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Nur zwei Tage Amtszeit – Berater von US-Vize tritt zurück

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Vorwurf des "Never Trumpers"  

Nur zwei Tage im Amt – Berater von US-Vizepräsident tritt zurück

16.04.2018, 15:17 Uhr | rtr

Nur zwei Tage Amtszeit – Berater von US-Vize tritt zurück. US-Präsident Donald Trump: Der Berater des US-Viepräsidenten legt nach nur zwei Tagen sein Amt nieder, Donald Trump habe bereits versucht seine Ernennung zu verhindern. (Quelle: AP/dpa/Pablo Martinez Monsivais)

US-Präsident Donald Trump: Der Berater des US-Viepräsidenten legt nach nur zwei Tagen sein Amt nieder, Donald Trump habe bereits versucht seine Ernennung zu verhindern. (Quelle: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa)

Jon Lerner tritt nach zwei Tagen von seinem Berater-Posten des US-Vizepräsidenten Pence zurück. Vorwürfe er sei ein "Never Trumper" stehen im Raum. Trump habe wohl bereits seine Ernennung zu verhindern versucht.

Die Rücktrittsserie in der Regierung von US-Präsident Donald Trump reißt nicht ab. Nur zwei Tage nach seiner Ernennung warf der außenpolitische Berater von Vizepräsident Mike Pence, Jon Lerner, am Sonntag das Handtuch. Lerner war nach Angaben eines Regierungsvertreters bei Trump in Ungnade gefallen, nachdem dem Präsidenten fälschlich zugetragen worden sei, der Neuling in Pences Team sei ein "Never Trumper". Mit dem Begriff werden Republikaner beschrieben, die gegen Trump sind. Vor dem Präsidentschaftswahlkampf 2016 hatte Lerner im Rennen um die Kandidatur der Republikaner Trumps Rivalen Marco Rubio unterstützt.

Pence habe Trump noch am Freitag angerufen, um für Entspannung zu sorgen. Doch am Sonntag berichtete die Nachrichten-Website Axios, Trump habe Lerners Ernennung verhindern wollen und Pences Personalentscheidung hinterfragt. Lerner habe daraufhin seinen Verzicht erklärt, um "das Ausmaß an Konflikt und internem Drama zu minimieren", sagte der Regierungsvertreter. Lerner kehre auf seinen alten Posten als Berater der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley zurück.

Trumps Amtszeit ist geprägt von zahlreichen Personalwechseln und internen Machtkämpfen. Pence hatte sich bislang aus den Reibereien weitgehend heraushalten können. Mit Lerners Rückzug rückte auch er erstmals ins Zentrum eines solchen Konflikts. 

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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