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Krieg in Europa: Ist es die nÀchste Reise wert?

dpa, Evelyn Steinbach

Aktualisiert am 15.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Zahlen aus der Reisewirtschaft zeigen: Die Menschen buchen wieder vermehrt Flugreisen.
Zahlen aus der Reisewirtschaft zeigen: Die Menschen buchen wieder vermehrt Flugreisen. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa)
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Anziehende Buchungszahlen zeigen: Mehr Deutsche wollen wieder verreisen. Doch wie wird der Sommerurlaub in diesem Jahr – vor allem auch angesichts des Kriegs in der Ukraine?

Die Reiselust ist groß, doch ĂŒber dem Urlaubssommer liegt mit dem russischen Angriff auf die Ukraine ein großer Schatten. Wie wird sich das auswirken auf das Reiseverhalten? Welche Ziele sind nachgefragt? Und was ist beliebter: FrĂŒhbuchen oder Last-Minute? Hier sind sechs Prognosen fĂŒr den Sommerurlaub.


Trotz Corona: In diesen Fernzielen ist Urlaub möglich

Abflughalle am Frankfurter Flughafen: Mittlerweile gibt es wieder einige Fernreiseziele, die fĂŒr Touristen geöffnet sind.
Touristen in Ägypten: Dort sind bisher nur etwa 30 Prozent der Bevölkerung geimpft.
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1. Wer kann, verreist: Der Nachholbedarf ist groß

Ob am Strand oder im GrĂŒnen: Im Sommer wird es einen starken Nachholeffekt beim Urlaubmachen geben – davon geht nicht nur die Reisebranche aus. "Die Sehnsucht nach Abwechslung, Outdoor-AktivitĂ€ten und Abstand vom Alltag ist gestiegen", sagt die Psychologin und Reisetherapeutin Christina Miro.

Der Grund: Zu lange schon leben die Menschen mit den EinschrÀnkungen in Folge der Corona-Pandemie. Daher sei der Stellenwert von Urlaub gestiegen, so Miro. Zudem hebt ein Ortswechsel die Stimmung: "Urlaubsreisen werden mit positiven Erlebnissen, Freiheitserleben und Erholung assoziiert", erklÀrt sie. Das fehlt vielen.

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Einfach mal loslassen: Die Sehnsucht nach Urlaub ist groß.
Einfach mal loslassen: Die Sehnsucht nach Urlaub ist groß. (Quelle: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild)

Hinzu kommt eine Art "Lerneffekt" aus zwei Jahren Pandemie: Im Sommer sinken in der Regel die Inzidenzzahlen. Das bedeutet "Urlaub, nur fĂŒr kurze Zeit", so Miro, vor allem in Europa.

Auch Kerstin Heinen vom Deutschen Reiseverband (DRV), der Veranstalter und ReisebĂŒros vertritt, hofft auf einen stĂ€rkeren Sommer als 2021. Der Bedarf sei groß, sagt sie. "Ein Umsatzniveau wie vor der Pandemie wird sich aber wohl erst in 2023/24 einstellen."

2. Krieg in Europa: Ist es die nÀchste Reise wert?

Ob und inwieweit der russische Angriff auf die Ukraine das Buchungs- und Reiseverhalten der Deutschen beeinflussen werde, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlÀsslich prognostizieren, sagt Heinen. "Klar ist aber, dass militÀrische Auseinandersetzungen grundsÀtzlich nie zur Planungssicherheit beitragen."

Psychologin Miro vermutet, "dass einige Menschen sich zweimal ĂŒberlegen werden, ob die nĂ€chste Reise es wert ist". Dennoch sei die Sehnsucht nach der Ferne stark ausgeprĂ€gt. "Ich gehe davon aus, dass die Menschen dieses Jahr besonders achtsam reisen und diese Reiseerlebnisse mehr wertschĂ€tzen werden, als zuvor", sagt Miro.

3. Trendziele: Deutschland weiter gefragt, Mittelmeer legt zu

Deutschland hat viele schöne Ecken: Wer auf Sicherheit bedacht ist, plant vielleicht einen Campingurlaub in Deutschland.
Deutschland hat viele schöne Ecken: Wer auf Sicherheit bedacht ist, plant vielleicht einen Campingurlaub in Deutschland. (Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn)

"Mindestens ein Drittel der Deutschen wird Urlaub im eigenen Land machen", sagt Kerstin Heinen. Entsprechend mehr Deutschlandreisen finden sich in den Programmen der Veranstalter. Heinen begrĂŒndet: "Reisewillige entscheiden sich in unsicheren Zeiten eher fĂŒr Ziele, die sie bereits kennen und in denen sie sich wohlfĂŒhlen."

