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Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten jetzt in Ihrem Bundesland

Immer mehr Lockerungen  

Das ist jetzt in Ihrem Bundesland wieder erlaubt

Von Sandra Simonsen, Melanie Weiner

02.06.2021, 17:45 Uhr
Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten jetzt in Ihrem Bundesland. Außengastronomie in Heidelberg: Vielerorts sind die Corona-Inzidenzen soweit gesunken, dass Gastronomie und Freizeiteinrichtungen wieder öffnen.  (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Außengastronomie in Heidelberg: Vielerorts sind die Corona-Inzidenzen soweit gesunken, dass Gastronomie und Freizeiteinrichtungen wieder öffnen. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Weil die Infektionszahlen gesunken sind, gibt es jetzt vielerorts Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Doch in den Bundesländern sind diese unterschiedlich. Ein Überblick. 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es auch in Deutschland weitreichende Maßnahmen, Verbote und Einschränkungen. Der Bundestag hat zwar eine bundeseinheitliche Notbremse beschlossen, mittlerweile gelten jedoch vielerorts weitreichende Lockerungen. Auch für Geimpfte und Genesene gibt es weniger strenge Maßnahmen. Über die genaue Umsetzung entscheiden die Bundesländer. Die aktuellen Corona-Regeln im Überblick.

Achtung: Die Informationen zu den einzelnen Bundesländern erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wurden zuletzt am 2. Juni 2021 aktualisiert. Bitte informieren Sie sich zu aktuellen, individuellen Details bei Ihrer Landesregierung oder Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Diese Regeln gelten gemäß der Bundesnotbremse 

Für Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100: 

  • Einzelhandel nur noch mit Terminshopping mit Test und Maske.
  • Museen, Zoos oder Sportanlagen müssen wieder schließen. 
  • Private Treffen sind nur noch mit dem eigenen Haushalt und einer weiteren Person erlaubt. 
  • Friseure bleiben unter Auflagen geöffnet. 
  • Schulen gehen in den Wechselunterricht mit regelmäßigen Tests. Bei einer Inzidenz von über 165 findet kein Präsenzunterricht mehr statt. 
  • Von 22 bis 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre, bis 24 Uhr ist sportliche Betätigung allein erlaubt. 

Zusätzlich gilt unabhängig von der Inzidenz: 

  • Eine Ausnahmeverordnung sieht Erleichterungen für Geimpfte und Genesene vor, sie werden in bestimmten Situationen mit negativ Getesteten gleichgestellt. 
  • Grundsätzlich gilt: Beachten Sie die AHA+AL-Regeln: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, ergänzend die Corona-Warn-App nutzen und Räume regelmäßig lüften.

Für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sind die Bundesländer zuständig. Hier ein Überblick (Stand: 2. Juni 2021):

Baden-Württemberg

Geimpfte und Genesene zählen in Baden-Württemberg nicht mehr zur maximalen Personenzahl bei Kontaktbeschränkungen dazu. Gleiches gilt für die maximale Zahl an Gästen bei Trauungen. Bei Beerdigungen und Beisetzungen entfällt die Teilnehmerbegrenzung. 

Zudem hat Baden-Württemberg einen Stufenplan zur schrittweisen Öffnung bestimmter Einrichtungen erstellt. Bei stabilen Inzidenzen unter 100 dürfen beispielsweise wieder Kultur- und Sportveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Besuchern stattfinden. Gleichzeitig dürfen unter anderem Zoos, Museen, Galerien und Bibliotheken wieder öffnen. Zusätzlich dürfen Beherbergungsbetriebe dann wieder Gäste empfangen. 

Die Bußgelder beginnen bei mindestens 25 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Schulgeländen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sind mindestens 100 Euro fällig. In Geschäften droht hier ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

Bayern

In Bayern gelten die bundesweiten Beschlüsse nach der Bundesnotbremse. Abhängig von der Inzidenz dürfen beispielsweise Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen sowie Zoos wieder öffnen. Geimpfte und Genesene zählen auch in Bayern nicht mehr zur maximalen Personenzahl bei Kontaktbeschränkungen dazu. Gleiches gilt für die maximale Zahl an Gästen bei Trauungen. Auch die Ausgangssperre gilt für Geimpfte und Genesene nicht mehr. Am 4. Juni berät die bayrische Staatsregierung über weitere Öffnungen, beispielsweise könnte bald auch Innengastronomie wieder möglich werden. 

