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Sirtfood-Diät: Was hat es mit dem Abnehmtrend der Promis auf sich?


Viel Gemüse, wenige Kalorien
Was hat es mit dem Diättrend Sirtfood auf sich?

Von dpa-tmn, t-online, cch

Aktualisiert am 09.08.2023Lesedauer: 2 Min.
Sirt-Diät: Grünes Gemüse soll bei der Sirtfood-Ernährung das Enzym Sirtuin im Körper aktivieren.Vergrößern des BildesSirt-Diät: Grünes Gemüse soll bei der Sirtfood-Ernährung das Enzym Sirtuin im Körper aktivieren. (Quelle: Christin Klose/dpa)
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Wer abnehmen will, stößt auf dem Diätenmarkt auch auf Sirtfood. Doch um was für eine Ernährung handelt es sich dabei? Verbraucherschützer klären auf.

Es drängen immer mehr Bücher auf den Markt, die sich mit der Sirtfood-Ernährung beschäftigen. Und auch im Netz scheint ein Hype dazu ausgebrochen zu sein, von dem sich Abnehmwillige einen dauerhaften Erfolg versprechen. Aber was ist Sirtfood überhaupt?

Was ist die Sirtfood-Ernährung?

Die Sirtfood-, auch Sirt- oder Sirtuin-Diät genannt, ist eine Ernährungsform, bei der eine pflanzenbetonte Kost mit hochwertigen Fetten wie Olivenöl im Vordergrund steht. Wer der Diät folgt, isst laut Verbraucherzentrale Bayern bevorzugt Lebensmittel, die reich an sekundären Pflanzenstoffen sind, die Sirtuine im Körper aktivieren.

Sirtuine sind Enzyme, die den Stoffwechsel positiv beeinflussen und den Alterungsprozess steuern. Die Sirt-Lebensmittel lösen im Körper moderaten Stress aus, was ihn wiederum stärkt.

Welche Lebensmittel zählen zu den Sirt-Foods?

Zu den Sirtfoods zählen beispielsweise:

  • Zitrusfrüchte
  • anderes Obst wie etwa Äpfel, Beeren, Kirschen, Trauben
  • grünes Gemüse wie z.B. Brokkoli, Spinat, Grünkohl
  • Tomaten
  • Salat
  • Kohl
  • Chicorée
  • Hülsenfrüchte
  • Quinoa
  • Buchweizen
  • Sojaprodukte
  • Cashewnüsse
  • Walnüsse
  • Erdnüsse
  • Zwiebeln
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Chili
  • Knoblauch
  • Petersilie
  • Minze
  • Salbei
  • Zimt
  • Kapern
  • Zartbitterschokolade mit hohem Kakaogehalt

Zudem stecken in diesen Getränken Stoffe, die Sirtuine aktivieren:

  • schwarzer Tee
  • grüner Tee
  • Kaffee
  • Rotwein (in Maßen)

Weißmehl und Zucker sollten hingegen möglichst vermieden werden.

Wie läuft die Sirtuin-Diät ab?

Die Diät gliedert sich in drei Phasen, die so oder so ähnlich aussehen können:

  • Tag 1 bis 3: In der ersten Phase wird die Kalorienzufuhr auf 1.000 Kalorien pro Tag reduziert. In dieser Zeit sind eine Sirtfood-Mahlzeit und drei grüne Säfte oder Smoothies am Tag erlaubt. So soll der Stoffwechsel angekurbelt werden.
  • Tag 4 bis 7: In der zweiten Phase wird der Energieumsatz etwas erhöht. Hier liegt die Kalorienzufuhr bei 1.500 Kalorien pro Tag. Erlaubt sind zwei Sirtfood-Mahlzeiten und zwei grüne Säfte beziehungsweise Smoothies.
  • Ab Tag 8: Die dritte Phase dient der Stabilisierung. Sie sollte mindestens eine weitere Woche dauern. In dieser Phase stehen immer noch Sirtfoods auf dem Ernährungsplan – in drei Mahlzeiten und zwei Smoothies/Säften. Manche schränken die Kalorienzufuhr weiterhin ein (etwa auf 1.800 Kalorien), andere nicht.

Funktioniert das?

Ob oder wie weit Sirtuine tatsächlich einen Gewichtsverlust begünstigen, ist für die Verbraucherzentrale Bayern bislang nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Sichtbare Erfolge seien vor allem auf die Kalorieneinschränkung zurückzuführen, die die Sirtfood-Diät verlangt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Verbraucherzentrale Bayern
  • GU: "Abnehmen mit Sirtfood"
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