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Langzeitstillen: Wie lange ist Stillen sinnvoll?

rk (CF)

Aktualisiert am 10.07.2014Lesedauer: 2 Min.
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Muttermilch gilt als beste Nahrung für Babys. Dennoch wird Langzeitstillen auch von vielen Müttern skeptisch betrachtet. Wie lange ist Stillen sinnvoll, und wann wird es Zeit, dem Nachwuchs die Brust zu entziehen?

Wie lange ist Muttermilch gut fürs Kind?

Dass Muttermilch die optimale Nahrung für Säuglinge ist, ist unumstritten. Dennoch stoßen Mütter, die ihr Kind noch über das erste Lebensjahr hinaus anlegen, meist auf Unverständnis – auch bei Müttern, die selbst gestillt haben. Tatsache ist: einem Baby genügen die Nährstoffe in der Muttermilch etwa ab dem sechsten Lebensmonat nicht mehr. In dieser Zeit beginnt in der Regel die Fütterung von Beikost und die meisten stillenden Mütter stillen nach und nach ab.


Milch und Brei: Ernährung im ersten Lebensjahr

Stillen: In den ersten vier Monaten brauchen Babys nur Muttermilch oder Muttermilchersatz. Diese enthält die wichtigsten Nahrungsstoffe, die für die Säuglinge notwendig sind.
Milchfläschchen: Fütterung mit der Flasche kommt meistens aus praktischen Gründen infrage, beispielsweise wenn die Mutter wieder arbeiten geht oder wenn sie zu wenig Milch hat.
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Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Nationale Stillkommission empfehlen das Stillen als ideale Ernährung für die ersten fünf Lebensmonate.

Langzeitstillen: Enge Bindung zwischen Mutter und Kind

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es nur wenige Gründe für das Stillen über den Zeitpunkt der Umstellung auf Beikost hinaus. Argumente für das Langzeitstillen sind meist psychischer Natur, denn das Stillen schafft eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind. Manchen Babys, aber auch einigen Müttern fällt es schwer, diese besondere Nähe aufzugeben.

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Letztlich ist es immer eine persönliche Entscheidung, wie lange Sie stillen. Auch das Stillen eines Kindes von über einem Jahr schadet ihm grundsätzlich nicht. Wie lange Ihr Baby gestillt werden möchte, erkennen Sie meist an seinem Verhalten. Häufig gibt Ihr Kind eindeutige Signale, dass es kein Interesse mehr hat, angelegt zu werden. Dann sollten Sie Ihr Kind nicht nötigen.

Wenn Sie als Mutter kein Interesse am Langzeitstillen haben, ist das kein Grund für Scham oder Schuldgefühle. Auch wenn Ihr Baby noch nach der Brust verlangt, müssen Sie sich nicht als Rabenmutter fühlen, wenn Sie es trotzdem abstillen. Hat sich Ihr Kind erst einmal auf die neue Situation eingestellt, wird es auch das Entdecken der verschiedenen Geschmacksrichtungen von Lebensmitteln genießen.

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