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Kann man verschimmelte Marmelade noch essen?

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Haltbarkeit  

Kann man verschimmelte Marmelade noch essen?

05.07.2013, 12:28 Uhr | hut

Kann man verschimmelte Marmelade noch essen?. Großmutter schwur darauf: Den Schimmel auf der Marmelade kann man einfach wegkratzen. (Quelle: imago/ enters)

Großmutter schwur darauf: Den Schimmel auf der Marmelade kann man einfach wegkratzen. (Quelle: imago/ enters)

Igitt, Schimmel! Wer weißlich-grüne Flecken auf dem Brot oder in der Marmelade findet, zögert meist nicht lange und wirft sie weg. Doch nicht alle Lebensmittel, auf denen Sporen auftauchen, müssen sofort in den Abfalleimer wandern. Welche Produkte noch genießbar sind und wann Schimmel Ihre Gesundheit gefährdet.

Einige Schimmelpilze können Krebs erregen

Schimmel auf dem Toastbrot und der Erdbeerschnitte sieht nicht nur unschön aus. Der Verzehr der Pilzsporen kann auch der Gesundheit schaden. Einige Schimmelpilzarten bilden Giftstoffe, die bei häufiger Aufnahme die Leber und Nieren schädigen und Krebs auslösen können. Vor allem Nüsse und Gewürze sind von diesem gefährlichen Schimmelpilz befallen. Kommen sie mit Wasser oder Wasserdampf in Berührung, breiten sich die Pilzsporen rasant aus. Sind Nüsse verfärbt und schmecken ranzig oder bitter, sollten Sie sie sofort entsorgen. Gleiches gilt für verklumpte Gewürze, in denen sich Schimmelnester gebildet haben.

Brot muss nicht immer in den Müll

Ob ein Schimmelbefall tatsächlich gefährlich ist oder ob man die verschimmelte Stelle einfach wegschneiden kann, ist manchmal schwierig zu entscheiden. Denn besonders bei feuchten Lebensmitteln können die Gifte unsichtbar weiter wandern und so unbemerkt das gesamte Produkt durchziehen. Außerdem gibt es Grenzfälle, vor allem bei Brot, Käse und Marmelade. So gehören verschimmeltes Toast- und Schnittbrot sofort in den Müll, während ein Brotlaib, der nur an einer Stelle einen Schimmelfleck hat, noch genießbar ist. Hier kann man einfach die betroffene Stelle großzügig abschneiden.

Süße Marmelade ist weiterhin genießbar

Auch Konfitüre und Marmelade, die mit einer Schimmelschicht versehen sind, müssen nicht unbedingt in den Abfalleimer - vorausgesetzt, sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. In dem Fall reicht es, den Schimmel großzügig abzuheben. Ist der Zuckeranteil geringer, sollten Sie den süßen Brotaufstrich jedoch nicht mehr verzehren, da sich der Schimmel unsichtbar ausgebreitet haben könnte.

Aufgepasst bei Wurst und Käse

Auf anderen Lebensmitteln hingegen ist der Schimmel sogar erwünscht. So veredelt Blauschimmel so manchen Weichkäse und eine weiße Schimmelschicht verleiht der luftgetrockneten Salami ihre Würze. Auf Hartkäse haben die Pilzsporen eigentlich nichts verloren. Doch entdecken Sie dort welche, dürfen Sie kleine Schimmelstellen großzügig abschneiden. Der Verzehr der restlichen Ware ist unbedenklich. Anders sieht es jedoch bei Wurst und den meisten Weichkäse-Sorten aus. Sind sie verschimmelt, sollten sie besser sofort entsorgt werden. Auch Obst mit weichen, fauligen Stellen, verschimmeltes Müsli und vergorene Fruchtsäfte gehören sofort in den Müll.

Nahrungsmittel von feuchter Hitze fernhalten

Um die Entstehung von Schimmel zu vermeiden, sollten Sie Ihre Lebensmittel stets kühl und trocken lagern. Denn vor allem bei warmen, schwülen Temperaturen findet der Schimmelpilz optimale Bedingungen, um sich auszubreiten. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein empfiehlt außerdem, Getreideprodukte wie Müsli ab und zu durchzuschütteln und Brotkästen öfter mit Essigwasser auszuwaschen. Krümel sollten Sie sofort entfernen, denn diese fördern die Schimmelbildung.

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