Psychologin Miro rĂ€t allen zu einem Urlaub in Deutschland, die ein starkes BedĂŒrfnis nach Kontrolle und Sicherheit haben. "Hier braucht man keine Angst zu haben, dass man irgendwo festsitzt", sagt sie. Statt mit dem Flugzeug wird mit Auto, Camper oder Bahn angereist. Im Zweifel kann man einfacher und schneller nach Hause zurĂŒckkehren.

Im Trend liegen wieder vermehrt Flugreisen. "Im Sommer wird Urlaub in Griechenland, Spanien und TĂŒrkei boomen", sagt DRV-Sprecherin Heinen. Hinzu komme Ägypten. Auch Portugal und Kroatien etwa seien schon gut gebucht.

Veranstalter wie Dertour, Tui, FTI, Alltours und Schauinsland-Reisen berichten, dass die Nachfrage fĂŒr Fernziele ebenfalls steigt. Gebucht werden Reisen in die USA, in die Karibik oder auf die Inseln im Indischen Ozean – etwa die Malediven oder Mauritius. Inzwischen sind fast alle Flugziele wieder zu erreichen.

4. LĂ€nger, komfortabler, privater: Urlaub darf mehr kosten

Weniger Urlaub in den letzten Jahren wird von manchen nun durch mehr Komfort kompensiert. "Menschen bleiben zum Teil lÀnger im Urlaub, buchen die höhere Zimmerkategorie oder ein besseres Hotel, als sie es vor der Pandemie getan hÀtten", sagt Kerstin Heinen. Nach dem Motto "sich wieder etwas gönnen können" bereiten sich die Veranstalter vor.

Ab nach Athen: Mittelmeerziele wie Griechenland sind diesen Sommer wieder stÀrker nachgefragt.
Ab nach Athen: Mittelmeerziele wie Griechenland sind diesen Sommer wieder stÀrker nachgefragt. (Quelle: Verena Wolff/dpa-tmn)

FTI baut sein Segment an großflĂ€chigen Vier- und FĂŒnf-Sterne-Resorts aus. In einigen Fernzielen können GĂ€ste eine eigene Villa mit privatem Pool buchen. Der Konzern rechnet damit, dass Urlauber bis zu 20 Prozent mehr Geld fĂŒr ihre Reise ausgeben. Auch bei Dertour, Tui und Schauinsland-Reisen steigt die Nachfrage an Privatpoolzimmern und Hotels in höheren Sterne-Kategorien.

5. Pauschalreisen sind beliebt: BedĂŒrfnis nach Sicherheit

Nicht nur am Urlaubsort, sondern auch bei der Reisebuchung ist das BedĂŒrfnis nach Sicherheit weiterhin groß. "Die Organisation wird deutlich erschwert, wenn man sich stĂ€ndig Sorgen macht, ob die Reise ĂŒberhaupt stattfindet oder weitere Bedingungen hinzukommen", sagt Psychologin Miro.

Sie empfiehlt Pauschalreisen, weil sich hier der Reiseveranstalter um die komplette Information und DurchfĂŒhrung kĂŒmmert – Urlauber sind hier in der Regel besser abgesichert als bei einer selbst zusammengestellten Reise.

6. Trotz Flex-Tarifen: Viele entscheiden sich kurzfristig

Viele Menschen werden kurzfristig buchen – auch wenn einige ĂŒber ihr Urlaubsziel schon entschieden haben. FrĂŒh zu buchen entsprach bislang unserem BedĂŒrfnis nach "Sicherheit, Struktur und Planung", sagt Christina Miro. In der Pandemie hat sich das geĂ€ndert. Spontan zu buchen, fĂŒhlt sich fĂŒr einige sicherer an. "So kann man besser einschĂ€tzen, ob man die Reise antreten kann, und reduziert unangenehme GefĂŒhle wie Unsicherheit und EnttĂ€uschung", erklĂ€rt die Psychologin.

Das Risiko der Last-Minute-Buchungen: Starke kurzfristige Nachfragen können die Preise steigen lassen. Zudem ist sehr wahrscheinlich nicht mehr alles verfĂŒgbar, sodass die Auswahl eingeschrĂ€nkter ist.

Wer Planungssicherheit möchte und etwas sparen will, kann die FrĂŒhbucherpreise nutzen. Noch gibt es bei vielen Veranstaltern Rabatte fĂŒr den Sommerurlaub. Wer sich dabei absichern will, bucht einen Flex-Tarif dazu. So kann der Urlaub bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der Abreise kostenfrei storniert oder umgebucht werden. Hier sollte man die Bedingungen aber genau lesen.

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