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Ukrainische Soldaten wechseln die Seiten

Von t-online, dpa, reuters
Aktualisiert am 16.04.2014Lesedauer: 2 Min.
In Slawjansk und Kramatorsk im Osten der Ukraine sind Einheiten zu den Separatisten übergelaufen.
Ukrainische Panzer, russische Flagge: In Slawjansk und Kramatorsk im Osten der Ukraine sind Einheiten zu den Separatisten übergelaufen. (Quelle: AFP-bilder)
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Kiew scheint die Kontrolle über die Lage im Osten der Ukraine zu verlieren. Reporter berichten übereinstimmend, dass die Besatzungen mehrerer Panzer mitsamt ihren Fahrzeugen zu den Separatisten übergelaufen sind. Ein in Slawjansk übergelaufener ukrainischer Soldat sagte, er und andere Angehörige einer Fallschirmjägereinheit wollten nicht auf das eigene Volkschießen.

"Wir haben seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen, Kiew hat uns vergessen. Jetzt reicht es uns", rief einer der übergelaufenen Soldaten laut "Spiegel Online". "Wir sind das Volk", ein anderer.

Ukrainischen Soldaten sitzen auf Panzern, die nun unter russischer Flagge fahren. Sie tragen zum Teil die orange-schwarze Schleife, das Sankt-Georgs-Band - ein Tapferkeitszeichen des russischen Militärs.

Soldaten als Geiseln genommen


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In der ostukrainischen Region Lugansk sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew zwei ukrainische Soldaten von pro-russischen Aktivisten als "Geiseln" genommen worden. Ein Offizier und ein Soldat seien am von "Extremisten" gefangen genommen und an einen unbekannten Ort gebracht worden, erklärte das Ministerium.

Mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte seien an der Suche nach den beiden Militärs beteiligt. Kiew kündigte eine "harte Reaktion" auf derlei Angriffe auf ukrainische Soldaten an.

Reporter berichten von Überläufern

"Spiegel"-Reporterin Raniah Salloum twitterte am Morgen, sie habe in Kramatorsk sechs ukrainische Panzer gesehen, die nun unter russischer Flagge unterwegs seien. "Bild"-Reporter Paul Ronzheimer twitterte ebenfalls von Gerüchten, die besagten, dass ukrainische Panzer-Besatzungen mit ihren Fahrzeugen die Seiten gewechselt hätten und nun Richtung Slawjansk unterwegs seien.

Auch ein AP-Reporter will gesehen haben, dass eine Einheit der ukrainischen Luftlandetruppen die Seiten gewechselt hat. Einer ihrer Soldaten sagte demnach in Slawjansk, man sei nun auf der Seite der pro-russischen Aktivisten. Sechs Schützenpanzer seien in die Kleinstadt gefahren und an den Kontrollpunkten von pro-russischen Aktivisten enthusiastisch begrüßt worden. Die Soldaten hätten grüne Tarnanzüge getragen, sie seien ausgerüstet mit Automatikwaffen und Granatwerfern.

Fahrzeuge tragen russische Flagge

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet ebenfalls von fünf oder sechs Panzern, die in die Stadt Slawjansk im Osten der Ukraine eingedrungen seien. Das Führungsfahrzeug trage eine russische Flagge. Auf den Dächern der Wagen säßen rund 15 bewaffnete Männer in Uniformen mit unterschiedlichen Tarnmustern und winken den Menschen zu.

Die Nachrichtenagentur dpa schreibt von mindestens zehn gepanzerten Fahrzeugen der Ukraine in Kramatorsk und Slawjansk, deren Besatzungen übergelaufen seien.

Bewaffnete stürmen Rathaus in Donezk

Rund 20 pro-russische Bewaffnete haben unterdessen das Rathaus der ostukrainischen Stadt Donezk gestürmt. Wie eine AFP-Reporterin vor Ort berichtete, erklärten die Aktivisten, ihre einzige Forderung sei die Organisation eines Referendums über die Bildung einer "föderalistischen" Ukraine. In Donezk wird seit Anfang April bereits der Sitz der Regionalregierung besetzt gehalten.

In einigen Städten bildeten sich Bürgerwehren. Sie wollen die Sicherheitskräfte der pro-westlichen Führung in Kiew unterstützen und sich gegen die nach Russland orientierten Separatisten verteidigen.

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Von Lisa Becke, Carl Lando Derouaux
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