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  • Corona-Regeln | Urlaub in Italien: Das ist bei Reisen ab sofort zu beachten


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Ja, die Redaktion hat f√ľr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Das gilt ab sofort f√ľr Ihren Italienurlaub

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 01.02.2022Lesedauer: 4 Min.
Badestrand in Italien, nahe La Spezia: Aktuell sinken die Infektionszahlen in Italien.
Badestrand in Italien, nahe La Spezia: Aktuell sinken die Infektionszahlen in Italien. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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Italien war mehrfach stark von der Corona-Pandemie betroffen. Aktuell sinken die Infektionszahlen leicht und ab 1. Februar gelten neue Regelungen. Wie kann ein Urlaub am Gardasee, in Venedig oder Rom momentan aussehen?

Das Wichtigste im √úberblick


Italien zählt zu den Ländern, die weltweit bisher am schwersten vom Coronavirus betroffen waren. Aktuell sinken die Fallzahlen zwar leicht, trotzdem gelten seit 1. Februar auch neue Corona-Regeln. Was Urlauber jetzt beachten sollten.


Diese Reiseziele zählen zu den Hochrisikogebieten

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Port-au-Prince, Haiti: Seit Anfang August zählt das Urlaubsziel zu den Hochrisikogebieten.
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Achtung: Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit und wurden zuletzt am 1. Februar 2022 aktualisiert. F√ľr detaillierte, tagesaktuelle Informationen wenden Sie sich am besten direkt an das Ausw√§rtige Amt oder Ihren Reiseanbieter.

Welche neuen Regelungen gelten seit 1. Februar?

In Italien gelten ab 1. Februar weitere Corona-Regeln, die auch Reisende betreffen. Wer aus anderen EU-Staaten kommt, braucht entweder einen negativen Corona-Test, einen Impfnachweis oder eine Bescheinigung, genesen zu sein. Zuvor galt wegen der grassierenden Omikron-Variante f√ľr alle ‚Äď egal, ob geimpft oder genesen ‚Äď auch eine Testpflicht. Ungeimpfte mussten f√ľnf Tage in Quarant√§ne.

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Allerdings wird zum 1. Februar auch die G√ľltigkeit des digitalen Covid-Zertifikats in Italien verk√ľrzt: Statt bisher neun Monaten gilt der Nachweis ab sofort nur noch f√ľr sechs Monate. F√ľr die Einreise gelten weiterhin neun Monate G√ľltigkeit.

Was bedeutet der "Gr√ľne Pass"?

Bereits seit 6. August 2021 ist in Italien f√ľr alle Personen ab zw√∂lf Jahren der sogenannte "Gr√ľne Pass" ("Green Pass") notwendig. Mittlerweile wurde der Pass zum "Super Green Pass" versch√§rft: Er entspricht nun dem 2G-Nachweis. Wer √∂ffentliche Verkehrsmittel, Hotels oder Restaurants nutzen m√∂chte, muss eine Impfung oder Genesung nachweisen k√∂nnen. Der Pass darf zudem nicht √§lter als sechs Monate sein.

Die Regeln gelten zudem beispielsweise f√ľr Schwimmb√§der, Fitnessstudios und Vergn√ľgungsparks. Betroffen sind alle, die √§lter als zw√∂lf Jahre sind. Restaurantbesitzer oder Betreiber anderer Einrichtungen m√ľssen sich die Nachweise vorzeigen lassen. Bei Verst√∂√üen drohen Strafen.

F√ľr Urlauber, die in Deutschland geimpft wurden, reicht ein digitales EU-Impfzertifikat, wie es von √Ąrzten, Apotheken oder Impfzentren ausgestellt wird. Dieses ist gleichwertig mit dem "gr√ľnen Pass", mittlerweile in Italien allerdings nur noch f√ľr sechs Monate g√ľltig.

Wie können Sie nach Italien einreisen?

Reisende aus Deutschland und anderen EU-L√§ndern d√ľrfen aktuell ohne Quarant√§nepflicht nach Italien reisen. Allerdings kann es regional zu zus√§tzlichen Einschr√§nkungen kommen. Wer nach Italien reist, muss sich zun√§chst √ľber ein Onlineformular registrieren. Zudem m√ľssen Sie ein "EU Digital Covid-Certificate" vorlegen, das einen der drei folgenden Nachweise enthalten muss: ein negatives Corona-Testergebnis, das nicht √§lter als 48 Stunden ist, einen Impfnachweis oder einen Nachweis einer Covid-Genesung.

