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Wladimir Putins Töchter treten bei St. Petersburger Wirtschaftsforum auf


Neue Aufgabe
Putins Töchter treten in die Fußstapfen ihres Vaters

Von t-online, jha

Aktualisiert am 07.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0477863294Vergrößern des BildesWladimir Putin: Der russische Präsident macht um seine Familie ein großes Geheimnis. (Quelle: IMAGO/Alexander Ryumin/imago)
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Wladimir Putin schirmt seine Familie vor der russischen Öffentlichkeit ab. Doch jetzt betreten seine beiden Töchter die politische Bühne.

Katerina Tichonowa, die jüngste Tochter von Wladimir Putin, ist auf dem St. Petersburger Wirtschaftsforum aufgetreten. Das ist eine überraschende Wende, macht doch der russische Präsident um seine Familie für gewöhnlich ein großes Geheimnis. Doch neben vielen anderen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft tauchten auch die Namen der beiden Töchter Putins auf dem Programm der Veranstaltung auf. Der Auftritt der jüngsten Tochter am Donnerstag gab einen Vorgeschmack auf ihren möglichen Aufstieg im russischen Staat, berichtete die "Bild".

Video | Frauen, Kinder, Enkel: Das ist über Putins Familie bekannt
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Quelle: t-online

Trotz der strengen Geheimhaltung sind einige Informationen über die beiden Töchter Putins bekannt. Mehr über die jüngere Tochter Katerina Tichonowa (37) erfahren Sie hier; mehr über die ältere Tochter Marija Woronzowa (39) lesen Sie über diesen Link.

Putins Tochter bei Podiumsveranstaltung

Katerina Tichonowa wurde am Donnerstag live zu einer Podiumsveranstaltung zugeschaltet. Die 37-Jährige wurde als Generaldirektorin von Innopraktika vorgestellt, einem Innovationsfonds der Moskauer Lomonossow-Universität. Dass sie Putins Tochter ist, wurde nicht erwähnt.

An der Diskussionsrunde nahmen zudem Denis Manturow, der Vize-Ministerpräsident Russlands, sowie weitere Größen aus Politik und Wirtschaft teil. Moderiert wurde die Runde von Wladimir Solowjow, dem wichtigsten Propagandisten des russischen Staats.

Umbau der Wirtschaft auf inländische Produktion

Tichonowa äußerte sich zur Verknüpfung der Wirtschaft mit staatlichen Stellen sowie neuen Innovationsprogrammen. Es sei das Ziel, ausländische Exporte durch inländische Produktion zu ersetzen. Besonders der Militärbereich solle unabhängiger von anderen Ländern werden. Bislang seien bereits Aufträge im Wert von knapp 900 Millionen Euro aus dem Ausland an russische Unternehmen übertragen worden, erklärte Tichonowa. Bei Aufträgen im Wert von 3,4 Milliarden Euro sei dies noch in Planung.

Sie präsentierte sich dabei als Lenkerin dieses Projekts und bedankte sich explizit beim neuen Verteidigungsminister Andrei Beloussow für dessen Unterstützung bei der Umsetzung. Beloussow bekleidet das Amt nach einem kürzlichen Umbau von Putins Kabinett. Experten schätzen, dass der Präsident damit die Rüstungsindustrie stärken und die Kriegswirtschaft ausbauen wolle.

Am Freitag soll laut dem Programm Putins älteste Tochter Marija Woronzowa auftreten.

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