Der Bußgeldregelsatz bei Maskenverstößen liegt bei 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen. Wer gegen die nächtliche Ausgangssperre verstößt, riskiert 500 Euro Bußgeld. 

Berlin 

In Berlin darf die Innengastronomie ab 4. Juni wieder öffnen, dann allerdings nur mit Testpflicht. Diese entfällt dafür dann in der Außengastronomie und im Einzelhandel. Flohmärkte und Fitnessstudios dürfen ebenfalls wieder öffnen. Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen ab 11. Juni wieder Gäste empfangen. Zudem gibt es neue Möglichkeiten für Kulturveranstaltungen, Theater und Kinos. 

Der Zoo und der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde sind geöffnet. Es gelten Zugangsbeschränkungen sowie eine Maskenpflicht. Tickets müssen vorab online reserviert werden. 

Seit dem 29. März müssen im öffentlichen Nahverkehr, in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, im Einzelhandel und in kulturellen Einrichtungen FFP2-Masken getragen werden. Bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht wird ein Bußgeld von 50 Euro bis zu 500 Euro erhoben.  

Brandenburg

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Ab 3. Juni dürfen sich wieder bis zu zehn Personen aus höchstens zehn Haushalten oder beliebig viele Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Private Feiern sind dann unter freiem Himmel wieder mit bis zu 70 und in Innenräumen mit bis zu 30 Gästen erlaubt. Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter dürfen mit bis zu 500 Menschen im Freien und 200 Gästen in geschlossenen Räumen stattfinden. Der Einzelhandel ist dann wieder ohne Terminvergabe geöffnet.

Die Außengastronomie ist geöffnet, ab 3. Juni soll auch die Innengastronomie unter Auflagen wieder öffnen. Auch Freibäder dürfen dann wieder aufmachen. TheaterKinos, Opern- und Konzerthäuser dürfen unter anderem mit einer Testpflicht wieder öffnen. Freizeitparks und Museen, Bibliotheken, Tierparks und Planetarien dürfen unter Auflagen öffnen. Auch Stadtrundfahrten und Schiffsausflüge dürfen unter Auflagen wieder stattfinden. 

Ab 11. Juni sind dann auch touristische Übernachtungen in Hotels und Pensionen wieder erlaubt, andere Beherbergungsbetriebe dürfen bereits jetzt wieder Gäste empfangen. Dann sollen auch Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Jahrmärkte und Volksfeste wieder öffnen sowie stattfinden dürfen, gleiches gilt für Spaß- und Freizeitbäder, Saunen und Thermen. Geschlossen bleiben Dampfsaunen und -bäder, Diskotheken, Clubs, Bordelle und Swingerclubs. 

In Brandenburg kostet der bewusste Verzicht auf eine Corona-Maske mindestens 50 Euro Bußgeld, bis zu 250 Euro werden für "notorische Maskenverweigerer" fällig. Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und der Pflicht nach Aufforderung gleich folgt, soll kein Bußgeld zahlen müssen. 

Bremen

In Bremen gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen sowie mittlerweile einige Lockerungen. Es dürfen sich wieder zwei Haushalte unabhängig von der Gesamtpersonenzahl treffen oder alternativ maximal fünf Personen aus maximal fünf Haushalten. Die Schulen kehren zurück in den Regelbetrieb. 

Veranstaltungen dürfen in Innenräumen bis 24 Uhr mit bis zu 100 Gästen stattfinden, sofern ein Hygienekonzept vorliegt. Unter freiem Himmel sind bis zu 250 Zuschauer erlaubt. Die Regeln gelten auch für Märkte, Messen, Freizeitparks und andere Vergnügungsstätten. Auch Theater, Kinos und Opern- und Konzerthäuser dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Gleiches gilt für Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen, Freibäder und Fitnessstudios. Neben der Außengastronomie öffnet auch die Innengastronomie wieder und der Einzelhandel darf ohne Terminbuchung öffnen. 

Die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken gilt erst ab einem Alter von 16 Jahren. Jüngere dürfen auch weiterhin Alltagsmasken tragen. Wer in Geschäften oder in Bus und Bahn ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro rechnen. Verstöße gegen die Quarantäneauflagen können mit Beträgen zwischen 400 und 4.000 Euro geahndet werden. 