Im Flug-, Zug-, Bus- und F√§hrverkehr nach Italien gibt es weiterhin einige Einschr√§nkungen, teilweise gelten diese auch f√ľr Autoreisende. Es kann beispielsweise zu Ausf√§llen oder Behinderungen kommen, durch die Einreisebedingungen kann es zudem zu l√§ngeren Wartezeiten kommen.

Zus√§tzlich ist zu beachten, dass Italien aktuell wie zahlreiche andere L√§nder auf der Welt zu den Corona-Hochrisikogebieten z√§hlt. Daher gelten besondere Regelungen bei der R√ľckreise nach Deutschland.

K√∂nnen Sie wieder Hotels und Unterk√ľnfte buchen?

Grunds√§tzlich ist es den Unterk√ľnften in Italien wieder erlaubt, unter Einhaltung der gesetzlichen Hygieneauflagen f√ľr Urlauber zu √∂ffnen. Zu den Auflagen z√§hlt allerdings f√ľr alle ab zw√∂lf Jahren die 2G-Regel: Wer √ľbernachten m√∂chte, muss einen Impf- oder Genesenennachweis erbringen. Sie sollten zudem immer vorab den direkten Kontakt zu Hotels und anderen Unterk√ľnften suchen, um sich √ľber m√∂gliche zus√§tzliche Auflagen zu informieren.

Dabei sollten Sie auch kl√§ren, ob und wie beispielsweise Hotelbar, -restaurant oder Pool- und Wellnessbereiche zug√§nglich sind. Au√üerdem kann es sein, dass Hotels nur eine limitierte Anzahl von G√§sten aufnehmen d√ľrfen, um Abstandsregeln einhalten zu k√∂nnen.

Gardasee: Italien gilt wieder als Corona-Hochrisikogebiet.
Gardasee: Italien gilt wieder als Corona-Hochrisikogebiet. (Quelle: Shotshop/imago-images-bilder)

Welche Beschränkungen erwarten Sie in Italien?

In Italien gilt weiterhin der sogenannte gesundheitliche Notstand. Die Regionen des Landes sind dazu in vier Kategorien eingeteilt, die die Pandemielage darstellen: weiß, gelb, orange und rot. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Corona-Maßnahmen. Auch Reisen innerhalb des Landes können daher eingeschränkt sein.

Seit Anfang Januar gilt in Italien eine Corona-Impfpflicht f√ľr Menschen, die √§lter als 50 Jahre sind. Nun m√ľssen Ungeimpfte dieser Altersgruppe eine Strafe von 100 Euro bezahlen, wenn sie erwischt werden. Vom 15. Februar an k√∂nnen sie auch nicht mehr an ihren Arbeitsplatz: Dort gilt dann die 2G-Regel ‚Äď also geimpft oder genesen.

√Ąnderungen gibt es auch beim Einkaufen. Am 1. Februar trat f√ľr Gesch√§fte, die nicht zum t√§glichen Bedarf geh√∂ren, die 3G-Regel in Kraft. In Buchhandlungen, Banken oder √Ąmtern braucht man also zumindest einen negativen Test. Ausgenommen sind etwa Superm√§rkte oder Apotheken.

Derzeit sind Veranstaltungen, Feste, Konzerte und auch Versammlungen untersagt. Tanzlokale, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen.

Grunds√§tzlich gilt im gesamten √∂ffentlichen Raum in Italien eine Maskenpflicht, sobald der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen gelten nur f√ľr Kinder unter sechs Jahren. Alle anderen erwarten hohe Geldstrafen, wenn sie keine Maske tragen. Beim Betreten von Gesch√§ften oder Beh√∂rden wird zudem h√§ufig Fieber gemessen. Auch an einigen Badestr√§nden kann eine Anmeldung verlangt und Fieber gemessen werden. Zwischen den Liegepl√§tzen muss zudem der Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden.

Seit Juni 2020 gibt es auch in Italien eine Corona-App, die "Immuni" heißt und in allen gängigen App-Stores heruntergeladen werden kann.

Venedig: Selten war die beliebte Stadt so leer wie während der Corona-Pandemie.
Venedig: Selten war die beliebte Stadt so leer wie während der Corona-Pandemie. (Quelle: Cavan Images/imago-images-bilder)

Wie hoch ist die aktuelle Zahl der Infektionen?

Italien hatte laut Johns Hopkins University bisher (Stand: 1. Februar 2022) insgesamt rund 10,9 Millionen registrierte Coronavirus-Infektionen mit mehr als 146.000 Toten. Die t√§glichen Corona-Fallzahlen gingen zuletzt zur√ľck. Am 31. Januar meldeten die Beh√∂rden rund 57.700 Neuinfektionen und ann√§hernd 350 Virus-Tote.

In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern sind fast 81 Prozent der Gesamtbevölkerung gegen Covid-19 geimpft.

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