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EU will gemeinsamen Gaseinkauf möglich machen

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 16.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Gas-Pipelines: Der Gesetzesvorschlag sieht Maßnahmen vor, um Methanemissionen in der Öl-, Gas- und Kohleindustrie zu vermeiden.
Gas-Pipelines: Der Gesetzesvorschlag sieht Maßnahmen vor, um Methanemissionen in der Öl-, Gas- und Kohleindustrie zu vermeiden. (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters-bilder)
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Einige LĂ€nder hatten bereits auf die Option gedrĂ€ngt: Die EU plant, dass Staaten Gas kĂŒnftig zusammen erstehen können. Zudem wurde ein Paket im Kampf gegen den Klimawandel prĂ€sentiert.

Vor dem Hintergrund hoher Energie-Preise will die EU-Kommission den gemeinsamen Kauf von Erdgas möglich machen. Die Kommission schlug am Mittwoch Regeln vor, mit denen Staaten zusammen Gas, etwa zum AuffĂŒllen ihrer Speicher, kaufen können. Dies soll dann ĂŒber die Leitungsbetreiber der jeweiligen LĂ€nder umgesetzt werden.

Dabei muss aber der Kommission detailliert ĂŒber die Speicher, den Zweck und die Kosten des Kaufs berichtet werden. Der Kauf bedarf dann auch der Zustimmung der Kommission. Besonders Spanien aber auch Griechenland und RumĂ€nien hatten auf diese Option gedrĂ€ngt. Sie hoffen auf eine höhere Versorgungssicherheit und niedrigeren Preisen. Der Plan muss allerdings noch von Parlament und Mitgliedsstaaten gebilligt werden. Auf die aktuellen Preise in diesem Winter dĂŒrfte dies keine Auswirkung haben.

Die frĂŒhere Bundesregierung hatte sich zurĂŒckhaltend zu der Möglichkeit gezeigt. Viele GasvertrĂ€ge mit deutschen Kunden sind langlaufend, teils bis 2050.

EU plant Reformation des Gasmarktes

Die EU-Kommission will zudem den europĂ€ischen Gasmarkt mit weiteren Schritten reformieren. Am Mittwoch prĂ€sentierten KommissionsvizeprĂ€sident Frans Timmermans und Energiekommissarin Kadri Simson ein entsprechendes Gesetzespaket. Emissionsarme Gase wie Wasserstoff sollen demnach als Alternative zu fossilem Gas gefördert werden. Gas-LangzeitvertrĂ€ge mĂŒssten bis zum Erreichen der Klimaziele auslaufen.

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Die Kommission will einen grĂ¶ĂŸeren Wasserstoff-Markt aufbauen, um den EnergietrĂ€ger zum Beispiel fĂŒr die Schifffahrt oder die Industrie besser nutzbar zu machen. Wasserstoff gilt als umweltfreundlich, wenn er durch Strom aus erneuerbaren Energiequellen in einem Prozess namens Elektrolyse produziert wird. Die Richtlinie legt fest, dass "emissionsarmer" Wasserstoff mindestens 70 Prozent weniger klimaschĂ€dliche Emissionen verursachen darf als fossiles Gas. Um diesen zu fördern, wĂŒrden Betreiber etwa niedrigere Entgelte zahlen, um die existierende Gasinfrastruktur zu nutzen. Verbrauchern soll es einfacher gemacht werden, von fossilem zu umweltfreundlichem Gas zu wechseln.

Gleichzeitig will die Kommission LangzeitvertrĂ€ge mit Erdgas bis 2049 verbieten. Der Gesetzesvorschlag sieht auch Maßnahmen vor, um Methanemissionen in der Öl-, Gas- und Kohleindustrie zu vermeiden. Methan ist nach Kohlendioxid (CO2) das zweitschĂ€dlichste Treibhausgas.

Lob fĂŒr den Ausbau von Wasserstoff

Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) begrĂŒĂŸte den Vorschlag, da Wasserstoff die "tragende SĂ€ule der Energiewende" sei. "Die Kommission stĂ€rkt damit die WettbewerbsfĂ€higkeit des Wasserstoffmarktes und schafft die Voraussetzungen fĂŒr seine nachhaltige Entwicklung", sagte auch die Initiative Energien Speichern (INES).

Die Umweltorganisation ECOS kritisierte hingegen, der Schwellenwert von 70 Prozent fĂŒr "emissionsarmen" Wasserstoff sei zu niedrig. "Das legt das Fundament fĂŒr eine breite Marktaufnahme von Wasserstoff, der aus fossilen Brennstoffen und Atomkraft produziert wird", sagte Rita Tedesco von ECOS. Der Europaabgeordnete Michael Bloss (GrĂŒne) warnte, die Förderung weiterer Gasprojekte ziehe die Lebensdauer der fossilen Brennstoffe kĂŒnstlich in die LĂ€nge. Die GesetzesvorschlĂ€ge werden nun von den EU-LĂ€ndern und dem Europaparlament diskutiert.

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