Hamburg

Weil die Inzidenz weiter gesunken ist, sollen die bisherigen Maßnahmen schrittweise gelockert werden. Zum kommenden Wochenende darf die Innengastronomie in Hamburg wieder öffnen. Ab 3. Juni können auch Touristen wieder in der Hansestadt übernachten, die Hotels dürfen jedoch nur zu 60 Prozent ausgelastet sein. 

Im Sportbereich dürfen 20 Menschen gemeinsam im Freien trainieren, in Innenräumen sind es maximal zehn Personen mit Testpflicht. Private Treffen bleiben auf maximal fünf Personen beschränkt, sie dürfen jetzt aber auch aus mehr als zwei Haushalten kommen. Geimpfte und Genesene zählen bei dieser Beschränkung nicht mit. 

In Hamburg gelten zudem Sonderregeln für die "Hotspots" im Schanzenviertel und Sankt Pauli. Dort gilt ein Alkoholausschankverbot von 23 bis 5 Uhr sowie das Verbot vom Verkauf und Mitführen von Alkohol zwischen 20 und 6 Uhr. Die Verbote gelten an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag. 

Hessen

Hessen hat einen Stufenplan zur schrittweisen Öffnung des Bundeslandes beschlossen. Stufe 1 tritt demnach in Kraft, wenn die Inzidenz stabil unter 100 liegt, die zweite Stufe gilt bei einer Inzidenz, die mindestens 14 Tage lang nach Stufe 1 weiterhin unter 100 liegt oder fünf Tage in Folge unter 50 sinkt. 

In der ersten Stufe dürfen sich zwei Haushalte treffen, in der zweiten Stufe zwei Haushalte oder zehn Personen. Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren zählen jeweils nicht mit. In Stufe 1 darf auch der Einzelhandel wieder mit "Click & Meet" öffnen, in Stufe 2 dann nur noch mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht. 

In der ersten Stufe darf die Außengastronomie wieder öffnen, gleiches gilt für Beherbergungsbetriebe. In der zweiten Stufe darf dann auch wieder in Innenräumen bewirtet werden und Clubs und Diskotheken dürfen als Bars oder Gastronomie wieder öffnen. 

In der ersten Stufe öffnen Fitnessstudios, in der zweiten dann auch Schwimmbäder. Zoos, Museen, Freizeitparks dürfen wieder ihre Außenbereiche öffnen, in der zweiten Phase dann auch die Innenbereiche. 

Veranstaltungen sind in der ersten Stufe mit bis zu 100 Gästen draußen möglich, in der zweiten Stufe sind 100 Gäste in Räumen und 200 draußen erlaubt. Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen.

Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown soll die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen.  (Quelle: imago images/imagebroker)Leere Schulen: Nach dem Corona-Lockdown soll die Schüler nach und nach in allen Bundesländern zurück an die Schulen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Gastronomie seit Pfingstsonntag wieder im Außen- und Innenbereich geöffnet. Nach Pfingsten wurde auch der Einzelhandel wieder komplett geöffnet. Ab 3. Juni sind Familienfeiern in Gaststätten mit bis zu 30 Gästen wieder erlaubt. Übernachtungstourismus innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern ist bereits seit Ende Mai wieder erlaubt, ab 4. Juni auch für Gäste außerhalb des Bundeslandes. Tagestourismus wird hingegen erst ab 11. Juni wieder erlaubt. 

Das Mindestbußgeld für Maskenverweigerer in Nahverkehr und Einzelhandel beträgt 50 Euro. Die Obergrenze für Maskenverstöße liegt bei 150 Euro. 

Niedersachsen

Niedersachsen hat bis Ende Mai einige Lockerungen in Form eines Stufenplans durchgeführt. Liegt die Inzidenz unter 50, dürfen sich bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten treffen. Großveranstaltungen und Konzerte sollen bei einer Inzidenz unter 35 wieder möglich werden. Stadtführungen, Führungen und Wanderungen dürfen bereits wieder stattfinden. Zoos und botanische Gärten sind geöffnet, je nach Inzidenz auch die Innenräume. Freizeitparks, Museen, Gedenkstätten und Freibäder sind unter Auflagen wieder geöffnet. 

