Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Früherer Präsident Georgiens: Ukraine schiebt Saakaschwili nach Polen ab

Früherer georgischer Präsident  

Ukraine schiebt Saakaschwili nach Polen ab

12.02.2018, 18:35 Uhr | as, rtr

Früherer Präsident Georgiens: Ukraine schiebt Saakaschwili nach Polen ab. Georgiens ehemaliger Staatschef Michail Saakaschwili: Nach illegaler Einreise wurde Saakaschwili nun von der Ukraine nach Polen abgeschoben. (Quelle: dpa/Archivbild/Andy Rain)

Georgiens ehemaliger Staatschef Michail Saakaschwili: Nach illegaler Einreise wurde Saakaschwili nun von der Ukraine nach Polen abgeschoben. (Quelle: Archivbild/Andy Rain/dpa)

Michail Saakaschwili, der frühere georgische Präsident, ist in der Ukraine festgenommen und anschließend nach Polen abgeschoben worden. Er war zuvor illegal in das Land eingereist.

Der frühere georgische Präsident Michail Saakaschwili ist in der Ukraine festgenommen und nach Polen abgeschoben worden. Der Sprecher der Grenzpolizei teilte per Facebook mit, Saakaschwili habe sich illegal in der Ukraine aufgehalten. Er sei in das Land zurückgebracht worden, aus dem er eingereist sei. Zuvor hatte Saakaschwilis Sprecherin gesagt, er sei von Unbekannten verschleppt worden. Die Männer hätten grüne Tarnuniformen getragen.

Anwälte hatten gewarnt

Über Saakaschwilis Aufenthaltsort sei nichts bekannt. Auf seiner Facebook-Seite hieß es, er sei vom maskierten Männern verschleppt worden, die mit drei weißen Minivans vorgefahren seien. Seine Sprecherin hatte aber schon die Vermutung geäußert, dass es sich um eine Sondereinheit der Grenzpolizei gehandelt habe. Vergangene Woche hatten seine Anwälte davor gewarnt, dass Saakaschwili umgehend abgeschoben werden könnte, da sein Einspruch dagegen bei Gericht abgelehnt worden sei.

Saakaschwili war neun Jahre lang bis 2013 Präsident seines Heimatlandes Georgien. Später ging er in die Ukraine, nahm dort die Staatsbürgerschaft an und wurde unter Präsident Petro Poroschenko 2015 Gouverneur des Gebietes Odessa. Allerdings überwarf er sich schon bald mit Poroschenko und gab den Posten 2016 auf. Er warf den ukrainischen Behörden eine weit verbreitete Korruption vor und verließ das Land.

Illegale Einwanderung

2017 wurde ihm die ukrainische Staatsbürgerschaft wieder entzogen. Im September des Jahres gelangte er ohne Papiere wieder in die Ukraine, indem er einen gesperrten polnisch-ukrainischen Grenzübergang in Begleitung zahlreicher Anhänger zu Fuß überquerte. Seitdem hielt er sich in der Ukraine auf, nach Ansicht der Behörden illegal.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Ein echter Dauerrenner: trendige Sportmode von Nike
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018