Kirschen voller Mineralstoffe, darunter Kalzium, Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium.

Info: Beim Einkochen leidet der Vitamingehalt der Kirschen durch das Erhitzen. Meist sind aber zum Beispiel selbstgemachte Marmeladen deutlich nährstoffreicher als gekaufte Produkte, da beim Selbsteinkochen oft frische, regionale Bio-Früchte verwendet werden.

Diese Nährstoffe enthalten Kirschen

Nährstoffe pro 100 Gramm
Brennwert 65 Kalorien
Eiweiß 1 g
Kohlenhydrate
davon Zucker
14 g
13 g
Fett 0,2 g
Ballaststoffe 1,5 g

Sind Maden in Kirschen schädlich?

Kirschen: Manchmal sind einige Früchte mit Maden befallen.
Kirschen: Manchmal sind einige Früchte mit Maden befallen. (Quelle: Andrii Iemelyanenko/getty-images-bilder)

Nicht immer lässt sich von außen erkennen, ob sich im Inneren von Kirschen Maden befinden. Bei den kleinen weißen Würmern handelt es sich um die Larven der Kirschfruchtfliege. Essen Sie aus Versehen eine Made mit, müssen Sie sich jedoch keine Gedanken machen. Der Verzehr ist unbedenklich.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Früchte halbieren, eventuell vorhandene Maden entfernen und die Kirschen danach essen. Sie können die Früchte alternativ auch für etwa 30 Minuten in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser legen. Die meisten Maden schwimmen danach an der Oberfläche und Sie können sie entfernen.

Tipp: Wie Sie Ihren Kirschbaum vor der Kirschfruchtfliege schützen, damit es gar nicht erst zu einem Madenbefall kommt, lesen Sie hier.

Mythos: Zu Kirschen kein Wasser trinken

Dass Sie aufgrund des enthaltenen Pektins während des Kirschenessens kein Wasser trinken dürfen, ist übrigens ein Ammenmärchen. Bauchschmerzen bekommen Sie allerhöchstens bei einem übermäßig hohen Verzehr der Früchte. Diese unangenehme Begleiterscheinung tritt jedoch auch bei anderen Obstsorten auf, sofern sie in großen Mengen gegessen werden.

Kirschen richtig lagern: Wie lange sind sie haltbar?

Innerhalb von ein bis zwei Tagen sollten Kirschen gegessen werden. Denn die Früchte werden immer erst geerntet, wenn sie voll ausgereift sind. Daher sind sie auch sehr druckempfindlich. Das gilt besonders für sogenannte Herzkirschen, die ein weiches Fruchtfleisch haben. Etwas besser für den Transport geeignet sind knackige Knorpelkirschen, die ein festes Fruchtfleisch haben.

Ein wenig länger lassen sich Kirschen im Kühlschrank lagern. Aber auch hier bleibt das Obst nicht lange genießbar. Maximal zwei bis drei Tage bleiben Kirschen im Kühlschrank frisch. Am besten lagern Sie sie in einem gelochten Plastikbeutel.

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Unterschied: Süß- und Sauerkirschen

Der größte Unterschied von Süß- und Sauerkirschen liegt im Geschmack: Vielen schmecken die süßen Kirschen besser. Ein Grund: Sauerkirschen haben – wie der Namen schon sagt – einen säuerlichen Geschmack. Dieser entsteht durch einen hohen Anteil an Fruchtsäure und einem entsprechend niedrigen Anteil an Fruchtzucker. Die Süßkirsche wird deshalb meist roh verzehrt, während die Sauerkirsche gerne zum Kochen, Backen und Einmachen verwendet wird.

Zu den Süßkirschen zählen sowohl die hartfleischigen Knorpelkirschen als auch die weichfleischigen Herzkirschen. Eine bekannte Sauerkirschsorte ist die dunkelrote Schattenmorelle.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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