Bei einer Inzidenz unter 35 dürfen auch Bars, Diskotheken und Clubs unter strengen Auflagen wieder öffnen. Prostitution bleibt bis auf weiteres verboten. 


In Niedersachsen müssen Maskenverweigerer bisher bis zu 150 Euro zahlen. Die Höchstsumme für Verstöße liegt laut Verordnung bei bis zu 25.000 Euro.

Nordrhein-Westfalen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Sinkt die Inzidenz unter 100 dürfen sich wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Bei einer Inzidenz unter 50 dürfen sich Angehörige von drei Haushalten sowie zehn Personen aus beliebigen Haushalten wieder treffen, für letztere gilt dann eine Testpflicht.

Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern sowie Konzerte, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 250 Teilnehmern sind wieder erlaubt. Sinkt die Inzidenz unter 50 oder 35 sind entsprechend mehr Gäste erlaubt. Freibäder sind wieder geöffnet, sinkt die Inzidenz unter 100, dürfen auch Fitnessstudios wieder öffnen. Freizeiteinrichtungen wie Minigolfanlagen, Kletterparks, Hochseilgärten und die Ausflugsschifffahrt sind wieder erlaubt, bei einer Inzidenz unter 50 dürfen auch Bäder, Saunen und Indoorspielplätze wieder öffnen. Bei einer Inzidenz unter 35 dürfen auch Bordelle sowie Clubs und Diskotheken in den Außenbereichen wieder aufmachen, allerdings unter strengen Auflagen. Ab 1. September könnten auch die Innenräume von Clubs und Diskotheken je nach Inzidenz wieder öffnen. 

Wer etwa in Supermärkten keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen. Im öffentlichen Nahverkehr sind sogar 150 Euro fällig – ohne zusätzliche Aufforderung. ​

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz plant weitere Öffnungsschritte. Hier gilt seit 1. Juni, dass sich wieder fünf Personen aus fünf Haushalten treffen dürfen. Zudem entfällt bei Außenaktivitäten die Testpflicht bei möglichst digitaler Kontakterfassung. Innen- und Außengastronomie darf wieder öffnen, die Außengastronomie ohne Testpflicht. Freizeiteinrichtungen wie Minigolfplätze und Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Freibäder und Badeseen dürfen unter Auflagen wieder öffnen, gleiches gilt für Saunen. 

Theater, Kinos und andere Kultureinrichtungen dürfen für bis zu 100 Zuschauer öffnen, im Freien sind bis zu 250 Zuschauer möglich. Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellte zudem weitere Öffnungsschritte in Aussicht: "Wenn sich diese positive Entwicklung fortsetzt, dann werden wir Mitte Juni und Anfang Juli weitere Perspektiven, insbesondere für private und öffentliche Veranstaltungen mit noch mehr teilnehmenden Menschen ermöglichen können. Die Brautpaare im Land beispielsweise verdienen es genauso wie die Veranstaltungsbranche, an den Öffnungsschritten im Sommer teilhaben zu können", so Dreyer. Gleiches werde dann unter anderem auch für Kontaktsport, Fachmessen und Flohmärkte sowie Bus- und Schiffsreisen in Erwägung gezogen.

Saarland

Es gelten grundsätzlich die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Ab 4. Juni entfällt die Testpflicht im Einzelhandel, dann soll auch Kontaktsport in Innenbereichen wieder erlaubt sein. Es dürfen sich dann auch wieder fünf Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte treffen. 

Ab 11. Juni soll auch die Testpflicht in der Außengastronomie sowie bei privaten Treffen im Außenbereich entfallen. Am 11. Juni soll zudem ein Stufenplan für die Möglichkeiten für Veranstaltungen bekanntgegeben werden. 

Für Verstöße gegen die Maskenpflicht müssen bisher bis zu 100 Euro bezahlt werden, bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei einem Verwarngeld von 50 Euro belassen. 

Sachsen

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 gilt zudem keine Testpflicht mehr im Einzelhandel, in Gastronomie und Hotellerie, Zoos, Botanischen Gärten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks und anderen Kulturstätten. 

Stabilisiert sich die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter dem Wert von 50, öffnet in Sachsen die Innengastronomie unter Auflagen, gleiches gilt für Innensportanlagen. Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 gilt zudem, dass sich maximal zwei Haushalte mit insgesamt fünf Personen in geschlossenen Räumen sowie maximal zehn Personen im Freien treffen dürfen. Der Einzelhandel ist dann mit einer Testpflicht geöffnet, gleiches gilt für die Außengastronomie. 

