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Anschlag auf Buskonvoi in Syrien: Viele Kinder unter den Toten


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Weißhelme befürchten mindestens 100 Tote

Von dpa, pdi, rok

Aktualisiert am 16.04.2017Lesedauer: 2 Min.
Das von der Nachrichtenagentur Thiqa zur Verfügung gestellte Foto zeigt ausgebrannte Autos am Ort einer Explosion.
Das von der Nachrichtenagentur Thiqa zur Verfügung gestellte Foto zeigt ausgebrannte Autos am Ort einer Explosion. (Quelle: Uncredited/Thiqa News Agency/AP/dpa)
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Bei einem Autobombenanschlag auf für Evakuierungen vorgesehene Busse in Nordsyrien sind nach Angaben oppositioneller Rettungskräfte mindestens 100 Menschen getötet worden. Der als Weißhelme bekannte Syrische Zivilschutz meldete am Samstag, freiwillige Helfer hätten mindestens 100 Leichen am Explosionsort geborgen. 55 Verletzte würden betreut. Zu den Opfern sollen Rebellen und Zivilisten zählen.

Laut Berichten der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte soll es mehr als 110 Todesopfer geben, die meisten davon seien Kinder. Die Aktivisten sprechen von 68 Kindern, die bei dem Angriff am Freitag getötet worden sein sollen.


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Im Laufe des Tages sollten regierungstreue Bürger aus der Region herausbegleitet werden. Ziel war ein Austausch von Zivilisten aus jeweils zwei von den Rebellen und den Regierungstruppen belagerten Orten. Stunden nach der Explosion ging der Transfer schließlich weiter - Dutzende Busse fuhren mit den Verletzten los. Vor Mitternacht waren 100 bis 120 Busse von beiden Konfliktparteien angekommen.

Die Verantwortung für den Anschlag übernahm zunächst niemand. Die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad machte die Rebellen für den Angriff verantwortlich. Die Rebellengruppe Ahrar al-Scham hingegen meldete, auch rund 30 Mitglieder der Miliz seien unter den Opfern. Die Gruppe kündigte an, bei internationalen Ermittlungen zu der Attacke zu kooperieren und verurteilte den Angriff als "feige". Ein Medienvertreter der Ahrar al-Sham beschuldigte die Regierung oder eine andere Extremistengruppe, den Anschlag verübt zu haben, um die Opposition in Verruf zu bringen.

Ein Gesprächspartner der Regierung, der die Evakuierungen verhandelt hatte, sprach von insgesamt 140 Toten. Es sei unklar, wie viele Rebellen unter den Toten seien, sagte Abdul Hakim Bagdadi.

Filmaufnahmen zeigten entlang der Busse am Boden liegende, blutige Körper, darunter auch Kämpfer. Persönliche Gegenstände hingen aus Fenstern, Fahrzeuge standen in Flammen. Die Vereinten Nationen überwachten die Evakuierung nicht.

Die Betroffenen mussten an dem Sammelpunkt und Busdepot in der Nähe der Stadt Aleppo seit Freitagabend ausharren, weil die zwischen Regierung und Rebellen vereinbarten Evakuierungen ins Stocken geraten waren. Grund für die Verzögerung soll ein Streit über die Ausreise von Kämpfern aus den belagerten Städten gewesen sein.

Zentrum des Evakuierungsabkommens waren die von Rebellen belagerten Orte im Norden Syriens, Fua und Kafraja, sowie die beiden von Regierungstruppen belagerten Orte Madaja und Sabadani bei Damaskus.

Ein syrischer Fernsehsender hatte nach dem Angriff von 39 Toten gesprochen, die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte von 43. Das Staatsfernsehen und die Beobachtungsstelle berichteten, die Detonation sei von einer Autobombe ausgelöst worden.

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