Open Air-Veranstaltungen sind mit Terminbuchung, Kontakterfassung und -nachverfolgung sowie Testpflicht möglich. Freizeitparks und Freibäder dürfen mit Hygienekonzept ab einer Inzidenz von unter 100 öffnen. Botanische und zoologische Gärten dürfen mit einem negativen, tagesaktuellen Test besucht werden. Autokinos und Bibliotheken können ohne Vorgaben öffnen. Fitnessstudios dürfen für medizinisch notwendige Behandlungen und kontaktfreien Sport öffnen. Bei nicht medizinisch notwendigem Sport in Fitnessstudios benötigen die Sportler einen tagesaktuellen negativen Test und ihre Kontakte werden erfasst.

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften wird ein Bußgeld von 60 Euro erhoben. 

Sachsen-Anhalt 

In Sachsen-Anhalt gelten die bundesweit beschlossenen Corona-Maßnahmen. 

Bisher gab es in Sachsen-Anhalt keine Bußgelder für Verstöße gegen die Maskenpflicht. Künftig will Sachsen-Anhalt auf die Testpflicht in der Außengastronomie verzichten, sofern die Inzidenz in einem Landkreis unter 35 liegt, dann soll auch die Sperrstunde um 22 Uhr entfallen. Kinos, Theater, Literaturhäuser und Schwimmbäder dürfen ebenfalls wieder öffnen. Liegt die Inzidenz bei 35 oder niedriger, gelten weitere Lockerungen: Jeder darf wieder bis zu zehn andere Menschen treffen, unabhängig von der Zahl der Haushalte. Jugendherbergen und Ferienlager dürfen wieder öffnen, auch Busreisen und Stadtrundfahrten werden wieder erlaubt. 

Zu professionell organisierten Veranstaltungen dürfen wieder bis zu 100 Gäste in Innenräumen und 250 Gäste im Außenbereich kommen. Freibäder, Hallen- und Kombibäder haben unter Auflagen geöffnet. Theater, Kino und ähnliche Kulturveranstaltungen sind wieder möglich. 

Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein gelten die bundesweiten Regelungen. Ab 17. Juni hat das Land mit den deutschlandweit niedrigsten Corona-Inzidenzen einige Lockerungen beschlossen. Dann dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten im Freien treffen, im Innenbereich bleibt die bisherige Regelung bestehen. Veranstaltungen im Freien sind unter Auflagen möglich. Gaststätten dürfen zusätzlich zu bereits geöffneten Außenbereichen auch ihre Innenbereiche wieder öffnen, allerdings mit einer Testpflicht. 

Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe dürfen unter Auflagen wieder Touristen empfangen. Auch Freizeitparks und andere Freizeit- und Kultureinrichtungen im Freien können wieder öffnen. Auch die Ausflugsschifffahrt und Schwimmen in Bahnen sowie Schwimmunterricht werden wieder erlaubt. 

Thüringen 

Es gelten die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen. Geimpfte und Genesene erhalten in Thüringen gleiche Rechte wie negativ Getestete. Bei einer Inzidenz unter 100 darf sich ein Haushalt wieder mit zwei weiteren Personen treffen. Zusätzlich darf der Einzelhandel wieder vollständig öffnen, allerdings mit einer Testpflicht. Die Außengastronomie darf ebenfalls unter Auflagen wieder öffnen, jetzt ist auch die Öffnung der Innengastronomie wieder geplant. Bei niedriger Inzidenz dürfen Campingplätze und Ferienwohnungen wieder Touristen aufnehmen. 

Dann dürfen auch Autokinos, Zoos, Museen, Gedenkstätten, Archive und ähnliche Einrichtungen wieder öffnen. Geschlossen bleiben hingegen Theater, Opern und Konzerthäuser sowie die geschlossenen Räume von Museen, Zoos und botanischen Gärten. Freizeitparks, Spaßbäder, Thermen und sonstige Freizeitangebote müssen ebenfalls noch geschlossen bleiben.  

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Internetseiten der Landesregierungen
  • Internetseiten der Bundesregierung
  • Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
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